Zusätzliche Betreuungskräfte nach §87b SGB XI

von Käpernick am 4. Juli 2009 | Kategorie: Recht und Gesetz

Über das WeGeBau Programm der Bundesagentur für Arbeit wird die Qualifizierung zusätzlicher Pflegekräfte bezuschusst. In den im August 2008 in Kraft getretenen Richtlinien, ist der Inhalt der Qualifizierungsmaßnahme vorgeschrieben. Zusätzliche Pflegekräfte, auch Demenzbetreuer oder Alltagsbegleiter genannt, werden in der Betreuung von Demenzpatienten, aber auch bei psychisch Kranken eingesetzt. Die Tätigkeit der Betreuer soll in erster Linie der Unterstützung im täglichen Leben dienen. Keineswegs sind diese Betreuer als Pflegehelfer zu sehen.

Neben der Kommunikation und der Interaktion mit den Patienten, stehen medizinische Grundlagen, Recht und kreative Fächer auf dem Plan. Einen großen Teil der Stunden nimmt der praktische Bereich ein. Üblicherweise werden in den Agenturen für Arbeit Informationsveranstaltungen durchgeführt. Interessenten können sich melden und in einem sogenannten Orientierungspraktikum feststellen, ob sie sich für diese Aufgabe geeignet sehen. Erst dann entscheidet man sich verbindlich für die Qualifizierung oder dagegen. Wichtig zu wissen: Sanktionen hat man nicht zu befürchten, wenn man ablehnt.

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Das, mit diesen Kursen zu erwerbende Zertifikat, wird in Pflegeeinrichtungen sehr gern gesehen. Die Pflegekassen und andere Kostenträger stehen schon lange in Verhandlungen, wie genau die Finanzierung dieser Zusatzkräfte aussehen soll. Mit der Bundestagswahl wird hier eine positive Entwicklung erwartet. Für die Pflegeeinrichtungen bedeutet dies, zusätzliche Kräfte ohne zusätzliche Kosten, jedoch nur für Kräfte mit diesem Zertifikat.

Webtipp: Richtig bewerben mit Bewerbungsmuster und Vorlagen für pflegeende Berufe finden Sie im Berufszentrum ABIS unter www.bewerben.de

Demenz und psychische Erkrankungen finden endlich auch in Deutschland die notwendige Beachtung. Wer möchte nicht in Würde altern? Demenzbetreuer unterstützen alte Menschen in der Bewältigung des Alltags, leisten Biografiearbeit und versuchen Fähigkeiten und Fertigkeiten und vor allem Erinnerungen der zu Betreuenden so lange wie möglich zu erhalten. Für Fragen steht der Kundenbetreuer bei den Arbeitsagenturen oder Argen zur Verfügung, aber auch Träger wie der Internationale Bund, die Caritas und die Diakonie sind hier geeignete Ansprechpartner.


203 Kommentare zu “Zusätzliche Betreuungskräfte nach §87b SGB XI”

  1. Rita

    Also viel halte ich davon nicht. Wenn ich das richtig verstanden habe, können Arbeitslose sich so ein Zertifikat ausstellen lassen und dann psychisch kranke Menschen betreuen? Als ob man noch nicht genug Pflegepersonal in den Berufsschulen sitzen hat, denen erzählt wird dass es genug Arbeit für sie gibt. Das ist doch alles eine Heuchelei! Soviel Pflegepersonal braucht man doch wirklich nicht. Es heißt doch immer das examinierte Pflegekräfte gebraucht werden und warum sollen solche Leute auf der Straße sitzen und andere mit so einem Zertifikat pflegebedürfte Menschen betreuen? Alles schon sehr seltsam was sie der Staat so alles immer ausdenkt.

  2. Käpernick

    Also ganz so ist es ja nun nicht.

    1. Gibt es zwar arbeitslose Pflegekräfte, aber das liegt nicht daran, dass genug Personal vorhanden ist, sondern daran, dass nicht mehr eingestellt wird (Kostenfaktor)

    2. Kann nicht Jeder diese Kurse belegen und die Zertifikate werden nicht einfach so ausgestellt. Es wird schon auf Eignung der Leute geachtet

    3. Diese zusätzlichen Betreuer sind nicht mit Pflegern gleichzusetzen, sondern sollen in erster Linie speziell bei Dementen und psychisch erkrankten helfen, Fähigkeiten zu stärken und erhalten. Z. B. durch spielen, Gespräche, Zeitung lesen, Begleitung zu Friedhof, in die Stadt etc., Kochen, Backen …

    Die vorgesehene Finanzierung durch die Pflegekassen macht diese Kräfte so interessant.

    Examinierte Kräfte haben keineswegs zu befürchten, dass sie durch Betreuungskräfte ausgetauscht werden können, weil es da genaue Regelungen gibt.

