Durch ein Praktikum berufliche Orientierung finden

von Alexander am 7. Februar 2009 | Kategorie: Berufseinstieg

Ein Praktikum kann einem ziemlich viele Möglichkeiten bieten. Für manche dient es nicht nur als Überbrückungszeit bis sie eine Ausbildung oder ein Studium beginnen, sondern ist viel mehr. Wer noch gar keine Idee hat, was er später einmal im beruflichen Leben machen möchte, kann durch ein Praktikum zumindest eine ungefähre Vorstellung davon bekommen, in welchen Berufszweig er gehen möchte.

Für gewöhnlich wird bereits in der Schule eine Praktikums-Woche veranstaltet. Die Schülerinnen und Schüler müssen sich hierfür selbst eine Praktikums-Stelle suchen und während ihres Praktikums einen Bericht schreiben. Oftmals weiß man aber in der siebten oder achten Klasse noch gar nicht, welcher Beruf einem Spaß machen könnte. Für viele wirkt ein solches Praktikum eher aufgezwungen. Doch man hat auch die Möglichkeit, sich später noch einmal damit zu befassen. Wer zum Beispiel in der Oberstufe ist und durch die Schule schon mehr seine Interessensgebiete ausgebildet hat, kann in den Sommerferien ein Praktikum machen.

Bevor man sich für einen Praktikumsplatz entscheidet, sollte man natürlich wissen, in welchen Berufszweig man gehen möchte. Dabei unterscheidet man unter anderem in Büroberufe, handwerkliche Berufe, technische Berufe, künstlerische und kreative Berufe, sowie in Beruf aus dem Dienstleistungsbereich. Sollte man merken, dass einem die Tätigkeiten im Praktikum keinen Spaß machen, muss man seinen Berufswunsch noch lange nicht aufgeben. Gerade im Bürowesen scheinen sich die einzelnen Berufe zu ähneln, dabei können sie sehr verschieden sein. Und außerdem kann es auch daran liegen, dass man in dem Unternehmen keine qualifizierten Aufgaben erhalten hat. Da heißt es dann, nicht aufgeben und sich um einen weiteren Praktikumsplatz bemühen.

Außerdem sollte man niemals die Chance, welche man durch ein Praktikum bekommen könnte, unterschätzen. Insbesondere dann, wenn man mehrere Wochen in einem Unternehmen gearbeitet hat und dieses mit den Leistungen zufrieden war, kann es sein, dass man nach der Schule die Chance auf einen Ausbildungsplatz erhält. Schließlich stellt eine Firma lieber jemanden ein, von dem sie bereits weiß, wie dieser arbeitet und dass er zuverlässig und motiviert ist, als jemanden, von dem sie lediglich Arbeitszeugnis oder Schulzeugnis gesehen hat.

3 Kommentare zu “Durch ein Praktikum berufliche Orientierung finden”

  1. Thomas

    Vielen dank für den tollen Beitrag. Meine Erfahrung mit Praktika sind eher durchwachsen. Ich habe jetzt schon insgesamt drei verschiedene Praktika absolviert und habe teilweise auch wirklich einen Einblick in den Betrieb und die täglichen Abläufe erhalten, dafür wird man als Praktikant teilweise unfair behandelt und die Bezahlung ist nicht der Rede wert.

  2. Sandra

    Also ich hatte damals überhaupt keine Ahnung, was ich beruflich machen wollte. Ich hab eine Schnupperlehre in einer Apotheke gemacht. In dieser einen Woche habe ich den Inhaber der Apotheke so von mir überzeugt, dass er mir kurz darauf einen Ausbildungsvertrag angeboten hat, ohne dass ich mich überhaupt beworben hatte. Daran kann man schon sehen, welche Chance ein Praktikum bieten kann.

  3. Angelika

    An vielen Schulen ist es mittlerweile sogar üblich, ein Pflichtpraktikum von den Schülern zu verlangen. Durchgeführt werden diese Orientierungspraktika meistens schon in der 8. Klasse. So kann man sicher sein, dass sich die jungen Leute schon frühzeitig mit ihrer beruflichen Zukunft beschäftigen. Zu oft kommt es heutzutage vor, dass die Schüler wegen der nicht vorhandenen Ziele ihren Schulabschluss nicht erreichen. Von daher bin ich ein großer Unterstützer der Schnupperlehren für Schüler.

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