Zeitarbeit – Welche Rechte und Pflichten habe ich?

von Yvonne am 22. März 2009 | Kategorie: Recht und Gesetz

Zeitarbeit ist in Deutschland immer gefragter. Wer von seinem Arbeitgeber einen Dritten zur Arbeitsleistung überlassen wird, sollte aber auch wissen, welche Rechte und Pflichten er in der heutigen Zeit hat. Viele wissen zum Beispiel gar nicht, dass eine Zeitarbeitsfirma einen Mitarbeiter auch dann bezahlen muss, wenn er keinen Einsatz hat. Außerdem besteht ein Kündigungsschutz. Auf die genauen Rechte und Pflichten werden wir im folgenden Text näher eingehen.

Bei einem Leiharbeiter handelt es sich um jemanden, der nicht direkt bei seinem Arbeitgeber arbeitet, sondern in anderen Betrieben. Somit leiht das Zeitarbeitsunternehmen einem anderen Betrieb für eine bestimmte Zeitspanne den Mitarbeiter aus. Fragen, die in diesem Fall geklärt werden sollten, beschäftigen sich vor allem mit der Erstattung der Fahrtkosten zu den Einsatzorten, aber auch mit dem Umgang von Zwangspausen, wenn keinerlei Aufträge anstehen.

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Grundsätzlich gilt, dass die Zeitarbeitsfirma das Auftragsrisiko trägt. Dies bedeutet, dass es keine generelle Zeitgrenze gibt, ab welcher ein Mitarbeiter gekündigt werden darf, wenn sein Einsatz nicht mehr erforderlich ist. Rein rechtlich gesehen ist es unzulässig, wenn dem Mitarbeiter sofort nach Beendigung seines Einsatzes eine betriebsbedingte Kündigung ausgesprochen wird. Der Mitarbeiter hat nämlich das Recht, dass die Zeitarbeitsfirma zunächst einmal alle Möglichkeiten ausschöpft, um ihm einen Anschlussauftrag zu sichern. Sofern ein solcher Fall vor Gericht landet, hat die Zeitarbeitsfirma die Pflicht, dies zu beweisen. Für den Arbeitnehmer stehen die Chancen ansonsten gut, vor Gericht eine Kündigungsschutzklage durchzusetzen.

Da man als Zeitarbeiter flexibel sein muss, ist es mittlerweile Gang und Gäbe, Arbeitszeitkonten einzurichten. Die Zeiten, in denen der Mitarbeiter ohne Aufträge ist, kann er Minusstunden ansammeln, welche mit den später anfallenden Überstunden verrechnet werden können. Was die Bezahlung anbelangt, setzen viele Zeitarbeitsfirmen heutzutage auf Tarifverträge. Mittlerweile werden mehr als 90% der Zeitarbeiter nach Tarif bezahlt. Allerdings gilt hier, dass man höhere Chancen auf eine übertarifliche Bezahlung hat, wenn man eine bessere Ausbildung besitzt. Da in Deutschland ein Fachkräftemangel herrscht, haben gerade Fachkräfte gute Chancen, in einer Zeitarbeitsfirma unterzukommen.

Als Zeitarbeiter hat man verschiedene Rechte, wie beispielsweise, dass man nicht jede Tätigkeit ausführen muss. In den festgesetzten Entgelttabellen für Zeitarbeit gibt es insgesamt neun Gruppen, wobei man nur dann in die höchste Stufe gesetzt wird, wenn man ein abgeschlossenes Studium sowie eine mehrjährige Berufserfahrung nachweisen kann. In der tariflichen Entgelttabelle ist aber nicht nur vorgeschrieben, welche Vergütungen man als Zeitarbeiter erhält, sondern darüber hinaus lassen sich auch Informationen über die Art der Tätigkeit finden. Wer in einer hohen Entgeltgruppe eingeschrieben ist, darf nicht für minderwertige Arbeiten konsultiert werden. Anders sieht es aus, wenn man in eine niedrige Tarifgruppe eingeordnet wird.

Als Zeitarbeiter muss man mobil sein. Hier sollte man aber beim Unterzeichnen des Arbeitsvertrages darauf achten, welcher Ort für die Erbringung der Arbeitsleistung angegeben ist. Sofern dort lediglich der Bereich Köln angegeben ist, kann ein Mitarbeiter nicht dazu verpflichtet werden, einen Einsatz in München zu leisten. Um sich abzusichern, lassen Arbeitgeber heutzutage aber meistens so genannte Öffnungsklauseln in Arbeitsverträge miteinfließen. Wenn dies der Fall ist, kann der Zeitarbeiter auch dazu verpflichtet werden, im Notfall für andere Einsätze herangezogen zu werden. Bei der Zeitarbeit ist es üblich, dass man die Fahrtzeit vergütet bekommt. Dies ist aber nur dann der Fall, wenn man mit öffentlichen Verkehrsmitteln länger als 1,5 Stunden zum Einsatzort unterwegs ist. Die Fahrzeit wird aber dennoch nicht als Arbeitszeit vergütet, stattdessen erhält man als Arbeitnehmer in der Regel eine steuerfreie Aufwandsentschädigung, wie beispielsweise Kilometerpauschalen oder aber Verpflegungsmehraufwand.


51 Kommentare zu “Zeitarbeit – Welche Rechte und Pflichten habe ich?”

  1. Also ich persönlich finde ja, dass dieses ganze Leiharbeiter-Thema sehr kontrovers ist. Einerseits ist es für die Unternehmer sicherlich eine positive Sache, weil sie damit halt Auftragsspitzen abdecken können. Wenn man aber bedenkt, wie es für die Leiharbeiter häufig mit den Konditionen aussieht, kann man häufig nur noch von Ausbeutung sprechen.

  2. Dariusz Rafal

    Ich war jetzt seit über drei Jahren bei einem Unternehmen. Ich war als Leiharbeiter dort und war in der Montage von kleinen Geräten eingesetzt. Mit mir waren dort etwa 80 weitere Leiharbeiterkollegen. Als der wirtschaftliche Abschwung begann, waren wir leider die ersten, die gehen mussten. Es hat nicht einmal zwei Monate gedauert, dann waren dort alle Leiharbeiter abgebaut. Ein paar Leute (ich auch) sind wo anders untergekommen, aber der Großteil der 80 Kollegen wurde einfach ausgestellt…

  3. Susi

    Ich bin auch als Leiharbeiterin beschäftigt. Allerdings – im Gegensatz zu den meisten – freiwillig. Ich bin noch jung und ich möchte möglichst viele Erfahrungen machen, bevor ich mich auf eine bestimmte Richtung festlege. Dafür ist die Zeitarbeit hervorragend geeignet.