    Was genau ein Demenzebetreuer tun soll, kann man hier nachlesen: https://www.gkv-spitzenverband.de/upload/2008_08_19__%C2%A787b_Richtlinie_2291.pdf

  3. Martina

    Hallo, jetzt muss ich doch auch mal was dazu sagen! Ich bin seit dem 9. Juli “Betreuungskraft” mit Zertifikat! Ich musste erst einen psychologischen Test machen und ein Vorpraktikum, erst dann habe ich die Weiterbildung vom Arbeitsamt genemigt bekommen(welches ca. 1600€ kostet)!!!
    Es hat viel Konzentration gekostet und Fleiß…und mal einfach so macht man so etwas nicht! Wenn man nicht mit Herz dabei ist sollte man gar nicht erst anfangen!
    Ich bin froh und sehr stolz jetzt zertifizierte Betreuungskraft zu sein!

  4. manuela

    Hallo,
    ich bin auch Betreuungskraft mit Zertifikat. Die Schulung war nicht leicht und hat mich viel Nerven und Ausdauer gekostet. Ich bin ebenfalls stolz und glücklich jetzt eine Anstellung bekommen zu haben. Denn auch ich freue mich jeden Tag auf meine Arbeit. Ich liebe diese Leute und sie sind mein Leben.

  5. Sandra

    Hallo zusammen,

    vielen Dank für Euere Briefe. Die machen einem Hoffnung. Ich möchte auch so eine Qualifizierung machen. Bin über 40 Jahre und habe Kinder.
    Kann man hinterher bestimmt in Teilzeit arbeiten?
    Was verdient an als Betreuungskraft und wie sieht Euer Arbeitstag aus? Auf Anwort hoffend.
    Viele liebe Grüße Sandra

  6. Ortwin Steinbach

    Betreuung alter Menschen, vorallem Demenzkranker ist nicht einfach so ein Beruf, nein es ist eine Berufung und Hut ab vor den Menschen die dieser Arbeit nachgehen, sie mit vollem Angagement ausführen. Meine Frau ist exam. Pflegefachkraft, hat sich mit 40′ zig Jahren noch einmal umgeschult. Ich weiss was diese Ausbildung für Anstrengungen und Nerven gekostet hat. Sie macht diesen Beruf sehr gerne. Ich denke das diese Ausbildung als Betreungskraft etwas gutes ist, nur sollte das auch etwas gesteuert werden und nicht wild darauf los qualifiziert werden, dass ist richtig.
    Ortwin!

  7. Ich freue mich, dass so eine rege Diskussion entstanden ist und gratuliere den “Zertifizierten”. Ja – so einfach ist das alles nicht und das ist auch gut so!

    So wild drauf los geschult wird schon aus Kostengründen nicht. Wo ein Kurs statt findet, kann man übrigens im Internet unter BerufeNet bei der Arbeitsagentur schauen.

  8. Sabine

    Arbeite jetzt seit mitte Juni als Betreuerin und es macht mir sehr viel Spaß.Ich bin alleinerziehend und kann nicht mehr als Verkäuferin arbeiten, da der Kindergarten nur bis 17uhr auf hat. Ich arbeite jetzt 6 Stunden am Tag und habe viel Spaß dabei. Ich beschäftige vorwiegend Suchtkranke mit dem Korsakow Syndrom und finde es erstaunlich wie die sich freuen das mal jemand Zeit für sie hat, da das Pflegepersonal ja genug zu tun hat und wenig oder gar keine Zeit hat für Spiele, Spaziergänge oder längere Gespräche. Ich find´s Klasse das es diesen Beruf gibt.

  9. Christina Jensen

    Ich bin 47 Jahre alt und seit Januar 2009 arbeitslos. In meinem Beruf – Exportkauffrau – fand ich bisher keine Anstellung. Habe mich in meiner “freien Zeit” ehrenamtlich in einem Seniorenheim engagiert. Da die Betreuung vcn Senioren mir sehr viel Freude bereitet, habe ich eine Qualifizierung als “Beschäftigungsassistenz” gemacht. Ende August beginne ich den Kurs als “Betreuungsassistenz gemäß § 87b”. Seit Anfang August habe ich einen Minijob im Seniorenheim und werde dort nach der Ausbildung in Teilzeit (25 Std.) fest angestellt. Die Senioren freuen sich über meine Gesellschaft und für mich ist es in meinem “Alter” eine Chance.

    Interessenten kann ich nur raten, bei Seniorenheimen anzufragen und dort auch nach Ausbildungsinstituten zu fragen.

