Jeden Zweiten stresst die Arbeit zu sehr!

von Alexander am 8. März 2009 | Kategorie: Aktuelle News

Laut Gesundheitsreport 2009 der DAK (Deutsche Angestellten Krankenkasse) kommt jeder zweite Arbeitnehmer in Deutschland mit den beruflichen Anforderungen und dem mit der Arbeit verbundenen Stress nicht zurecht.

In der repräsentativen Umfrage, die die DAK mit 3000 Arbeitnehmern durchführte, gaben die Befragten die unterschiedlichsten Stress-Symptome an. Gerade für Frauen und Menschen mit geringem Einkommen, aber auch für ältere Arbeitnehmer zeigt sich die berufliche Überlastung durch Schlafstörungen, depressive Verstimmungen, Konzentrationsstörungen und Nervosität.

Durch die negativen Auswirkungen des Arbeitsstress auf die Beschäftigten ist meistens deren ganzes Leben betroffen. Denkt man jetzt noch an die inzwischen immer präsenter werdende Weltwirtschaftskrise mit Kurzarbeit und Massenentlassungen, dann dürfte sich diese Situation weiter verschärfen.

Die DAK befragte die Betroffenen darüber hinaus, wie diese mit dem Berufsstress umgingen. Einige suchen den Ausgleich in sportlichen Aktivitäten und Entspannungsübungen. Andere Arbeitnehmer gaben jedoch an, immer wieder zu Alkohol und Drogen zu greifen.

Bereits Mitte Februar hatte die DAK erste Ergebnisse ihres aktuellen Gesundheitsreports veröffentlicht. Darin war unter anderem zu lesen, dass sich überforderte Beschäftigte häufig mit verschreibungspflichtigen Medikamenten (beispielsweise Alzheimer Mitteln) gegen den Arbeitsdruck behelfen.

7 Kommentare zu “Jeden Zweiten stresst die Arbeit zu sehr!”

  1. Markus Hofer

    Hallo,

    also ich finde, dass man bei solchen Umfragen eins auch immer mitbedenken sollte: die Anforderungen, die die Arbeitgeber an die Arbeitnehmer stellen, sind mittlerweile auch ganz schön heftig angestiegen. So manch einer, der nicht die “Top”-Ausbildung durchlaufen hat, wird damit regelmäßig überfordert sein. Und daher kommt auch der viele Stress.

    Gruß
    Markus Hofer

  2. Evelyn

    Hallo,

    ich kann mich der Studie nur anschließen. Ich bin allein erziehende Mutter und arbeite auf 30-Stunden-Basis in der Montage eines Industriebetriebs. Solange der Kleine in die Schule geht, ist alles ok. Aber wehe er wird krank (ich hab keine Betreuung für ihn), dann artet das wirklich schnell in Stress aus. Gleichzeitig will mein Arbeitgeber ständig, dass ich mich weiterbilde. Das ist manchmal einfach zu viel.

    Viele Grüße
    Evelyn

  3. Werner

    Ich finde grade die Erkenntnis total heftig, dass die Leute versuchen, den Stress mit Alkohol und Drogen zu kompensieren. Das sollte doch eigentlich jedem klar sein, dass das nicht die Lösung des Problems sein kann. Vielleicht wäre das mal ein echter Ansatzpunkt für die Krankenkassen…

  4. Paul

    Grade heutzutage ist es doch einfach alle nur noch Stress. Ich kenne das selber zu Genüge. Man kommt von der Arbeit nach Hause und hat sowieso schon so einen Hals weil man wieder Überstunden schieben musste und dann muss man auch noch Zuhause klar Schiff machen. Also ich persönlich finde das schon sehr anstrengend. Ok ich bin auch von Beruf Koch da ist so etwas an der Tagesordnung. Wenn man bei 70 Grad im Sommer am Herd steht und 40 Essen machen muss dann kann es schon mal stressig werden^^ Aber trotzdem ich sehe das auch bei meiner Frau es ist schon sehr anstrengend.

  5. Frank

    Oh ok das kann wirklich eine Knochenarbeit werden @Paul. Ich glaube der Stress entsteht auch dadurch dass unsere Gesellschaft immer schnelllebiger wird. Man hat einfach für nichts mehr Zeit geschweige den Geld. Und da muss man halt Überstunden schieben um sein Leben zu finanzieren. Das es dabei zu Stress kommt lässt sich eigentlich nicht vermeiden. Aber man hört ja immer so tolle Tipps wie man dem ganzen vorbeugen kann :D Ob es das allerdings bringt naja ich weiß ja nicht so genau. Da gibt es ja so Ratschläge wie Yoga oder eine bessere Ernährung. Also ich esse mir nach wie vor ne Pommes während der Mittagspausen wenn mir danach ist:D

  6. Paul

    Grade heutzutage ist es doch einfach alle nur noch Stress. Ich kenne das selber zu Genüge. Man kommt von der Arbeit nach Hause und hat sowieso schon so einen Hals weil man wieder Überstunden schieben musste und dann muss man auch noch Zuhause klar Schiff machen. Also ich persönlich finde das schon sehr anstrengend. Ok ich bin auch von Beruf Koch da ist so etwas an der Tagesordnung. Wenn man bei 70 Grad im Sommer am Herd steht und 40 Essen machen muss dann kann es schon mal stressig werden^^ Aber es ist auch bei meiner Frau so die Arbeitet sich noch kaputt

  7. Rita

    Jeder Arbeit bringt Stress mit sich. Nicht selten genug endet es mit einem Burn-Out-Syndrom.
    Hatte vor 2 Jahren selber diesen Fall, und ich habe mir danach geschworen, nie wieder die Arbeit an oberster Stelle zu setzen.
    Man macht sich auf Dauer selber kaputt, vorallem wenn man eh ein Mensch vom Typ her ist, der immer auf Arbeit gepolt ist, und immer versucht 100 % zu geben.Irgendwann macht der Körper da leider auch nicht mehr mit, und dann muss man sich nicht wundern.

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