  4. Alwin N.

    Meine Wenigkeit ist auch in einem Unternehmen als Arbeitnehmerüberlassung beschäftigt. Junge Ingenieure können so relativ unkompliziert große Unternehmen kennen lernen. Die finanziellen Konditionen sind auch akzeptabel (als Ingenieur). Allerdings im „niedrigeren“ Lohnsegment sieht es da nicht so berauschend aus. Da habe ich oft den Eindruck, die Leute werden teilweise einfach nur ausgenutzt. Sie leisten gute und saubere Arbeit bei geringerem Einkommen und die hier genannte Rückendeckung, die die Zeitarbeitsfirma bei Beschäftigungsverlust leisten soll, erfolgt im Idealfall. Nach meiner Meinung tummeln sich eine Menge unseriöser Firmen in der Leiharbeiterbranche, die auch ohne Wirtschaftskrise nicht ihren rechtlichen Pflichten nachkommen und die Leute direkt entlassen. Wie schwierig sich die Beweislage für eine Zeitarbeiterfirma im Rechtsstreit gestaltet, vermag ich nicht einzuschätzen, aber Recht zu haben heißt nicht automatisch, Recht zu bekommen. Wie viele Leiharbeiter werden in Arbeitnehmerüberlassungen am Unternehmenserfolg in Form von ausgezahlten Geldprämien beteiligt? Wie viele können die Vergünstigungen der Festangestellten in Anspruch nehmen? Solche „Kleinigkeiten“ hinterlassen einen faden Beigeschmack und es unterstreicht den Eindruck, den Zeitarbeiter als Arbeiter der 2. Klasse zu etablieren.

  5. Robi

    Ich kann dem nur zustimmen, Zeitarbeiterfirmen sind Ausbeuter und größten Teils Verbrecher. Die Arbeitskonditionen in meiner Zeiterarbeitfirma waren sehr oft menschenverachtend. Ich war zum Beispiel Teilzeit eingestellt, wurde auch so bezahlt, musste aber bis 6 Tage die Woche Vollzeit arbeiten. Einmal auf dem Weg zur Arbeit ging bei Starkregen mein linker Scheibenwischer kaputt, sodass ich meine Fahrt nicht fortsetzen konnte, da ich damit fahrlässiger Weise nicht nur mein Leben, sondern auch das anderer aufs Spiel gesetzt hätte! Als ich meinen Chef darüber informiert habe, verlangte er von mir, dass ich entweder die übrigen 15 km zum Ziel zu Fuß laufe oder unverzüglich mit dem kaputten Scheibenwischer und der nicht vorhandenen Sicht weiterfahren soll. Ansonsten würde er mir wegen Arbeitsverweigerung kündigen. Ich habs nicht getan. Und unsere Wege haben sich aufgrund von Apathie getrennt.

  6. Peter

    Ich war schon bei einigen Leiharbeitsfirmen und kann den Kommentaren teilweise Zustimmen, von wenig Geld bis zu ausbeuterischen unseriösen Firmen gibt es genug.
    Aber mit einer war ich bisher sehr zufrieden, aber in diesem Jahr des “Abschwungs” haben Die angeblich keine Kunden, weil jeder Kunde die Kriese
    als Grund angiebt.
    Aber wie sagt mein Kumpel Appi immer?
    Wenn uns der Abschwung so doll trifft wie der Aufschwung, (früher)
    kann es nicht so doll werden:-)

  7. Elisabeth

    Ich werde auch als Leiharbeiterin nichdt nur verheizt. Während alle MA einen Zugang zum Betrieb haben, muß ich warten bis der Empfang öffnet (plus ein viertel Stunde). D.h. ich kann erst um 9 Uhr beginnen und muß dafür abends länger arbeiten. Ich hatte schon mehrere vergebliche Diskussionen: ‘Ich könnte mir ja eine Kopie vom Schlüssel machen’oder ‘Ich kann mir ja von meiner Zeitarbeitsfirma einen Schlüssel geben lassen!??’. Ich habe dem Personalchef erklärt, dass ich mit dem geringen Verdienst schon genügend akzeptiere. Er gab mir zur Antwort, dass ich der Firma sehr teuer käme. Ich soll für diese Firma auf dieser Basis noch weitere 14 Monate arbeiten. Aussichten auf einen befristeten Vertrag habe ich nicht. Einmal Billiglöhner, immer Billiglöhner…. Für nächstes Jahr sollen sie sich einen anderen Dummen suchen. Ich kündige

  8. Thomas Ummerlee

    Zeitarbeit hat den Arbeitsmarkt kaputt gemacht, unsere scheiß Politik sind genauso Verbrecher, vorweg unsere tolle Kanzlerin.

  9. susi

    also ich war bis heute zwei jahre in einer firma als zeitarbeiter beschäftigt habe immer spaß an meiner arbeit gehabt wurde heute ohne grund abgemeldet. ich bin zwar immer noch bei der zeitarbeitsfirma aber eben gerade ohne job. habe nie probleme gahabt oder der gleichen.
    es wurden sogar heute noch zwei neue vorgestellt weil momentan not an mann ist aber mich hat man ohne grund abgemeldt und das ich wirklich das letzte. zu mal ich auf die zwei jahre sehen konnte was die festangestellten alles so teiben wie ewig krank usw. ich finde das bodenlos.

  10. conny

    Hallöchen,

    ich arbeite seit ca. 3 Jahren in einer Zeitarbeitsfirma (unbefristeter Vertrag)als Anlagenfahrer. Immer im selben Betrieb. Ich bin für 35 Stunden (8,00 € brutto)eingestellt mit 24 Tagen Urlaub. Festangestellte über 11,00 € brutto die Stunde. Ich arbeite seit einem halben Jahr im 4 Schichtsystem mit Wochenenden jeweils 12 Stunden Nacht und 12 Stunden Frühdienst, bis zu ca. 52 Stunden die Woche. Erst hieß es, dass wir in 3 Schichten zurückgehen, aber nun sieht die Sache ganz anders aus. Wir werden weiterhin in 4 Schichten bleiben.
    Die Festangestellten in dieser Firma werden als dankeschön für ihre Bemühungen das sie im 4 Schichtsystem arbeiten wie folgt ab dem 01.05.10 entlohnt:
    1. Zuschläge bis zu 125 % bei Feiertagsarbeit (wir 100 %)
    2. pro gearbeitete Nachtschicht bekommen die Festangestellten einen Sozialzuschlag von 5,00 € brutto (wir nichts)
    3. Belastungsausgleich je Stunde in Form von Arbeitszeitgutschriften (wir nichts)
    4. Urlaubstage werden von 26 auf 32 Tage aufgestockt (wir nichts, haben 24 Tage lt. zeitarbeitsfirma haben wir keinen Anspruch darauf, obwohl wir fest in 4 Schichten mitarbeiten)

    Nun meine Frage, ist das alles so rechtens???? Sind wir wirklich nur Menschen 2. Klasse obwohl wir fleißig sind und oft auch mehr arbeiten als die Festangestellten?! Und dann soll man noch motiviert sein???Das kann doch alles nicht möglich sein….Ich bin so stinkig und wütend……Haben denn Zeitarbeiter keine Rechte??????