  10. Barbara

    Hallo,
    auch ich bin zertifizierte Betreuungskraft für dementiell Erkrankte. Ich übe diesen Beruf jetzt bereits im 3. Jahr aus. Die ersten 2 Jahre arbeitete ich in einer Wohngemeinschaft für dementiell Erkrankte und nun bin ich seit Mitte Juli in einem Pflegeheim beschäftigt, in dem ich auf einem Wohnbereich für die Dementkranken da bin. Es macht mir sehr viel Spaß, auch wenn es nicht immer ganz einfach ist. Wie auch schon einige meiner “Vorredner” hier geschrieben haben, nehmen wir den Pflegekräften ganz sicher nicht die Arbeitsplätze weg. Im Gegenteil, die sind froh, dass wir sie in der so notwendigen Betreuung unterstützen, bzw. ihnen diese “abnehmen”! Auch ist es richtig, dass nicht jeder Arbeitslose in diesen “Job” hineingedrängt wird. Wer glaubt, für diese Arbeit nicht geeignet zu sein, wird auch von der ArGe nicht dazu gezwungen.
    Alle, die sich vorstellen können, mit psychisch oder dementiell Erkrankten in dieser Form arbeiten zu können, möchte ich hier ermutigen, diesen ersten Schritt zu gehen! Man bekommt soviel von den zu Betreuenden zurück!!!

  11. gertrud Ries

    Wie viel verdient eine Betreuungskraft nach §87b ?

  12. Käpernick

    Das ist abhängig von der Einrichtung, vom Bundesland usw. Da kann ich Ihnen keinen konkreten Betrag nennen – leider.

  13. Volker Ehrhardt

    Hallo Frau Ries,
    die Verdienstspanne richtet sich nach dem Träger der Einrichtung und wie hoch der Satz für Betreuungskräfte verhandelt wurde. Es gibt Einrichtungen die ca. 1100,00€ zahlen (was sehr niedrig ist)und welche die 1700,00€ übrig haben. Ein akzeptabler Richtwert sollte zwischen 1400,00€ – 1600,00€ liegen. Das ist auch der Bereich den Pflegehilfskräfte – oder Pflegeassistenten bekommen.

  14. Christine

    Ich arbeite auch als zertifizierte Betreuungskraft für dementiell Erkrankte.
    Ich arbeite in früh und Spätdiensten, alle 14 Tage Sa.u.So. und habe ein Brutto von 1175 €…das finde ich sehr wenig.

  15. tabea

    Hallo, beim Einkommen kann ich helfen. Ich arbeite im Personalbüro eines Wohlfahrtsverbandes. Wir bezahlen den neuen Betreuungskräften gem. § 87 b SGB bei Vollzeit ein Bruttogehalt von 1.870.- €. Natürlich kommt – wenn im Schichtdienst gearbeitet wird – noch eine Schichtzulage hinzu, sowie eine Jahressonderzahlung von 83 %.

  16. Sweety70

    ich hab seit 1.Okt. auch einen Vertrag als zusätzliche Betreuungskraft nach §87b,ich mach meine Arbeit auch sehr gerne,nur soll ich jetzt in geteiltem Dienst arbeiten,sprich 9-12 und 15-18.30,das gefällt mir garnicht und ich würd auch gern mal wissen ob das überhaupt zulässig ist,mein bruttogehalt liegt bei 1125 Euro

  17. Demilly

    Ich arbeite seit ersten Juni mit einem Vertrag als Betreuungskraft 87b. Ich bekomme 870€ Netto pro Monat als 75% stelle (28,75 Stunden pro Woche. Meine Arbeitstelle ist in Bonn. Ich kenne eine Freundin die hat auch 75% Stelle(28,75 Stunden pro Woche)und dafür bekommt 1240 € Netto pro Monat. Dazu muss ich sagen dass, sie ein Kind hat. Meine Arbeitstunden ist von 08:00 bis 14:30 Uhr. Ich arbeite nicht am Wochenende.

  18. Irene Crombach

    Hallo ,

    das Gehalt für die Betreuungskräfte finde ich noch viel zu wenig. Ich wohne in Bayern und da liegt das Gehalt bei 1600.-Brutto bei Vollzeit.
    Das ist ja auch eine Verhandlungssache, da die Pflegeheime die Zuschüsse von den Pflegekassen kassieren. Selbstbewust auftreten und die Gehaltsvorstellungen darlegen. Wenn es keine Einigung gibt sollte man sich ein anderes Haus suchen, da stimmt das Arbeitsverhältnis dann auch nicht.

