Änderungen für 2012 beim Gründungszuschuss treten in Kraft

von Alexander am 27. Dezember 2011 | Kategorie: Aktuelle News, Geschäftsideen

Das Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt wurde heute im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Die meisten Änderungen werden erst im Jahr 2012 wirksam. Es gibt allerdings eine Ausnahme: Die Änderungen beim Gründungszuschuss treten am 28. Dezember 2011 in Kraft.

Für die Förderung von Existenzgründungen von Arbeitslosengeld-Beziehern gilt ab diesem Tag:

  •  Der Gründungszuschuss kann nur dann gewährt werden, wenn am Tag der Gründung noch ein Restanspruch auf das Arbeitslosengeld von mindestens 150 Tagen (bisher 90 Tage) besteht.
  • In den ersten sechs Monaten (bisher neun Monate) erhalten Existenzgründer den Gründungzuschuss in Höhe des bisherigen Arbeitslosengeldes plus 300 Euro monatlich. Der Gründungszuschuss kann für weitere neun Monate (bisher sechs Monate) in Höhe von 300 Euro monatlich geleistet werden.

Hartz IV: Das ändert sich 2012

von Alexander am 23. Dezember 2011 | Kategorie: Aktuelle News

Zum Jahreswechsel treten einige gesetzliche Änderungen in Kraft, die insbesondere Kunden der Grundsicherung betreffen

Ab dem 01. Januar 2012 gelten neue Regelbedarfe in der Grundsicherung für Arbeitsuchende:

  • Alleinstehende und allerziehende Leistungsberechtigte: 374 Euro
  • Zwei in einem gemeinsamen Haushalt zusammenlebende Partner, jeweils: 337 Euro
  • Erwachsene Leistungsberechtigte, die keinen eigenen Haushalt und keinen gemeinsamen Haushalt mit einem Partner führen: 299 Euro
  • Jugendliche von 14 bis unter 18 Jahre: 287 Euro
  • Kinder von 6 bis unter 14 Jahre: 251 Euro
  • Kinder von 0 bis unter 6 Jahre: 219 Euro

Einige vom Regelbedarf abhängige Mehrbedarfe, zum Beispiel für Alleinerziehende, fallen ebenfalls höher aus. Die Anpassungen werden automatisch von der Bundesagentur für Arbeit (BA) vorgenommen, damit sind gesonderte Anträge in den Jobcentern nicht erforderlich. Alle Bedarfsgemeinschaften erhalten bis Ende Dezember 2011 einen schriftlichen Bescheid über die für sie jeweils eintretenden Änderungen.

EuGH entscheidet über Auskunftsrecht abgelehnter Bewerber

von Yvonne am 18. Dezember 2011 | Kategorie: Aktuelle News

Bislang waren Unternehmen nicht dazu verpflichtet, ihre Gründe bezüglich einer Entscheidung gegen Bewerber offen zu legen. Das könnte sich aber schon bald ändern. Denn aktuelle entscheidet der Europäische Gerichtshof über ein Auskunftsrecht abgelehnter Bewerber. Derzeit werden Indizien für eine mögliche Klage wegen Diskriminierung gesammelt.

In Luxemburg soll der EuGH über eine brisante Vorlagefrage des Bundesarbeitsgerichts verhandeln. Es geht darum, ob ein abgelehnter Bewerber das Recht auf eine Auskunft hat, die ihm verdeutlicht, wer die freie Stelle bekommen hat und warum. Nach deutschem Recht hatten die Bundesarbeitsrichter einen solchen Anspruch abgelehnt. Allerdings war man unsicher, was die EU-Antidiskriminierungsrichtlinie dazu meint. Deshalb ist nun der EuGH in der Pflicht, dieses Dilemma zu klären.

Innerbetriebliche Medien: Information, Dialog, Mitarbeitergespräch

von Alexander am 3. Dezember 2011 | Kategorie: Allgemein, Lexikon

Die innerbetrieblichen Medien lassen sich in zwei Bereiche unterteilen: Informationsmedien und Dialogmedien. Zu den Informationsmedien zählt die Erstellung eines Handbuches für neue Mitarbeiter, die Herausgabe von Unternehmensrichtlinien und das Schwarze Brett.

Der Bereich der Dialogmedien umfasst persönliche Gespräche (z. B. zwischen Mitarbeiter und Vorgesetzter), die Herausgabe einer Mitarbeiterzeitung, die Weitergabe von Informationen in Betriebsversammlungen, die Erstellung eines regelmäßig erscheinenden E-Mail-Newsletters, die Verbreitung über das firmeneigene Intranet und das Durchführen von Workshops zum jeweiligen Thema.

Auch die externen Informationsmedien lassen sich in die oben genannten Bereiche unterteilen. In diesem Bereich werden jedoch andere Mittel verwendet. Im Bereich der Informationsmedien werden Informationsmaterial, Presseinformationen, Kundenzeitschrift, Presseinformationen und das Internet genutzt. Zu den Dialogmedien zählen z. B. Pressekonferenzen, auch das Internet und Pressekontakte.

Brückentage 2012: Mehr Urlaub für alle

von Yvonne am 30. November 2011 | Kategorie: Recht und Gesetz

Lange lagen die Feiertage nicht mehr so günstig wie im kommenden Jahr 2012. Wer es clever anstellt, kann mehr als die üblichen Urlaubstage herausholen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie das Maximum aus Ihrem Urlaub herausholen und was es in Bezug auf das Arbeitsrecht zu beachten gibt.

Keine Frage, 2012 scheint ein echtes Glücksjahr für Arbeitnehmer zu werden. Auch wenn die Deutschen für ihren Fleiß und ihr Pflichtbewusstsein bekannt sind, Urlaub und Erholung vom anstrengenden Arbeitsalltag kann jeder von Zeit zu Zeit gebrauchen. Viele sehen dem nächsten Urlaub schon jetzt sehnsuchtsvoll entgegen und nur der Gedanke daran lässt sie jeden Morgen vor Sonnenaufgang aufstehen und spät abends wieder nach Hause zurückkehren. Während 2011 in Sachen Brückentage ein echter Reinfall war, gibt es viel Hoffnung für das kommende Jahr. Denn dann fallen die per Gesetz vorgesehenen Feiertage nicht auf Wochenenden, sondern geben Arbeitern die Möglichkeit, ihre Erholungspausen in die Länge zu ziehen.

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