  11. Anja

    Hallo,

    mein Mann arbeitet auch bei so einer Zeitarbeitsfirma und bekommt 6,00€ Brutto und alles was insgesamt über 250,00€ ist kommt auf ein Zeitkonto an das mein Mann nie ran kommt und wenn man nachfragt was mit den Geld passiert lenken die Cheffs ein anderes Thema ein.

    Ihm wurde gesagt das er am wochenende nicht Arbeiten muss wegen irgendwelchen Arbeitsschutzregeln und als er sich 2 wochen vor der Einschulung unsere Tochter 4 Tage frei nehmen wollte (samstag und sonntag dazugerechnet) musste er auf einmal am Wochenende Arbeiten und hat keinen cent dafür gesehen, die waren sogar so krass und haben mit kündigung gedroht als er meinte das er gern bei der Einschulung seiner Tochter sein möchte.

    Am Ende flossen bei unserer Tochter bittere Tränen als ihr Vater am frühen morgen zur Arbeit musste und wir ohne ihren Vater ihre Einschulung feiern mussten…

    Jetzt frag ich mich wieviel rechte und pflichten ein Leiharbeiter eigentlich hat, die werden doch nur ausgenommen und wenn ein Arbeiter nicht so funktioniert wie er soll wird eben einfach ausgewechselt…hauptsache die cheffs sitzen in ihren Büros und trinken reichlich kaffee und haben ihren festen lohn ohne vom staat abhängig zu sein obwohl man mehr als 9 stunden am tag schufftet…sorry für den langen text *g*

  12. mody

    Bin schon lange zeit bei zeitarbeitsfirma,selber schuld ok.das lätzte halbes jahr war ich eine feinkost firma und die festeingeschtelten(alles russen) haben uns wie dumm bekrachtet.Die dürften auf klo,wir aber nicht.Jeder hate ein chips,aber für alle leiharbeiter war der gespert,sogar versteckte kamera haben die installirt nur wegen leiarbeiter.Leute Kambotscha mitten in deutschland, also trit in den arsch und 7 euro brutto.Ah, fast vergessen jaden tag 3euro fahrgelt abzug.

  13. Carsten Kahn

    Eure Kommentare sind echt alle super,es muss sich was ändern ansonsten geht Deutschland den Bach runter…………..lach wenn es nicht schon so ist………….

  14. anonym

    In den meisten Arbeitsverträgen mit Verleihern steht auch, dass der Angestelle ALLE ihm aufgetragenen Arbeiten sauber und sorgfältig auszuführen hat. Und was blüht ihm, wenn er mit Arbeiten so überhäuft wird, dass er völlig den Überblick verliert, sich nicht mehr konzentrieren kann und deshalb seine ihm aufgetragenen Arbeiten nicht mehr ordentlich ausführen kann? Rechtlich gesehen soll man sich an seinen Arbeitgeber, in dem Fall den Verleiher, wenden. Damit übergeht man den Entleiher und bekommt dann erst richtig Stress, weil man das dort nicht zuerst angesprochen hat. Ich hab es erst beim Entleiher angesprochen, doch bisher ist nichts passiert. Die verstehen mich gar nicht. Ich rede da gegen Wände. Doch wenn ich jetzt zu meinem Arbeitgeber damit gehen würde, würde die Arbeit dort noch unerträglicher werden. Das will ich auch nicht. Leider bin ich noch bis März 2011 an den Entleiher gebunden, weil ich noch Abendschule machen und beim Entleiher eine Projektarbeit schreiben muss, um einen guten Abschluss zu bekommen. Ich sitze nun also ziemlich in der Klemme.

  15. Der Betriebsrat ist auch vom Leiharbeitnehmern zuständig. Wenn ein Leiharbeitnehmer (egal was) Probleme hat, sollte sich direkt bei Betriebsrat melden.

    Ausserdem sollte jeder Leiharbeitnehmer, Leiharbeitnehmer Gesetz wissen, bevor als Leiharbeitnehmer anfängt zu arbeiten.

    Ein Leiharbeitnehmer ist in der Firma gleich zu behandeln. Der GleichbehandlungsGesetz gilt auch für die Leiharbeitnehmer. Wenn man sich nicht so FÜHLT, kann man sich direkt bei Betriebsrat beschwerden.

    Der Betriebsrat

  16. Sonja T

    Guten Abend oder guten Morgen oder wie auch immer,

    also ich bin seit über 1,5 Jahre als Leiharbeiterin beschäftigt. Ich hab in der Zeit nun schon mindestens 13 Einsätze in 11 verschiedenen Firmen gehabt.

    Gestern hab ich dann zum allerersten Mal feststellen müssen, dass die Firma bei der ich arbeiten sollte, nicht das Richtige für mich ist und ich bin nun am Überlegen, diesen Einsatz dort nicht weiterzumachen. Ich habe jetzt nur Angst, dass mir die Zeitarbeitsfirma dann aufgrund von “Arbeitsverweigerung” kündigt..
    Bisher hab ich jeden Einsatz durchgezogen, auch wenn es nicht immer leicht war.
    Ich weiß eben nur jetzt nicht wie die Zeitarbeitsfirma reagiert und mache mir deswegen einen ziemlichen Kopf.

    Sonst bin ich eigentlich soweit zufrieden, wie man es als Leiharbeiter eben sein kann.

  17. ISI SP

    Hallo Sonja!
    Wenn dein inneres zu Dir sagt ,das diese Firma nicht das richtige für dich ist , dann sei nicht Traurig und habe keine Angst vor das was kommt! Versuche das los zu lassen damit was neues auf Dich zu kommen kann.Es wird was neues und Gutes auf dich zukommen ,wenn du es zulässt und das was du mom. hast loslassen kannst, habe vertrauen zu dir und las das alte einfach los.Du schaffst das

  18. Sascha A

    Hallo!

    Ich habe nun aufmerksam alle Kommentare hier gelesen weil ich ein ganz großes Problem habe.
    Auch gewisse Suchmaschienen im WWW konnten mir eine Lösung bieten. Vielleicht weiß ja hier jemand mehr…

    Ich arbeite nun seit fast 3 Jahren bei einer ZAF und bin seit über einem Jahr in ein und derselben Firma untergebracht. DIe Arbeit macht mir sehr viel Spaß und auch das Betriebsklima dort ist sehr gut. Neulich unterhielt ich mich mit einen der dort angestellten Kollegen. Es ging um Neueinstellungen die anstehen sollten. In diesem Gespräch meinte einer der Kollegen das es seit neustem wohl ein Gesetz geben soll welches den Betrieben vorschreibt das sie Leiharbeiter bei Einstellungen bevorzugen müssen wenn diese länger als ein Jahr in der Firma tätig sind. Weiß da jemand was zu???

    Denn obwohl mir selbst ein Mitglied des Betriebsrats gesagt hat das die Leiharbeiter bei Einstellungen vorgezogen werden, wurden nun doch neue Mitarbeiter eingestellt die zuvor noch nie in diesem Betrieb gearbeitet haben. Also ganz normal außenstehende Bewerber…

    Wäre schön wenn mir hier jemand weiterhelfen könnte.