  19. Amalie

    Berufe die nicht pflegerische Aufgaben,sondern betreuerische und beschäftigungstherapeutsche Arbeiten in Heimen übernehmen gibt es seit Jahrzehnten. Beschäftigungstherapeuten, Heilerziehungspfleger, sozialpädagogische Mitarbeiter. Früher war man ein multiprofessionelles Team mit fundierter Ausbildung. Nun wird eine kurzfristige Schmalspurausbildung angeboten, um den ansteigenden Demenzerkrankungen gerecht zu werden. Die bestehenden Berufsbilder werden ausgehöhlt. Vermutlich, weil sie zu teuer sind. Ich selbst arbeite als Betreuungskraft. Als Sozialpädagogin war ich früher in anderen Einrichtungen angestellt, hatte dieselbe Aufgabenstellung, aber die Arbeit hatte ein ganz andere Qualität. Der Verdienst war dreimal so hoch. In meinen beruflichen Anfängen arbeitete ich viel mit Körperbehinderten, auch Querschnittsgelähmten.Doch niemand kam auf die Idee zu sagen, dass man, weil das Verkehrsaufkommen in den nächsten Jahren zunimmt, Betreuungskräfte für Unfallopfer braucht.
    Auch bin ich nun Dozentin für diese Ausbildung der Betreuungskräfte und sehe wie dünn und oberflächlich manches abgehandelt wird.

  20. Paula

    Hallo,
    seit kurzer Zeit arbeite ich als Alltagsbegleiterin, oder auch
    Präsenzkraft, nach §87b in einer Wohngemeinschaft für demente alte Menschen.Diese Wohngemeinschaft hat 12 Bewohner und ist einem Altenpflegeheim angeschlossen.Mir macht diese, für mich völlig neue Aufgabe, sehr viel Spaß und ich gehe mit einem richtig guten Gefühl nach Hause.Wir arbeiten in 3 Schichten, sind 8 87b- Teilzeitkräfte und 3 examinierte Vollzeitpflegekräfte.
    Eigentlich ist alles super,das Einzige was mich ziemlich verunsichert ist,dass die Nachtdienste nur von uns 87b- Kräften besetzt sind.
    Das heißt,in der Nacht ist immer nur eine von uns präsent. Sollte es irgendwelche Schwierigkeiten geben, sind wir angewiesen im Haupthaus(durch einen Garten zu erreichen)anzurufen, dann kommt eine exam.Pflegekraft rüber zur Unterstützung. Natürlich kommt diese Kollegin auch zur Medikamentenvergabe.Ihr könnt euch vorstellen, dass diese Kräfte nicht gerade begeistert davon sind, immerhin haben sie im Haupthaus auch alleine 70 Bewohner zu versorgen!!Es ist mir immer unangenehm anzurufen.Unsere PDL ist der Meinung, bei Schwierigkeiten anrufen, bei normalen Toilettengängen( wir haben auch ein paar Rollis dabei!)eher nicht.Ist das so in Ordnung?? Wie ist das rechtlich??Was ist,wenn mir jemand beim Heben aus den Händen rutscht? Versteht mich bitte nicht falsch, es geht mir nicht um die Arbeit, sondern um die Verantwortung die ich tragen muß.Ich habe lediglich das 87b-Zertifikat,keinerlei mediz.oder pflegerische Ausbildung!Es gibt doch sicher irgendwelche Richtlinien?Wer kann mir hier helfen?? Danke im Voraus von Paula

  21. elli

    Grundsätze der Arbeit und Aufgaben der zusätzlichen Betreuungskräfte

    Die zusätzlichen Betreuungskräfte sollen die betroffenen Pflegeheimbewohner betreuen und aktivieren. Als Betreuungs- und Aktivierungsmaßnahmen kommen Maßnahmen und Tätigkeiten in Betracht, die das Wohlbefinden, den physischen Zustand oder die psychische Stimmung der betreuten Menschen positiv beeinflussen können.

    Die Aufgabe der zusätzlichen Betreuungskräfte ist es, die betroffenen Heimbewohner zum Beispiel zu folgenden Alltagsaktivitäten zu motivieren und sie dabei zu betreuen und zu begleiten:

    - Malen und basteln,
    - handwerkliche Arbeiten und leichte Gartenarbeiten,
    - Haustiere füttern und pflegen,
    - Kochen und backen,
    - Anfertigung von Erinnerungsalben oder -ordnern,
    - Musik hören, musizieren, singen,
    - Brett- und Kartenspiele,
    - Spaziergänge und Ausflüge,
    - Bewegungsübungen und tanzen in der Gruppe,
    - Besuch von kulturellen Veranstaltungen, Sportveranstaltungen, Gottesdiensten, und Friedhöfen,
    - Lesen und Vorlesen,
    - Fotoalben anschauen.

    Die Betreuungskräfte sollen den Pflegeheimbewohnern für Gespräche über Alltägliches und ihre Sorgen zur Verfügung stehen, ihnen durch ihre Anwesenheit Ängste nehmen sowie Sicherheit und Orientierung vermitteln.

