Bewerber haben es in der heutigen Zeit nicht leicht, einen Job zu bekommen. Dafür sorgt auch die Tatsache, dass immer mehr Unternehmen kritisch sind, wenn es um neue Mitarbeiter geht. Während man früher bereitwillig zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurde, wird man heute erst einmal über ein Telefonat überprüft. Viele Personaler prüfen Bewerber mit einem spontanen Telefonat. Und sofern dieses nicht gut verläuft, bekommt der Bewerber keine Chance, sich persönlich vorzustellen. Wir zeigen Ihnen, was Sie beachten sollten, wenn Sie vor dem Vorstellungsgespräch vom Unternehmen, bei welchem Sie sich beworben haben, telefonisch kontaktiert werden.
Vorstellungsgespräch: Das könnte Ihre Chancen auf die Traumstelle vernichten
Mit der Einladung zum Vorstellungsgespräch ist die erste Hürde zum neuen Traumjob bereits überwunden. Allzu sicher sein, dass man die Stelle tatsächlich bekommt, sollte man sich aber nicht. Zu denken, dass man den neuen Job schon so gut wie in der Tasche hat, kann sogar fatal sein. Denn bereits ein falscher Satz im Vorstellungsgespräch kann dazu führen, alle Chancen auf die Anstellung zunichte zu machen. So gibt es einige Sätze, die Verantwortliche der Personalabteilung im Interview keinesfalls hören möchten. Wir zeigen Ihnen hier, wie Sie nicht ins Fettnäpfchen treten und sich die Hoffnung auf den Traumjob weiterhin bewahren können.
Bundeswehr: Arbeitgeber mit verschiedenen Perspektiven
Die Bundeswehr wird für viele immer interessanter als Ausbildungsstätte. Dies liegt daran, dass es mittlerweile möglich ist, fast jeden Beruf bei der Bundeswehr zu erlernen. Das Angebot reicht vom Bibliothekar über den Meteorologen bis hin zum Wirtschaftswissenschaftler. Das breite Spektrum an Ausbildungsmöglichkeiten und Arbeitsplätzen wird einem sogar dann geboten, wenn man keinen Dienst an der Waffe leisten möchte. Höchste Zeit also, sich einmal genauer mit den Möglichkeiten zu beschäftigen, die man bei der Bundeswehr hat, wenn man entweder auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz oder einer festen Arbeitsstelle ist.
Was viele besonders zu Bundeswehr lockt, sind die fairen Gehälter. So verdient man bereits während der Ausbildung zum Jetpiloten in vielen Fällen 1500 € netto. Dies könnte wohl auch ein Grund dafür sein, warum die Bundeswehr selbst im Zuge der Reformen einer der größten Arbeitgeber Deutschlands bleiben wird. Immerhin entscheiden sich derzeit jedes Jahr bis zu 20.000 junge Menschen dafür, Karriere beim Militär zu machen.
Überstunden – Was ist erlaubt, was ist gesetzlich verboten?
Zahlen beweisen, dass die Übermotivation von Arbeitnehmern meistens nicht belohnt wird. Dabei schuften Arbeitnehmer dann, wenn die Wirtschaft boomt, enorm hart. Allein im Jahr 2010 hat jeder Angestellte im Schnitt 43,6 bezahlte Überstunden absolviert. Allerdings schätzt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, dass diese Zahl noch weitaus höher liegt. Vergleicht man aktuelle Zahlen mit denen von 2009, wird deutlich, dass jeder Angestellte im Schnitt 15 % mehr Dienststunden geschoben hat als im Krisenjahr 2009. Zum Leidwesen vieler Arbeitnehmer werden Überstunden sowie Dauerbereitschaft als Angestellter nur selten belohnt.
Studium im Ausland lukrativer als in Deutschland
Die Allensbach-Studie legt offen, was viele schon seit Jahren geahnt haben: Zwar sind Universitäten in Deutschland gut, die Jobperspektiven aber nicht. Deswegen strömen jedes Jahr die besten Studenten ins Ausland. Dort warten nicht nur ein höheres Gehalt, sondern auch bessere Aussichten auf sie.
Laut Allensbach-Studie, die durch das Reemtsma Begabtenförderungswerk in Auftrag gegeben wurde, sind Studierende mit ihrer Ausbildung an deutschen Hochschulen zwar zufriedener als erwartet. Dennoch suchen sie unmittelbar nach ihrem Studienabschluss den Weg ins Ausland. Bei der Studie wird deutlich: Je erfolgreicher junge Akademiker im Studium sind, desto fester sind ihre Absichten, Deutschland zu verlassen.