    LG Sascha !

  19. Michael

    Hallo
    Ich arbeite jetzt seit dem 31.1.11 in einer Zeitarbeitsfirma und habe nach 5 tagen mit dem Rechten fuß probleme bekommen konnte nicht mehr richtig auftreten Ich bin als Kommissionierer taätig und laufe so 10 KM am tag.
    dann war ich nach 3 tagen schon mal 2 tage krank.
    Das hat denen ja nicht gefallen und mir wurde gedroht am Montag wieder dahin zu gehen sonst?
    Jetzt habe ich mich 8 wochen mit den schmerzen herum geschleppt und habe beschlossen nach der ursache zu schauen habe aber errst am 15.4.11 einen termin bei der kernspin bekommen und bin jetzt seit 4.4.11 zu hause und werde mich auch noch nächste woche krankschreiben lassen und die Drohen mir schon wieder.
    Können die mich einfach so entlassen?

  20. marina

    hallo michael,mir gehts z.zt.genauso.ich bin am 6.4.11 am miniskus operiert worden,und habe am 8.4.11 meine kündigung im briefkasten.ohne grund.als ich dort anrief sagte mein möchte-gern chef das die firma wo ich eingesetzt bin,leute reduziert.das allerdings stimmt nicht,denn die stellen schon wieder andere za.ein.jetzt werdse ich eine kündigunsschutzklage machen.weil das kanns echt nicht sein.lg marina

  21. Carola V.

    Wenn ich das alles lese platzt mir bald der Kragen,muss leider aber auch noch einen obendrauf setzen…Ich,Leiharbeiterin,schwanger,Vertrag läuft aus….arbeitslos….mein Mann,Leiharbeiter,Arbeitsunfall….arbeitslos…was,n das fürn Recht hier in Deutschland?Ein sehr fragwürdiges und wir sind glücklich das wir die Möglichkeit haben wohl möglichst bald dieses Land zu verlassen.Wie kann man dermassen mit Menschen umgehen?Mein Mann hatte am 20.4. einen Arbeitsunfall(mangelnder Sicherheitsschutz auf seiner Arbeitsstelle)aber wie geht man als Leiharbeiter dagegen vor?heute,am 29.4 wurde er angerufen,sein Arbeitsverhältnis wird zum 30.4. gekündigt….????geht das einfach so,wenn ja wie soll ich mich gegen sowas schützen,wenn ja nicht einmal der Arbeitgeber genügend Schutz gibt?Und ich als schwangere??wollen die Deutschen denn doch nichts für die Rente tun?die jüngeren Kolleginnen argumentieren…ja wenn ich nen Festvertrag habe….häh…???wie lange kann es dauern?also eine Kollegin war 5 Jahre im Betrieb über die Zeitarbeitsfirma und hat nun endlich einen,aber wieder nur befristeten Vertrag bekommen….das kann die Firma ja auch noch Jahrelang machen….so dann hat Deutschland immer älterwerdende,wenn überhaupt noch,werdende Mütter…ARMES DEUTSCHLAND…gibt es jemanden da draussen der uns helfen kann?einen skandal im Fernsehen anzetteln oder Anwälte die sich wirklich flächendeckend einsetzen????

  22. Ralf M.

    Hallo Carola V. !!!
    Mensch ich würde die so gerne helfen. Aber wie? Ich bin genauso
    hilflos wie du!
    Alle zeitarbeieter müßten sich organisieren.
    ich kann nur sagen, kommt bewegt euern arsch und dann wäre
    das ziel soviele wie möglich zu steiken!!!
    Ich, Ralf (40) würde versuchen alles was möglich ist zu tun um eine
    Organisation aufzubauen.
    Jeder der einen Zeitarbeiter kennt soll ihm nun dies mitteilen (Streik!)
    Ich ruf auch alle auf sich zu beteiligen, sonst werden wir jetzt bald
    von den ganzen Osteuropäern, deren Grenzen seit 1. Mai offen sind
    überlaufen. Und Kollegen dann gibts nichts mehr zu lachen, denn die
    sind froh wenn sie für € 5 arbeiten dürfen.

    Gruß Ralf M.

  23. Ralf M.

    Ich hab hier nun auch einige kommentare gelesen. zur zeit arbeite ich als leiharbeiter.

    laut vertrag 5 tage 35std woche, brutto 8.42€ stundenlohn.

    fakt jedoch ist: 6 tage woche 11-12 std am tag… wo die überstunden auf ein zeitkonto kommen.

    da meine frau als halbtagskraft mehr verdient wie ich, bin ich in der steuerklasse 5 und bekomme bei mininum 240 stunden im monat ca. 722 € ausbezahlt. sollte jedoch an meinem jetzigen arbeitsplatz nichts zu tun sein, darf ich vom meinem chef anderweitig verliehen werden. wo ich dann nach paletten oder container bezahlt werde. was dann am monatsende 560 € netto bringt, bei gleichen arbeitszeiten. WIE BITTE SOLL MAN DAVON EINE FAMILIE ERNÄHREN!

    ich bin stinksauer, da man mich mit falschen versprechungen zum unterschreiben getrieben hat. ” Wir sind keine Zeitarbeits oder Leiharbeiterfirma Sie arbeiten nur an diesem einen standort !!!!geschwätz mir war das nicht. auf anfragen was man genau machen soll, fadenscheinige aussagen. bis zu dem tag wo ich auf dem firmengelände stand wußte ich NICHT was ich arbeiten soll.

    sry für die länge meines textes, doch das mußte ich los werden.

    Deutschland überdenk deine gesetze was die leiharbeit angeht.

  24. Also ich bin auch in eine zeitarbeiter und ich bin zufrieden ich habe den ersten monat 870euro raus bekommen steuerklasse 1 und dann bin ich zu chef habe gesagt ich will mehr geld oder ich nehme alles deine leute und mache was selber und dann hat er mich gefragt wie ivel ich mir den vorstelle und ich habe gesagt so so 1200euro und die bekomme ich jetzt auch seit 2 monaten ich bin zufrieden ich habe jetzt ein nettolohn von 8 euro ihr müsst nur mit eure chefs reden des klappt bei mir klappt es ja auch
    mfg michael

  25. habe bei einer zeitfirma gearbeitet was so ok ist.ich habe jedes moant
    weniger lohn bekommen mit der gleichen arbeitszeit.bin im krankenstand
    gegangen un dann hatte ich die entlassung nun wird mir gedoht wenn ich der firma den krankheitsverlauf und die diagnose nicht zukommen lassehabe ich mit konseqenzen zu rechnen obwohl sie die krankmeldeung haben.vielleich muss ich den lohn zurückzahlen keine
    ahnung.