  22. Annette

    Hallo,
    ich mache auch eine 6-wöchige Qualifikation nach § 87b. Die Arbeit mit den an Demenz erkrankten Menschen ist sehr schön, denn ich merke wie es den Leuten gut tut Ansprache und Gespräch zu bekommen und das man sich für sie interessiert. Es ist toll zu sehen wie die Leute aufleben. Mein 14-tägiges Praktikum geht morgen zu Ende, ich werde mich von jedem Heimbewohner mit dem ich näher zu tun hatte persönlich verabschieden. Die Leute wachsen einem schnell ans Herz.
    Ich hoffe das ich einen Arbeitsplatz bekomme, wo das Verhältnis Anstrengung/Gehalt stimmt.

  23. kate

    ich arbeite auch in altenheim .die arbeit ist schwer. Besonders mit leuten wo im bett liegen. die leute wo laufen können sind depressiv ungeduldig. aber mir mach die arbeit spass. ich muss sagen ich habe mit meinen bruder meine oma gepflegt. gruss kate

  24. lieselotte

    Hallo.Ich finde es etwas befremdlich,dass examinierte Krankenschwestern und Altenpfleger die mit einer 3jährigen Berufsausbildung in Deutschland Menschen pflegen, degradiert werden durch absoluten Zeitmangel und Stress sich ausschließlich nur noch um die körperliche Situation der Patienten kümmern zu können, ( Scheiße wischen inklusive) und schlecht ausgebildete Betreuer ( von der Käseverkäuferin bis zur Puztfrau) sich in Zukunft um die psychischen und sozialen Belange der Patienten kümmern. Wo bleibt da die GANZHEITLICHE VERSORGUNG die in allen Krankenpflegebüchern publiziert wird?Wäre es nicht besser, die Aufgaben der Examinierten so zu verlagern( Essen Austeilen, Dokumentationsarbeit,Putzarbeiten usw.)d.h. mit Hilfskräften zu besetzen so das auch diese Berufsgruppe mal mit Zeit ein freundliches Wort und Ohr für die Patienten hätte?Vielleicht können wir ja ganz die examinierte Ausbildung in der Medizin abschaffen ? Warum eine langjährige Ausbildung machen wenn es auch in 200 Stunden geht? Wenn eine examinierte Krankenschwester mit Zusatzausbildung für 30h pro Woche 1050 netto verdient frage ich mich nach der Relation und Angemessenheit der Bezahlung für angelernte Hilfskräfte.
    Das ist natürlich auch eine politische Entscheidung.Die Qualifikation der Einrichtungen hat immer mehr Auflagen,die in diesem katastrophalen Pflegesystem gar nicht mehr zu erfüllen sind.Und die Arbeitslosenstatistik muss natürlich auch stimmen.
    Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit
    MfG.Lieselotte

  25. Sternchen

    Ich bin durch Zufall auf diese Seite gekommen, weil ich mich allgemein zu der Betreunungskraft § 87b….. belesen und informieren will.

    Mir wurde empholen, diesen Kurs zu belegen um später als Betreunungskraft mit Demenzkranken zu arbeiten, bzw. sie zu betreuen.

    Ich bin sehr am überlgen ob ich es tun soll.

    Ich bin 50 Jahre, weiblich, habe keine Ausbildung in der Pflege oder einem medizinischen Beruf.

    Meine Überlegungen, ob ich es wagen soll, sind auch daher begründet. Mein Alter und ich habe von meinem innerem Fühlen überhaupt kein Bedürfnis anderen Menschen zu helfen. Ich finde aber, grad in solchen Jobs ist es notwendig, dass man helfen will.

    Auf der anderen Seite bringe ich vom Charakter, meiner Belastbarkeit und auch meinem Interesse vieles mit, wo dieser Job (oder ein ähnlicher) passen würde.

    Hier wurde einiges zur Bezahlung geschrieben.

    Ich persönlich finde diesen Betreungskraftjob mit einem Brutto von 1000 Euro als sehr gut und ausreichend bezahlt.
    Alles was drüber liegt finde ich sehr hoch. Eigentlich zu hoch den
    examinierte Krankenschwestern und Altenpfleger gegenüber.

    Ich begründe es auch. Die Arbeit als Betreunungskraft ist ja nun doch eine “feine” Arbeit. Wozu auch keine richtige Ausbildung von Nöten ist. Zertivikatausbildungen sind nichts wirklich Ganzes, sondern eher nur ein reingeschnuppert. Für die Arbeit als Betreunungskraft aber wohl schon ausreichend genug.

    Daher finde ich, ist es sehr okay, dass solche Betreunungsarbeiten von zusätzlichen Betreunungskräften ausgeübt werden.

