Kategorie: Lexikon
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Absatzmarketing

Written by Alexander on März 11, 2009

Absatzmarketing bezeichnet man all diejenigen Strategien und Maßnahmen, die geschaltet und verwaltet werden, um seine Waren zu verkaufen. Um seine Waren auf den Absatzmarkt gezielt zu platzieren, werden bestimmte Maßnahmen ergriffen, um den Verkauf so positiv wie möglich anzuregen und die Waren so gezielt wie möglich den potentiellen Käufern unter die Augen zu bringen.

Das Absatzmarketing beschäftigt sich vor allem mit den Fragen, wo, wann und wie die Waren auf den Markt gebracht werden können, um das bestmöglichste Ergebnis zu erzielen.

Im Gegensatz zu dem Absatzmarketing steht das Beschaffungsmarketing, das sich mit den Fragen nach Beschaffungen, auf dem Beschaffungsmarkt, auseinandersetzt.

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Akkordlohn

Written by Alexander on März 11, 2009

Beim Akkordlohn wird der Lohn anhand der Anzahl der gefertigten Produkte berechnet. Es werden Vorgabezeiten pro Stück ermittelt, die sich aus der Rüst-, Verteil- und Tätigkeitszeit zusammensetzen. Diese Zeiten werden mit dem Akkordgrundlohn pro Stunde multipliziert.

Der Vorteil beim Akkordlohn ist, dass die Lohnstückkosten immer gleich bleiben, egal wie gut oder schlecht die Leistung des Mitarbeiters ist. Der Nachteil ist, dass die Akkordarbeiter Tätigkeiten, die nicht in die Vorgabezeit zählen, automatisch vernachlässigen. Auch Qualitätsaspekte bleiben dabei oft auf der Strecke.

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Arbeitskräfteangebot

Written by Alexander on März 11, 2009

Es gibt Unternehmen, für die es wichtig ist, Fachkräfte für ihre Produktion einzustellen. Dies ist vor allem bei Unternehmen wichtig, die mit komplexen Maschinen arbeiten, die für ungeschultes Personal sogar gefährlich sein könnten. Dort ist es zwingend notwendig, dass die Mitarbeiter eine Ausbildung haben. Diese Unternehmen müssen bei der Wahl ihres Standortes darauf achten, dass dort genügend Facharbeiter vorhanden sind. Dies ist oft in industriellen Ballungsgebieten der Fall.

Bei Unternehmen, bei denen vor allem leichte Produktionstätigkeiten und Montagearbeiten zu verrichten sind, spielt die Ausbildung der Arbeiter eher eine nebensächliche Rolle. Hier ist es vor allem wichtig, dass viele potentielle Arbeitskräfte am Standort vorhanden sind. In der Bevölkerungsschicht, die solche Tätigkeiten für gewöhnlich wahrnehmen, ist eine hohe Fluktuationsrate üblich. Deshalb ist es notwendig, dass viel Personal vorhanden ist, um ausgeschiedene Mitarbeiter schnell ersetzen zu können.

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Arbeitszeugnis

Written by Alexander on März 11, 2009

Ein qualifiziertes Arbeitszeugnis muss alle Angaben eines einfachen Zeugnisses enthalten, dazu gehören die Angaben zur Person, das Ein- und Austrittsdatum, die ausgeübte Funktion, die Schwerpunkte der Tätigkeit und Wechsel und Versetzungen innerhalb des Unternehmens (§ 630 Satz 1 BGB, § 109 Abs. 1 Satz 2 GewO, § 8 Abs. 2 Satz 1 BBiG).

Zusätzlich sollten in einem qualifizierten Zeugnis besondere Leistungen, Stärken in Bezug auf die Ausübung der Tätigkeit, persönliche Merkmale, der Grund für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses bzw. für die Ausstellung des Zeugnisses und eine Abschiedsformel enthalten sein (§ 630 Satz 2 BGB, § 109 Abs. 1 Satz 3 GewO, § 8 Abs. 2 Satz 2 BBiG).

Ein Zeugnis muss wahr, vollständig und wohlwollend formuliert sein. Es darf dem Arbeitnehmer sein berufliches Fortkommen nicht unnötig erschweren, muss aber dennoch alle wichtigen Tatsachen enthalten, die ein Dritter für eine Beurteilung des Arbeitnehmers benötigen könnte.

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Ausbildung

Written by Alexander on März 11, 2009

Das Berufsbildungsgesetz (BBiG) bestimmt, dass jede Ausbildung gleichwertig sein muss, unabhängig davon, in welchem Unternehmen diese durchgeführt wird, oder wie groß dieses Unternehmen ist. Damit dieses Ziel erreicht werden kann, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein.

Ausbilden darf nur, wer persönlich und fachlich geeignet ist. Die fachliche Eignung umfasst die berufsfachlichen Fertigkeiten und Kenntnisse des Ausbilders. Die Ausbildungsstätte ist dann geeignet, wenn sie nach Art und Einrichtung für die Berufsausbildung geeignet ist.

Der Ausbildungsberuf muss so beschaffen sein, dass die berufsspezifischen Fertigkeiten, Kenntnisse und erste Berufserfahrungen vermittelt werden können. Es müssen ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung stehen, die ausbilden dürfen.

Die Zahl der Ausbildungsplätze muss in einem angemessenen Verhältnis zur Zahl der beschäftigten Fachkräfte des Betriebes stehen. Erfüllt eine Ausbildungsstätte eines dieser Kriterien nicht, so kann dieser Mangel in bestimmten Fällen durch Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Betriebsstätte behoben werden (z. B. überbetriebliche Ausbildung, Verbundausbildung).

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Autoritärer Führungsstil

Written by Alexander on März 11, 2009

Beim autoritären Führungsstil trifft die Führungskraft alle Entscheidungen alleine. Sie gibt Anweisungen und Aufgaben weiter, ohne die Mitarbeiter nach ihrer Auffassung zu fragen.

Der Vorgesetzte sieht seine Mitarbeiter als seine Untergebenen an. Widerspruch oder Kritik an der Führungskraft sind nicht erwünscht. Bei Fehlern wird eher bestraft als zu helfen. Die Mitarbeiter haben nur einen geringen oder gar keinen Entscheidungsspielraum. Es besteht eine reine Unterordnungsbeziehung („Top-Down-Prinzip“) zwischen dem Vorgesetzten und den Mitarbeitern. Der Vorgesetzte kontrolliert die Ergebnisse seiner Mitarbeiter.

Autoritäre Führungskräfte folgen dem Menschenbild X von McGregor. Sie gehen davon aus, dass ihre Mitarbeiter von vornherein träge und ohne Ergeiz sind und Leistung nur unter Druck erbringen. Ihrer Meinung nach ist eine straffe Führung notwendig. Für die Erwartungen, Bedürfnisse und Probleme der Mitarbeiter zeigt die Führungskraft oft nur wenig oder gar keine Anteilnahme.

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