  26. Daniel

    Es wird wohl einfach Zeit das die Deutschen wieder lernen aufzustehen und gemeinsam auf die Strasse zu gehen als ein geschlossenes Volk und dann entsprechend die ganzen Verbrecher in unserer Führung des Landes zur Verantwortung gezogen werden. Wie auch immer das aussehen mag……

  27. Chris

    Zeitarbeitsfirmen sind wie ein Virus auf dem Arbeitsmarkt.
    Die Anzahl der Zeitarbeitsfirmen hat sich in den letzten Jahre sehr stark erhöht.
    Jeder (natürliche und juristische Personen) kann einen Antrag auf Arbeitsüberlassung bei der Bundesagentur für Arbeit stellen. An einer Genehmigung sind nur wenige Bedignungen geknüpft. Diese werden nicht einmal von den Behörden überprüft.

    Ich habe mein BWL- Studium in diesem Jahr abgeschlossen und wurde dann arbeitslose. Das Jobcenter zwang mich bei Zeitarbeitsfirmen zu bewerben sonst hätte ich eine Kürzung von 30% erhalten. Daraufhin wurde mir ein Arbeitsvertrag als Hilfskraft von einer Zeitarbeitsfirma angeboten. Auch diesen Vertrag musste ich unterschreiben, sonst hätte ich eine Kürzung von 30% erhalten. Jetzt behauptet das Jobcenter ich hätte meinen Antrag auf Sozialleistung zurückgezogen und bekomme keine Leistung. Ich verdiene gerade mal 7,89€/h und habe eine 35 Wochenstunde. Die ersten 150 Überstunden werden nicht ausbezahlt. Das Arbeitsverhältnis begann am 29.11.2011 und ist befristet bis zum 23.12.2011. Es gibt also für mich keinen Grund Überstunden zu leisten. Selbst bei einer Übernahme vom Kunden der Zeitarbeitsfirma würde ich erst als Hilfskraft eingestellt. Dafür habe ich nicht jahrelang studiert.

    Es ist also kein Wunder, wenn der Schrei nach einem gesetzlichen Mindeslohn lauter wird.
    Es ist auch kein Wunder, wenn Fachkräfte (Gesellen, Meister, Akademiker) dazu gezwungen werden (auch noch von amtswegen aus) niedrigere Arbeitsverhältnisse anzunehmen.

    Zeitarbeitsfirmen zerstören die Wirtschaft in Deutschlang. Verdient ein Zeitarbeiter gerade mal 7,00€ in der Stunde so hat er weniger Brutto und auch Netto. Das verfügbaren Einkommen ist also niedrig und die Kaufkraft des Zeitarbeiters ist niedrig. Anstatt sich der Zeitarbeiter bei einem Arbeitsverhältnis ohne Zeitarbeitsfirma zwei Brote kaufen könnte, kauft er sich halt dann nur noch ein Brot. Somit macht der Bäcker weniger Umsatz und auch Gewinn und muss die Aufwendungen senken. Weil die höchsten Aufwendungen meist die für das Personal sind (zu 70% aller Aufwendungen sind Personalaufwendungen), entlässt er Arbeiter und stellt nun selber Zeitarbeiter ein. Und somit schadet der Bäcker wieder anderen Firmen. Es ist als0 ein Teufelskreis der schnell gestoppt werden muss. Unsere Wirtschaft (weltweit) ist wie ein Uhrwerk bei dem jedes Zahnrad einwandfrei funktionieren muss. Bei Rost und Schäden muss diese Uhr repariert werden.

  28. moechtegern1

    Ich war nur ein halbes Jahr bei einer Zeitarbeitsfirma.Mein Glück,das
    mich die Firma übernommen hat wo ich jetzt arbeite.
    Als Zeitarbeiter wird man nur verheizt,geringen Lohn,persönliche Angelegenheiten werden sofort an die Seite geschoben.
    Für mich sind Zeitarbeitsfirmen die absoluten Verbrecher.Sklavenhändler.

  29. moechtegern1

    Das Arbeitsamt ist ja eigendlich überflüssig.Die Zeitarbeitsfirmen sind schneller um jemandem eine Arbeit zubeschaffen.

  30. moechtegern1

    Ich bin in eine Zeitarbeitsfirma geraten.Gott sei Dank war ich nur ein halbes Jahr dabei.Man wird nur verheizt,billigsten Lohn,Firmenwagen müssen ja auch finanziert werden,persönliche Probleme werden an die Seite geschoben,ich möchte mal Urlaub haben-das geht ja nun garnicht.Für mich die Sklavenhändler.Das Arbeitsamt kann man abschaffen,da sie sich um nichts mehr kümmern.Die Zeitfirmen nehmen ihnen ja alles ab.

  31. Melli

    Ich bin seit 5 Jahren, durch eine Zeitarbeitsfirma, als Kassiererin bei einem bekannten Lebensmittelgeschäft in Würzburg angestellt.Nach 2 Jahren hat das Geschäft zu einer anderen Zeitarbeitsfirma gewechselt und konnte trotzdem dort weiterarbeiten.Seitdem haben sie drei weitere male die Firma gewechselt.Anfangs habe ich Vollzeit gearbeitet.Mit der Zeit wurden meine Arbeitsstunden gekürzt und jetzt, seit 2 Jahren, arbeite ich auf Basis.Ich habe bereits 2mal bei dem Personalchef beantragt ob ich Fest angestellt werden könnte.Wurde aber aufgrund der Tatsache das ich durch die Zeitarbeitsfirma dort arbeite abgewiesen.Ist das rechtlich in Ordnung?

  32. Mikel

    Hallo liebe Kollegen,

    ich bin ebenfalls seit dem 6.7.2011 als Leiharbeitnehmer im Zentrallager LIDL beschäftigt und war nun vom 9.1-18.1 krank gemeldet. Ich bekam am 17.1 einen Anruf von meiner ZAF und der liebe Personal Manager fragte mich ob ich den Brief schon bekommen hab. Ich fragte erstmal von welchen Brief die Rede ist, dann meinte er das mich LIDL abgemeldet hat o.O Ich bekam erst am nächsten Tag einen Brief wo drin steht “Fristgerechte Kündigung” zum 15.2 und ohne Grund!!!Hab heute mit meinen ehemaligen Vorgesetzten vom LIDL telefoniert und er meinte ich sei unzuverlässig und das ich mich am 9.1 erst um 10 Uhr krank gemeldet hab. Aber das stimmt nicht, ich habe immer zwischen 7:30-8:00 Uhr angerufen. Habe mich die Woche zuvor Freitags am 14.1 Gesund gemeldet, doch übers Wochenende wurde meine Krankheit wieder schlimmer und deshalb meldete ich mich am Montag nochmals Krank. Das passte dene Überhaupt nicht. Und das war angeblich bisher 3-4 mal so. Mag zwar sein das ich 4 mal bisher Krank geschrieben war, allerdings war einmal davon ein Arbeitsunfall und einmal musste mir dringend der Weisheitszahn gezogen werden und habe bisher rechtzeitig bescheid gegeben!! Ich möchte wissen ob der LIDL mich so einfach rausschmeißen kann deshalb? Kann ich dagegen erfolgreich Klagen? Nur weil ich Leiharbeiter bin heißt es schon lange nicht das ich Dumm und Unwissend bin. Der Oberhammer war als mir mein ZA Personal Manager am 17.1 anrief meinte er das ich ja Donnerstag nicht zur arbeit kommen muss/darf und was finde ich heute im Briefkasten?? Eine Abmahnung vom 19.1 wegen Unentschuldigten Fehlens… jetzt bin ich natürlich verwirrt und weiß einfach nicht was ich tun soll. Die Bezahlung war ja Verhältnis mäßig nicht schlecht hab 7,89€/Std. von der ZAF bekommen und 2,61€/Std. von LIDL als Aufschlag. Und diesen Job will ich mir nicht nehmen lassen. Könnte mir vom LIDL der eigenen Betriebsrat helfen??