    ABER den examinierte Krankenschwestern und Altenpfleger, welche ja dann doch die “Dreckarbeit ” machen,sollte in einer doch deutlich höheren Bezahlung die Anerkennung zu gute kommt.

    Eine Trennung zwischen Betreunung und Pflege halte ich aber für sehr nötig und richtig. Aus mehreren Gründen.

    Und ich weiß von Altenpflegern, dass diese sich lieber auf die Pflege konzentrieren (was total okay und löblich ist) als sich mit solchen “Nebensächlichkeiten”, wie singen, basteln, spazieren gehen….. befassen wollen. Und ein kommunizieren mit dem Patienten/Bewohner (wenn der Pfleger es möchte) ist ja auch bei Pflegearbeiten noch möglich.

    Mein Beitrag soll keine Kritik sein, sondern ist nur meine Überlegung, welche mir ganz spontan eingefallen ist.

  26. Christiane

    Ich muß sagen,das ich den Lohn für Betreuungsassistenten gut finde und angemessen (für Menschen die den Beruf ernst nehmen und ihn auch zuverlässig und gewissenhaft ausüben).
    Wie ich schon gelesen habe,werden hier solche Dinge angesproch wie “Scheiße wischen” e.c.t finde ich nicht angemessen,den solche Verrichtungen gehören zum Berufsaltag in der Kranken/Altenpfllege dazu.
    Ich ziehe den Hut vor Menschen die diese Berufszweige gewählt haben,den solche Berufe sind Lebenseinstelluingen für mich.
    Muß auch dazu sagen,das ich den Lohn für diese Berufgruppe nicht angemessen finde,sie weit aus höher bezahlt werden müßten für Ihre Kompetenzen und Qualifikationen.

  27. Katrin

    Ich bin sehr dankbar für all die Infos hier, speziell zum Gehalt der Betreuungskräfte! Ich bin 33 und seit 2007 arbeitslos, habe einen großen Faible für ältere Menschen, kann mit ihnen gut Kontakt aufnehmen, auch, wenn sie sehr wunderlich sind, und besitze viel Geduld. Ich komme ins Überlegen, ob ich dieses Zertifikat erwerben sollte, es wäre ja nicht so aufwendig wie eine Umschulung und wird anscheinend noch tolerabel bezahlt. Die Förderung von der ARGE ist wahrscheinlich. Meine Frage: Steht man unter ständiger ‘Aufsicht’ vom Pflegepersonal und arbeitet nur mit ihnen zusammen oder kann man auch recht selbstständig mit den Menschen arbeiten?

  28. marina

    hallo zusammen,
    ich bin erst 23 jahre alt und habe diesen zertifikat zur betreuungskraft im sommer gemacht.Der Kurs wurde vom Arbeitsamt finanziert(kostete ca 2000euro,bayern) und seit September 09 bin ich auf vollzeit fest angestellt nicht in einem Alterheim für demenzerkrankte sondern in einem Pflegeheim für geistig und psychisch behinderte Menschen welche auch pflegebedürftig sind.Ich muss dazu sagen,wie hier geschrieben wird,dass der Kurs viele Nerven gekostet hat u.s.w,für mich persönlich war der Kurs überhaupt nicht schwierig.Ich bin froh dass ich durch diesen Kurs wieder eine feste Arbeit habe die ich vorallem sehr mag.Davor habe ich eine Ausbildung zur Kinderpflegerin gemacht,eigentlich die gleiche Tätigkeit bloss mit älteren Menschen.(19-70J.)In einem Alterheim mit Demenzerkranken könnte ich nicht arbeiten,wäre mir zu langweilig und hier ist es anders wie in einer sehr großen familie!!Was das Gehalt angeht,finde ich meinen auch zu niedrig,bei steuerklasse 1,(1.500brutto)krieg grad 1.060 euro netto raus.Habe auch Bekannte die bei gleichen Arbeitsstunden(38std woche) mehr verdient.

    Bin jetzt auf der Suche ob es irgendwelche Seminare/Fortbildungen für Betreuungskräfte nach §87b gibt?????

  29. Michael

    Hallo Marina,
    schau mal unter Naomi Feil(” Validation”)
    Nicole Richard IVA ( Integrative Validation”)
    dann gibt es Kurse für Handpuppen sind sehr schön in der Anwendung wo es mit der verbalen Kommunikation nicht immer so Funktioniert.

