Schon in der Bibel wird Bezug auf die sieben Todsünden genommen – aber es gibt sie auch in der Berufswelt. Gerade dann, wenn man bei einem Vorstellungsgespräch einen besonders guten Eindruck machen möchte, geht alles schief. Doch wenn man vorher weiß, welche Sünden für einem beim Vorstellungsgespräch das Aus bedeuten könnten, ist man besser gewappnet.
Selbstanalyse als Zielrichtung
Experten warnen davor, unvorbereitet in ein Vorstellungsgespräch zu gehen und darauf zu hoffen, dass man den Personalleiter irgendwie überzeugen kann. Die richtige Vorbereitung, der eine Selbstanalyse gegenübersteht, kann einem zum neuen Job verhelfen. Zunächst einmal ist wichtig, dass man weiß, was man will. Schon bevor man die Bewerbung absendet, sollte man sich Gedanken darüber machen, was man erwartet, was von einem selbst erwartet wird und ob man diesen Erwartungen gerecht werden kann.
Erst dann, wenn man weiß, was man will, kann man seine Meinung auch in einem Vorstellungsgespräch vertreten. Denn das Wichtigste bei diesem ist, dass man man selbst ist.
Was Personalleiter bemängeln
Es gibt zahlreiche Umfragen und Statistiken, in denen man nachlesen kann, über was sich Personalleiter bei einem Vorstellungsgespräch am meisten ärgern. An oberster Stelle steht die Unkenntnis der Bewerber über das Unternehmen oder die Stelle, für die man sich bewirbt. Da man in einem persönlichen Gespräch oftmals gefragt wird, warum man sich gerade für diese Position bewirbt oder dieses Unternehmen entschieden hat, kann man gut punkten, wenn sich vorher über diese Fragen Gedanken gemacht hat.
Aber auch mangelndes Interesse im Gespräch wird Sie der Stelle keinesfalls näher bringen! Personalleiter hassen es, wenn sie vor sich einen Bewerber sitzen haben, der zu allem “Ja” sagt oder keine eigenen Fragen stellt. Da das Ganze Vorstellungsgespräch heißt, sollte auch ein Gespräch stattfinden und keinesfalls ein Monolog geführt werden.
So machen Sie es richtig!
- Informieren Sie sich in jedem Fall vor dem Vorstellungsgespräch genau über die Position und das Tätigkeitsfeld, ebenso sollten Sie Informationen über das Unternehmen (Erfolg, Gründungsjahr, Anzahl der Mitarbeiter, Was tut die Firma? etc.) sammeln. Meistens haben Unternehmen eine Firmenhomepage oder verteilen Flyer.
- Bereiten Sie sich mit Freunden, Bekannten oder Verwandten auf das Gespräch vor, indem diese in die Rolle des Personalleiters schlüpfen und Sie mit Fragen löchern. Es gibt auch gute Bücher zu diesem Thema oder nützliche Informationen im Internet.
- Erscheinen Sie sauber gekleidet und dem Job, für den Sie sich beworben haben, angemessen. Am besten so, wie Sie dann auch später täglich in der Firma erscheinen würden, sofern Sie den Job bekommen. Bei einem Vorstellungsgespräch in einer Bank sind Anzug und Krawatte Pflicht. Aber nicht nur die Kleidung selbst spielt eine Rolle, denn Bewerber sollten stets gepflegt auftreten.
- Äußern Sie während des Gesprächs offen Ihre Meinung. Zu viel Zurückhaltung kann ebenso fatal sein wie das Vertreten mehrerer Meinungen oder das Verstricken in Widersprüche. Sein Sie einfach Sie selbst!
- Vermeiden Sie die übertriebene Selbstdarstellung und zeigen Sie, dass Sie ein gesundes Maß an Selbstbewusstsein haben und deswegen bestens in das Team passen würden!
- Ausstrahlung! Schon allein mit der Körpersprache kann man signalisieren, dass man um die eigenen Stärken und Schwächen weiß und beides gekonnt einsetzen kann.