    Würde mich für Tipps und Hilfe von euch freuen, aber Antwortet bitte per e-mail an mich: michael_leonardi87@yahoo.de

    Wünsch euch für die Zukunft alles Gute und viel Glück

    Gruß Mikel

  33. Dirk

    hallo,

    ich arbeite nun auch schon mehrere jahre als leiharbeiter, und hab schon einiges an guten wie auch ziemlich schlechten arbeitsstellen durchgemacht, wobei die schlechten nen weiten vorsprung haben.

    für mich ist zeitarbeit einfach die moderne art des menschenhandels

    fehlt nurnoch das die möchtegern-chefs an den arbeitsstellen mit der peitsche hinter einem stehen.. aber wer weiss was die zeit noch bringt *g*

  34. Daniel

    Wenn die Bürger dieses Landes endlich mal wieder “gemeinsam” auf die straßen gehen würden und gegen diesen Verbrecherstaat eine klaare Ansage macht dann würde man vieles bewegen…nur geht es zu vielen menschen einfach noch zu gut … die haben keine Erfahrung was es heißt (sorry für den Ausdruck) scheisse zu fressen… es ist einfach nur traurig ansehen zu müssen das jeder sich selbst der nächste ist und so lange das bestand hat….. wird sich nie etwas ändern … Ich persönlich kann mich einfach nur noch schämen was die politik und die gesetzgebung unseres landes angeht …und damit wird auch noch geprahlt anderen ländern gegenüber wie “SOZIAL” Deutschland doch ist
    …kein wunder das über uns nur noch gelächtert wird …

    im übigen… ich bin auch zeitarbeiter und ich sehe es verdammt nochmal nicht ein mich als Sklave behandeln zu lassen wie ein Werkzeug das dann irgendwann den Geist aufgibt und als Pflegefall in einem Heim verkommt nur weil man gehetzt wurde wie ein Tier auf der Flucht vor nem Waldbrand … es ist schlicht und ergreifend “unmenschlich” und mit arbeiten hat das dann auch nichts mehr zu tun weil man es dann nicht mehr gern macht für sich selbst sondern weil es sein muss das man überlebt… und ist das sozial? :) da sollte sollte sich REP DEU aber ganz weit hinten anstellen …

  35. Albert

    Ich bin auch als Leiharbeiter, und kann nur zustimmen,das als Leiharbeiter bis du nur verascht. Du macht deine Arbeit oft besser als festangestellte, dafür bekommst du hälfte von Lohn. Ist das gerecht? Die unsere Politiker haben gar keine Ahnung wie uns geht. Die kriegen alles um sonst in der Arsch eingeschoben.

  36. Chris

    Also ich bin seid August 2011 in der Zeitarbeit tätig und ich muss sagen es ist das letzte.
    Fahrgeld ist ein Fremdwort, man wird trotz abgeschlossener Ausbildung mit den Ungelernten auf eine Lohnstufe gestellt, wenn man Krank ist z.B. Lungenentzündung, will man den Krankenschein gar nicht erst annehmen sondern stattdessen die Überstunden aufbrauchen weil es ja der Firma so viel Geld kostet. Sobald man nicht mehr genug Aufträge an Land zieht um alle zu beschäftigen geht es los mit Entlassungen oder mit Arbeit auf 20 Stunden/Woche. Und wenn man wegen der Arbeit mal voraussichtlich länger krank ist nehmen sie den Krankenschein zwar an aber geben einen dafür die Kündigung mit. Und als würde das nicht reichen zahlen sie einem auch nur 400 € für den Vormonat während die Kollegen um die 630€ erhalten obwohl sie auch der selben Stundenzahl laufen.
    Im großen und ganzen habe ich zurecht mit der Zeitarbeit abgeschlossen denn es ist nichts anderes als moderner Sklavenhandel .

  37. sarah87

    hallo, ich habe da eine frage an euch ich arbeite jetzt fast zwei jahre in nahr leihfirma und habe in diesem zeitraum jetzt das zweite mal um ne halbe stunde verschlafen um mich einsatz bereit zu melden.Und habe aber schon eine abmahnung bekommen und heute habe ich schon wieder verschlafen. Ist das rechtlich zugelassen wenn mann verschlafen tut direkt ne abmahnung zu schreiben? bei uns gibt es leider kein betriebsrat,sonst were ich dort nahr gegangen..
    wurde ausgelacht am tel.
    ich hoffe mir kann einer helfen von euch.
    Ich habe das gefühl das ich keinerleih rechte habe

  38. Mikel

    Hallo Sarah,

    also eigentlich sieht jeder “normale” Arbeitgeber drüber hinweg, weil die 30 min machst du wieder gut wenn du halt mal 30 min länger arbeitest. Meiner Meinung nach war das kein Stück Gerechtfertigt von denen. Wenn du vielleicht 2 Std. verschläfst dann darf es zur Abmahnung kommen.
    Google doch mal nach einer Telefonhotline für Arbeitsrecht und frag da nach die wissen was Sache ist.

    MfG
    Mikel

    Nieder mit der Leiharbeit verdammt!!!

  39. Schnappiline

    Hallo meine Lieben…hier mal ein bis jetzt unmöglicher Vorfall…von einer Zeitarbeitsfirma…in Berlin !