  30. Gabi Diamante

    auch ich(43, alleinerziehend, 3 Kinder) arbeite seit April 09 als zusätzliche Betreuungskraft.Der Lehrgang fiel mir nicht sehr schwer da meine Neigungen, Fähigkeiten und Interessen im Alten/Pflegebereich liegen. Ich arbeite 2 Schichten , auch an Sonn- und Feiertagen,Wochenenddienste sind normal. Wenn ich Glück habe muss ich nur jedes 2.Wochenende arbeiten. Im Dezember hatte ich jedes Wochenende Dienst bis Weihnachten. Hätte dann auch arbeiten sollen aber dann Urlaub beantragt, schliesslich wollen mich meine Kids auch mal wieder sehen.
    Ich liebe meine Arbeit mit den alten Menschen sehr.Die Dementen sind so liebenswert und einzigartig wie ich das nie für möglich gehalten habe. Sicher hilft mir bei meiner Arbeit auch dass ich sehr viel Einfühlungsvermögen und die Liebe zu alten Menschen besitze.
    Zur Bezahlung muss ich sagen dass ich sie für viel zu niedrig halte.
    Ich habe jeden Tag 20 Leute zu betreuen,fast die Hälfte davon schwerst dement was sehr sehr anstrengend ist. Ich arbeite nach Naomi Feil(Validation) was meine Arbeit psychisch sehr anstrengend macht weil meine Bewohner täglich ja oft stündlich anders sind, womit ich sie jetzt gut erreiche kann nächste Stunde schon total verkehrt sein. Da ich meine Arbeit sehr ernst nehme bin ich nach der Arbeit oft total erschöpft, denoch möchte ich nichts anderes mehr machen.

    Für ca 135 Stunden im Monat bekomme ich 837 Euro netto, nebenbei bemerkt würde ich nichts tun und Hartz 4 bekommen wären es 100 Euro mehr!!!

    Ich weiss auch dass es Häuser hier in Nürnberg gibt die auch schon den angestrebten Mindestlohn zahlen, davon ist aber unser Haus noch meilenweit entfernt.
    Ich überlege zur Zeit ob ich nicht anderen Arbeitsplatz suche denn im Moment bin ich gezwungen Nebenjob am Wochenende auszuüben damit ich meine Kinder und mich durchbringe. Was im Alltag heisst dass ich Wochenende erst im Pflegeheim bin und dann danach noch Arztpraxis putzen muss .

    Ich bin auch in keinerlei Hinsicht eine Konkurrenz für die Pflegekräfte da ich mich nur um das seelische Wohl meiner Bewohner kümmere wie das auch vom Gesetzgeber her gewollt ist.
    Fakt ist dass oft die Pflegekräfte versucht haben die unangenehmen Arbeiten durch mich erledigen zu lassen, was ich aber stets abgelehnt habe.

    Alles in Allem ist es für mich der schönste Beruf und ich kann jeden Menschen ,der die nötige Empathie und soziale Kompetenz hat, nur dazu raten diesen Beruf auszuüben.

  31. Elisabeth

    Hallo! Ich habe erst vor kurzem eine Ausbildung als Betreuungskraft absolviert.Da ich schon seid über 20Jahren in der Altenpflege als Pflegehelferin arbeite,viel mir das lernen nicht so schwer.Alerdings wurde mir gesagt,dass wir den gelernten Altenpflegehelfer gleich zu stellen sind,auch den Gehalt nach.Ich arbeite im neuen Bundesland Sachsen-Anhalt.Mein Bruttolohn im Monat ist sehr,sehr wenig( 1096,-Euro.

  32. Elke Hellmich

    Hallo an Alle
    Ich bin auch 52 Jahre alt und seit 2009 ausgebildete Betreuungskraft. Die meisten Heime stellen nur Teilzeitkräfte ein, wer also alleinstehend ist hat da schlechte Karten. Ich bin über die Zeitarbeit angestellt, weil ich dann aufgrund der Fahr-Km mehr verdiene als wenn ich direkt angestellt wäre. Wir sind absolut KEINE konkurrenz zu den Pflegekräften, wir ergänzen uns. Die Arbeit macht Spaß und ist anstrengend, ich sage immer, jetzt habe ich wieder meine Entertaineraufgabe erfüllt. Man muß schon ehrlich zu sich selbst sein. Kann ich wirklich mit demenzkranken Menschen kommunizieren, habe ich die Geduld, denn es gibt auch da welche die recht eigensinnig sind und man muß den Menschen ihren Willen lassen, dass ist wirklich wichtig. Ich würde lieber im ambulanten Bereich arbeiten, aber da gibt es noch kein Geld von den KK. Ich hoffe das kommt noch. Wer Einfühlungsvermögen, Geduld und Hilfbereitschaft hat ist schon sehr richtig in diesem Bereich, denn die Pflegekräfte haben die Zeit einfach nicht.

