Wer auf der Arbeit privat surft, braucht sich im Nachhinein nicht über eine Abmahnung oder sogar die Kündigung wundern. Das schreibt das Magazin Reader’s Digest in seiner aktuellen Ausgabe. Der Chef kann demzufolge seinen Mitarbeitern nämlich sehr wohl auf die Finger hauen, wenn die nicht spuren. Sind das Schreiben privater E-Mails und Shopping Touren im Internet am Arbeitsplatz untersagt, dann muss man sich daran auch halten.
Dass die meisten von uns während der Arbeitszeit „nur mal schnell den Urlaub buchen“ oder „das tolle T-Shirt ersteigern“, ist längst allgemein bekannt. Und aus diesem Grund gibt es in vielen Betrieben inzwischen schon Richtlinien zur Internetnutzung. Darin wird meist genau geregelt, wer wann wie lange ins Netz darf. Und daran sollte man sich unbedingt halten.
Aber bei allen Regeln für die Mitarbeiter müssen sich auch die Chefs an gewisse Spielregeln halten. Beispielsweise darf vom Vorgesetzten nicht jeder Tastendruck überwacht werden. Es gibt hierfür zwar technische Möglichkeiten, die sind aber illegal. Auch dann, wenn der Chef das Surfen am Arbeitsplatz ganz untersagt. Es dürfen lediglich zeitlich begrenzte Stichproben gemacht werden.



Hallo,
Bei uns in der Arbeit ist es ebenfalls strengstens verboten, das Internet privat zu nutzen. Tatsache ist aber: nahezu jeder nutzt es eigentlich täglich für irgendwelche privaten Aktivitäten. Das wird halt sozusagen “geduldet”, denn niemand überprüft das und es kriegt auch nie jemand einen Rüffel. Wahrscheinlich gibt’s dann irgendwann ein riesiges Donnerwetter…
Wir haben in der Arbeit zwar Internetzugang, aber für die meisten Mitarbeiter ist der von vornherein gesperrt. Meistens können nur die leitenden Angestellten rein und alle anderen müssen einen Antrag bei der Geschäftsleitung stellen. Das sollte man dann aber gut begründen können…
Bei mir gabs leider bisher noch keinen solchen Grund.
Eine direkte Kündigung ist meistens nicht direkt möglich. Dafür muss der Arbeitgeber sehr deutlich gemacht haben, dass das absolut nicht geduldet wird. Am besten sollte das schon Bestandteil des Arbeitsvertrags sein und das Verbot sollte auch nochmal aufleuchten, bevor man das Internet betritt. Ansonsten wird man regelmäßig erst abmahnen müssen, bevor man kündigen kann. Ausnahmen gelten wohl, wenn es sich um einen exzessiven Missbrauch des Internets handelt.
Naja ich bin trotzdem unsicher und lasse schon die Finger von unserem Internet. Ok wenn ich mal was nachsehen will, dann frage ich meist den Chef das geht dann schon in Ordnung. Ein Kollege von mir hat schon seine zweite Abmahnung wegen Surfen im Internet bekommen. Da ist unser Chef schon ziemlich hinterher vor allem wenn es darum geht das was runtergeladen wurde vom Büropc. Da versteht der echt keinen Spass. Kann ich aber auch verstehen. Wenn mal was ist fällt das meist auf die Firma zurück und das ist dann nicht so pralle für die. Ich setz mich lieber zuhause an den Pc mit ner Tasse Kaffee:D
Lieber Frank,
dann ist dein Arbeitskollege aber ganz schön dreist, dass muss ich so mal wirklich aussprechen. Überrings kann man das Ganze nachverfolgen, indem man im Verlauf des Internetanbieters nachschaut oder auch die all seit beliebten Cookies überführen die bösen Freizeit Surfer. Wo das Thema Internet am Arbeitsplatz nicht so Rigo ros war, da hab ich auch das ein oder andere Mal in der Pause meine Emails am Arbeitsplatz gecheckt, aber wer will heutzutage feststellen ob das nun in der Pause geschehen ist oder während der Arbeitszeit. Am besten man redet offen über das Thema im Betrieb und steckt ganz klar Grenzen ab.
Liebe Rita,
ich fand das auch ziemlich dreist von meinem Kollegen und naja er hat ja auch seine trafe gekriegt. Übrigens kam jetzt herraus das er ganz schön brisante Seiten aufgerufen hat und das geht wirklich eine Nummer zu weit. Mal sehen ob der Chef sich da noch was einfallen lässt. Und nochmal zu dir Rita. Du sagst das du auch schon das ein oder andere Mal in der Pause nach Emails geguckt hast. Also wenn du sagst das die das via Verlauf nachsehen können dann bestimmt auch die Uhrzeit und dann sehen sie genau ob das in der Freizeit oder während der Arbeit war.
Also mir ist das Gott sei Danke noch nicht passiert, aber ein Kollege von mir wurde dabei erwischt, und durfte eine Stunde später seine Sachen packen.
So kann es gehen! Natürlich hält es den Betrieb auf, aber danach direkt eine Kündigung hinterherzuschmeißen, finde ich nicht richtig. Andererseits kann ich meinen KOllegen auch nicht verstehen, wieso er ausgerechnet währen der Arbeit im Netz surft, wo er das doch bequem zu hause haben kann.