    Mein Bekannter ist seit einigen Jahren, bei einer bestimmten Zeitarbeitsfirma beschäftigt.
    Mehr als 3 Jahre, war er bei einem großen Unternehmen eingesetzt.
    Zur Info : Dieser große Betrieb…wie wir denken…ja äußerlich…sonst ist da nichts !
    Erfahrung : Meinem Bekannten, wurde durch den Gruppenleiter mitgeteilt…er solle eine Bewerbung schreiben…wegen einer Übernahme…in diesen Betrieb.
    Er tat es…schrieb die Bewerbung…und bekam prompt eine Absage ! Ohje…wie diskriminierend !
    Man kommt sich vor…wie ein kleines A….. ! …..2Wochen nach der Absage…wurde ein Kollege…( ein ganz Neuer)…fest eingestellt !…und mein Bekannter…als weiter dienender Zeitarbeiter…musste diesen Kollegen,auch noch anlernen ! Das ist eine bodenlose Frechheit und dermaßen erniedrigend…man findet für so etwas…KEINE WORTE !
    Bis zu dem Tag, als ihm vor kurzem , das Schicksal, einer nicht einfachen Krankheit traf.
    Er arbeitete all diese Jahre, ohne irgendwelche negativen Beurteilungen. Also weder häufig Krank, noch Fehltage, zu spät erscheinen, u.s.w. Also immer schön fleißig !
    Nun war er wegen seiner Krankheit, 3 -4 Monate krank. ( 2x OP mit anschließender Reha, was auch normal ist )
    Die Zeitarbeit wurde gefragt, wegen einem Hamburger Modell ( Einführung oder Wiedereingliederung, in Arbeitsleben) Die Zeitarbeit verneinte dies !
    Nun aber…mein Bekannter war 3 Tage im Krankenhaus und grad von der Intensivstation…da klingelte das Telefon…und die Zeitarbeit war dran und fragte nach Stundenzettel ! Eine bodenlose Frechheit ! Obwohl ich bei dieser Firma anrief und berichtete was passiert ist .Das hätten sie auch mit mir am Haustelefon besprechen können. Also war dies eine Kontrolle…ob er auch nicht etwa in Mallorca am Strand liegt ! Ich glaube doch, das man andere Dinge im Kopf hat, wenn man so erkrankt ist.
    Richtig ???
    Ihr werdet es nicht für möglich halten…aber…der *Chef* teilte ihn zu einer schwerer Arbeit ein…was er überhaupt nicht … laut Arztbericht…ausführen durfte. Dies war mit dem *Herrn Chef* aber besprochen worden !
    Mein Bekannter war am Ende…konnte sich nicht mehr bewegen und *MUSSTE*sich erneut krank melden. Das aber für 3 Tage wohlbemerkt.
    Als mein Bekannter wieder im Büro erschien…teilte ihm der *Chef *mit…das das Arbeitsverhältnis gekündigt werden müsste, da er angeblich , erstmal keine leichtere Tätigkeit, für ihn habe.
    Auf der Kündigung standen gleich : seine Überstunden und Urlaubstage, die über 6 Wochen reichten, bis zum letzten Tag. Also er bestimmte ihm auch noch gleich den Urlaub, den er aber in diesem Zeitraum, nicht geplant hatte. Frech ! Das ist traurig…aber wahr…Der reinste…moderne Sklavenhandel !!!!
    Fortsetzung folgt !

  40. Shippi

    Bis Dezember habe ich 1 1/2 Jahre in Österreich bei einer Zeitarbeitsfirma gearbeitet. Ende November wurde ich krank
    und war bis Mitte Dezember fast drei Wochen im Krankanhaus.
    In dieser Zeit hat mir die Zeitarbeitsfirma die Kündigung geschrieben
    und die Kündigungszeit war auch in dieser Zeit. Weil die
    Kündigungszeit beträgt in Österreich nur zwei Wochen.
    Das habe ich auch erst erfahren als ich aus dem Krankenhaus raus war.
    Zur Mittagszeit bin ich aus dem Krankenhaus gekommen und
    Abends bekam ich Besuch von der Schwester des Chefs.
    Als Weihnachtsgeschenk hatte Sie dann das Kündigungsschreiben dabei.
    Alles was ich noch als Urlaub und Überstunden hatte, wurde für
    die Kündigungszeit genommen und ein Teil davon ausgezahlt.
    Vom Arbeitsamt habe ich noch eine gewisse Zeit Sperre bekommen weil ich mich nicht rechtzeitig Arbeitlos gemeldet habe. Da bekam
    das Arbeitsamt erstmal eine Frage zurück wie man das hätte machen
    sollen weil man 1. im Krankenhaus lag und 2. das erst erfahren hat mit der Kündigung als man aus dem Krankenhaus raus war. Konnte ich auch alles schriftlich belegen. Die Sperre wurde aber trotzdem
    nicht aufgehoben – weil ich habe mich ja nicht rechtzeitig gemeldet.

    Mittlerweile habe ich seit mitte März wieder hier in Deutschland einen Job. Bei einer Zeitarbeitsfirma. Bei den vielen Vorstellungsgesprächen
    die man in der Zeit bis März hatte – alle bei Zeitarbeitsfirmen – wurde man gefragt warum man denn in Österreich aufgehört hat. Da war ich denn doch zu ehrlich und sagte das man aus gesundheitlichen Gründen entlassen wurde. Da merkt man sofort die Abwehrhaltung
    der Zeitarbeitsfirmen. Jemand, der etwas länger und ernster Krank gewesen ist möchte man nicht haben.

    Da fragt man sich doch – was soll denn das?

    Bei den letzten Vorstellungsgesprächen habe ich es nicht erwähnt das ich Krank gewesen bin. Schon hatte ich einige Zusagen.

  41. Danny

    Zeitarbeit ist das aller letzte man wird nur ausgenutzt die firma verdint ein vermögen an uns und wir zeitarbeiter müssen uns mit ein par euros zu frieden geben

  42. Schnappiline

    Bei Zeitarbeitsfirmen hilft nur eins ! : Zum Arbeitsgericht !!! Nicht nur Arbeitgeber … sondern Arbeitnehmer haben auch Rechte !!!

  43. Hans-Werner Gadow

    Das, was ich hier über Zeitarbeit gelesen hab, kann ich nur bestätigen. Ich bin leider auch betroffen. Meine Firma verlangt sogar, daß ich den Urlaub beim Kunden (Entleiher) beantrage. Dabei ist dies schlichtweg falsch. Der Urlaub wird immer noch beim Arbeitgeber beantragt und nicht beim lieben Gott. Diesbezüglich ist mir letztes Jahr schon der Kragen geplatzt. Seitdem stehe ich auf der Abschußliste. Mit den Abmahnungen kann ich so langsam mein Zimmer tapezieren. Jetzt bekomme ich in Kürze eine Reha und anschließend Schonungsurlaub. Bin mal gespannt, wie lange das gut geht. Ich habe dem Urlaubsantrag einen Auszug aus dem Bundesurlaubsgesetz beigefügt, aus dem hervorgeht, daß mir nach einer Reha auf Verlangen des Arbeitnehmers Urlaub gewährt werden muß. Schon hatte ich heute den unterschriebenen Antrag zurück. Geht also doch. Ansonsten bringe ich solche Machenschaften an die Öffentlichkeit.

  44. Th.Jue

    Bin fuer sofortigen streik.Leiarbeiter sind die zukumpft fuer firmen.Die brauchen dringend sklaven.Wir muessen uns teuer verkaufen.

  45. bertolt brecht

    Fachkräftemangel…. BULLSHIT.

    http://www.youtube.com/watch?v=5pFCOBZ4lsw

    Sklaven werden gesucht.