- Üben Sie keine Kritik an Ihrem früheren Arbeitgeber, an Kollegen oder Mitarbeitern. Einige Personalleiter stellen absichtlich solche Fragen, um herauszufinden, welchen Charakter Sie haben. Tappen Sie nicht in diese Falle!
Ob die Dame Ihren Job wohl bekommen hat?



Ich weiß nicht ob ein Rollenspiel die richtige Vorbereitung auf eine Vorstellungsgespräch ist. Man kommt sich doch ein bisschen blöd dabei vor und die Situation kann man auch nicht richtig nachempfinden. Ich denke es ist besser, sich allein auf so ein wichtiges Gespräch vorzubereiten und sich gut darauf zu konzentrieren. Und das mit der Körpersprache kann auch nach hinten losgehen. Man braucht nur einmal zu viel mit den Armen zu wedeln und der Personalchef meint direkt man ist hektisch. Ich würde eher ruhig und gelassen in so ein Gespräch gehen und mich zurückhalten, ich denke das macht einen viel besseren Eindruck.
Ich denke ein wesentlicher Aspekt bei einer Bewerbung ist wie schon im Text genannt das Aussehen. Wer sich nicht angemessen beim neuen Chef präsentiert für den sinken die Chancen einfach. Und man sollte Interesse haben. Ich kenne Leute die gehen zum Vorstellungsgespräch und wissen nicht mal ansatzweise was von dem Betrieb in dem sie zukünftig arbeiten wollen. Da sollte ein wenig Interesse doch schon da sein. Man sollte ein klares Ziel vor Augen haben und das dem Chef auch mitteilen, das ist das A und O dann klappte es auch mit dem Job. So habe ich das zumindest festgestellt bei meinen Bewerbungen.
Natürlich ist es wichtig Interesse an einem Job bzw. an einer Ausbildung zu haben, schließlich ist Arbeit ein großer Bestandteil des Lebens, man verdient damit sein Geld und irgendwo muss einem ja auch die Arbeit die man tut Spaß machen, sonst geht man daran kaputt. Aber es gibt natürlich viele, vor allem Jugendliche, die mit einer Null Bock Stimmung durch die Welt laufen und wenig Interesse an ihrer Zukunft haben. Die Sache mit den Rollenspielen find ich zum Teil wirklich nützlich, so kann man das freie Reden üben und im Vorhinein darüber nachdenken, was man im Ernstfall im Gespräch sagt.
Ich habe mich neulich in einem großen Modeunternehmen beworben, und war am Anfang ziemlich gespannt, was mich dort alles so erwartet, bzw. was ich denn so alles gefragt werde, und ob ich mich richtig verhalte.
Denn es gibt gewisse Dinge, die man bei einem Vorstellungsgespräch einfach beachten sollte.
Dazu zählt auch gute Umgangsformen und adrette Kleidung.
Leider sehe ich das so, dass viel zu wenig Unternehmen oder auch Schulen gezielt auf so ein Gespräch vorbereiten.
Da müssen sich die Unternehmen nicht wundern, wenn daraus nichts wird.
Ich finde es sollte mehr Hilfe in so einem Gebiet angeboten werden, damit es auf beiden Seiten, sowohl der der Unternehmen, als auch auf Seiten derjenigen, die im Vorstellungsgespräch sitzen, nicht zu einer Pleite kommt.
Also meine Tochter hatte neulich auch ein Vorstellungsgespräch, und war ziemlich frustriert, dass es nicht geklappt hat.
Sie schob die Schuld letztenendes dann auf die fehlende Erfahrung bzw. auf das mangelnde Interessen der Schulen, so etwas mal anzubieten bzw.zu simulieren.
Wesentliche Dinge, wie ordentliche Kleidung, und adrette Umgangsformen, wie Anna das schon sagte, sind wesentlich.
Aber ebenso die Körpersprache und die Gesten signalisieren dem Chef ob man denn die Arbeit bekommen möchte oder nicht.
Jemand der die Deutsche Sprache nicht so gut beherrscht, braucht sich auch nicht zu wundern, wenn er die Arbeit nicht bekommt.
Ein paar mehr Seminare zu solch einer wichtigen Sache wären für jedermann von Vorteil