  46. Jeaney

    Hallo,

    ich bin auch bei einer Leiharbeitsfirma angestellt und jetzt habe ich eine Frage & zwar, war ich die letzte Woche wegen einer MagenDarmInfektion krankgeschrieben, die Firma bei der ich untergekommen bin wusste bescheid sowie die Leiharbeitsfirma das ich erst am gestrigen Montag wieder arbeiten kann, gestern kam ich um 7uhr auf der Firma an und der Chef dieser Firma sagte mir auf meine Frage wo meine Stempelkarte sei, dass ich wieder nach Hause fahren könne weil ich abgemeldet sei, jetzt meine Frage, darf die Firma für die ich als Leiharbeiter arbeite mich einfach so abmelden nur weil ich eine Woche krank war und muss die Leiharbeitsfirma mir den Ausfall jetzt zahlen oder bekomm ich jetzt für die Tage wo ich krank war & für die Tage wo ich keine Arbeit habe trotzdem Geld?
    Weil Fakt ist das ich arbeiten will aber dir Leiharbeitsfirma nicht in die Pötten kommt um mir ne neue Stelle zu besorgen. Nachdem ich dort anrief und denen es geschildert habe, bekam ich nur den Spruch “Bleiben Sie erreichbar, wir melden uns bei Ihnen” zu hören.

    Ich hoffe das mir jemand diese Frage beantworten kann, da ich auf das Geld ja angewiesen bin um Miete und alles zu zahlen.

  47. Manni

    Auch ich bin Leiharbeiter und würde gerne als ersten Schritt einem Streikaufruf nachkommen.Leute überlegt mal, wenn nicht heute wenn denn dann.Wenn wir am Boden liegen ist es zuspät. Wir wollen doch nur normal leben.
    Es geht nicht von heute auf morgen,klar. Zuerst mal muß man davon überzeugt sein,daß es notwendig ist und dann mal in der Runde einen Termin Deutschlandweit. Man muß nur wollen, was haben wir zuverlieren.
    Mfg ich.Manni

  48. Stoni

    Ich bin zum ersten mal in solch einem Verein… jetzt im zweiten Monat. Ich war vorher 5 Jahre in einem Großunternehmen angestellt und seit meiner Lehre arbeiten…

    Jetzt bin ich wie gesagt im 2 Monat bei der Zeitarbeitsfirma und werde jetzt auch die Kündigung einreichen… mir wird die Kirchensteuer abgezogen, obwohl ich noch nicht mal Mitglied bin. Begründung: Das ist so!!!… Mir werden einfach frei nach Schnauze Stunden abgezogen und auf mein Zeitkonto gepackt… ich bekomme keine Arbeitssachen… auf Anfragen wird nicht reagiert und mein Monatslohn ( 4 Schichten – inkl. Wochenende und ich mache genau das selbe wie alle anderen) betrug grad mal 721,30 €…

    Ich habe eine Tochter und einen Haushalt zu führen… wo soll das bitte noch enden??? Für mich ist das Moderne Sklaverei… leider kann man nichts dagegen machen, da es zu viele Idioten gibt, die sich auf die Zeitarbeit einlassen.

  49. Daniel

    Hallo ihr lieben auch ich bin ein Leiharbeiter und habe Familie ich mache das jetzt fast 3 jahre mit in einer leihfirma mein problem ist ich bekomme kein lohn Erhöhung habe immer noch das gleiche Geld wie vorher das ärgert mich richtig das andere jetzt habe im November 2012 mein urlaub beantragt und es wurde mündlich zu gesagt das ich es bekomme und nun bin ich in einer anderen firma gekommen und die wollen nicht das ich mein urlaub bekomme weil wir müssen ja das mit den firmen klären und dann mit der leihfirma nur wie leuft das jetzt weil habe das ganze jahr kein Urlaub gehabt und die leihfirma sagt ziehe ich mein Urlaub durch muss ich mit Kündigung rechnen ist sowas erlaubt nach fast 3 jahren ist genau wie ich krankgeschrieben war musste ich mich gesundschreiben lassen und arbeiten gehen obwohl es nicht ging vor schmerzen aber ich musste es tun sonst wäre ich die arbeit los was für rechte habe ich das möchte ich gerne wissen

  50. Mass Hysteria

    Auch ich bin Leiharbeiter und arbeite bei einem großen Lebensmittelhersteller/Futtermittelhersteller der auf der ganzen Welt vertreten ist.

    Ich bin in diesem Unternehmen als Fachkraft eingesetzt und verdiene mehr als die meisten von euch. (Ich möchte euch deswegen nicht diskriminieren).
    Die Festangestellten bekommen trotzdem noch 700 Euro mehr ausbezahlt als ich. Sie haben außerdem eine Betriebsrente und eine Unfallversicherung die vom Betrieb bezahlt wird und auch privat angewandt werden kann.

    Wenn ich an meine Rente denke wird mir übel. Ich zahle, dank meiner Zeitarbeitsfirma, nicht genug in die Rentenkasse ein. Ich werde später genauso in Altersarmut leben wie die meisten von euch. Ist das soziale Gerechtigkeit? Ich denke das dies weder sozial, noch gerecht ist.

    Wie kann man sich als Leiharbeiter gegen solche Machenschaften wehren? Ich muss hier auf das Betriebsverfassungsgesetz § 1 verweisen:

    § 1 Errichtung von Betriebsräten
    (1) In Betrieben mit in der Regel mindestens fünf ständigen wahlberechtigten Arbeitnehmern, von denen drei wählbar sind, werden Betriebsräte gewählt. Dies gilt auch für gemeinsame Betriebe mehrerer Unternehmen.
    (2) Ein gemeinsamer Betrieb mehrerer Unternehmen wird vermutet, wenn

    1.
    zur Verfolgung arbeitstechnischer Zwecke die Betriebsmittel sowie die Arbeitnehmer von den Unternehmen gemeinsam eingesetzt werden oder
    2.
    die Spaltung eines Unternehmens zur Folge hat, dass von einem Betrieb ein oder mehrere Betriebsteile einem an der Spaltung beteiligten anderen Unternehmen zugeordnet werden, ohne dass sich dabei die Organisation des betroffenen Betriebs wesentlich ändert.

    Was meine ich damit? Ich denke das sich JEDER Leiharbeitnehmer gewerkschaftlich organisieren sollte. Der Gewerkschaftsbeitrag beträgt monatlich 1 % des monatlichen Einkommens. Man ist dann Gewerkschaftsmitglied und hat gleichzeitig eine Rechtschutzversicherung über die Gewerkschaft laufen. Wenn sich die Leiharbeitnehmer gewerkschaftlich organisieren und Betriebsratswahlen in ihren Zeitarbeitsunternehmen anstreben, kann sich vieles zum Positiven wenden. Es gibt inzwischen fast eine Million Leiharbeiter in Deutschland. Zusammen haben sie eine Stimme, auf diese muss gehört werden da die Zeitarbeitsfirmen von diesen Menschen abhängig sind.

  51. rene

    was geht eine ZAF denn überhaupt an , was ich von der Arge bekomme ???

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