  33. Marcel

    Ich Arbeite jetzt seit März 09 als zus. Betreuuungskraft und arbeite in Vollzeit 5,5 stunden woche 12 tage am stück und bekomme 1600 Euro Brutto bei lohnsteuer kl 1 hab ich so im schnitt 1100-1200 euro raus

  34. marion schäfer

    einen lg an alle die hier schon gepostet haben.
    ich habe von der arge aus einen Bewerbung training teil genommen und habe festgestellt das ich mich für den Beruf Betreuungkraft berufen fühle habe wahrscheinlich chancen bei uns in der Stadt eine stelle zu bekommen in einem reha Zentrum,werde jetzt ein Praktikum machen und die Qualifikation.Bin alleinerziehende Mutti und möchte nicht in einem x beliebigen Beruf(der auch schwer zu finden ist mit den kita Zeiten) nur um endlich wieder Fuß zu fassen im Berufsleben.bin da ja schon 17jahre raus.deshalb muß ich sagen das es super ist das es so etwas für uns hartz 4 beziehern gibt.

  35. Andrea Köhler

    Hallo ich habe seit Dezember auch mein Zertifikat als Betreuungskraft aber leider noch keine Arbeitsstelle bekommen. Ich wohne in Würzburg und mich würde es interesieren was man da so als Betreuungskraft in teilzeit bekommt.

  36. Manuela

    Hallo,bin 47 Jahre, habe all eure Kommentare gelesen, ist sehr aufschlußreich.
    Ich bin auch seid ca. 30 Jahren im Pflegeberuf tätig gewesen, kann diesen aber aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben.
    Habe mich jetzt mal informiert über die Zertifizierung zur Betreuungskraft, es gibt da Unterschiede, die einen bieten ein 1jähriges, andere ein 1/2jähriges und wieder andere ein 7 Wochen (200Std.)Zertifikat an.
    Gut,ich brauche keine med.Kenntnisse mehr, aber was ist das richtige Zertifikat? Nicht das es nach einem Jahr heißt, ätsch du hättest doch die andere Zertif. machen sollen.
    Habe jetzt bald Termin bei dem Arbeitsamt und hoffe das ich das Zertifikat von denen bezuschusst bekomme.

  37. guste

    Ein Kurs nach §87b in 6 Wochen ??? Wie geht das und was lernt man da???
    Mein Kurs dauert 4 Monate und wird schriftlich und mündlich geprüft…ich setze diesen Kurs auf eine vorhandene Ausbildung drauf und möchte nicht mit 1000 Euro netto abgespeist werden !

  38. Jacky

    Hallo zusammen,

    ich bin staatl. anerkannte Sozialbetreuerin. Mein Aufgabengebiet umfasst genau die Arbeiten die hier aufgeführt werden. Trotzdem ist der Beruf den ich gewählt habe “NICHTS HALBES UND NICHTS GANZES”, denn kaum einer weiß überhaupt dass es uns gibt bzw. was wir machen.
    Wenn ich das hier lese, frage ich mich wirklich warum ich 2 Jahre meines Lebens dafür verschwendet habe, diesen Beruf zu erlernen, wenn jetzt, dank solcher blödsinniger Aktionen keine Sozialbetreuer mehr eingestellt werden, weil Arbeitslose jetzt innerhalb von 6 Wochen “Betreuungskräfte” werden und zudem viel billiger sind bzw. bezuschusst werden. Danke lieber Staat, ich und viele andere Sozialbetreuer kommen sich ziemlich verar… vor!

  39. gabeba

    Hallo alle zusammen,

    interessant diese Kommentare der Betreuungskräfte. Besonders interessant sind die bisherigen Erfahrungen und die Bezahlung nach der Ausbildung.
    Ich habe seit einem Jahr mit diesem Beruf zu tun, allerdings als Lehrerin. Seit dem vergangenen Jahr wird die Ausbildung als staatlich anerkannte Ausbildung in 2 Jahren angeboten, in der es neben der Betreuung auch einen kleinen pflegerischen und hauswirtschaftlichen Anteil gibt.
    Wie sich die Ausbildung entwickeln wird kann man im Moment noch nicht sagen. Das Interesse ist jedoch groß und ich denke die Zukunftschancen sind nicht schlecht, da es ja immer mehr alte und damit auch demente oder Menschen gibt, oder Menschen mit anderen Alterskrankheiten die eine Betreuung benötigen.

  40. Mila

    Hallo zusammen.
    Ich habe ehramtlich alte Menschen mit Demenz betreut nach § 45b SGB
    Habe dafür extra an einer Schulung teil genommen.
    Hauptberuflich war ich zu der Zeit im ambulanten Pflegedienst beschäftigt.

    Jetzt arbeite ich in einer festen Einrichtung und bräuchte dafür eine Schulung nach § 87 b SGB.

    Ich halte dies irgendwie für Schwachsinn, da ich genau eure genannten Tätigkeiten nach § 87b schon seit damals durchführe.
    Oder weiss hier jemand ob der § 45 b dabei berücksichtigt wird?

  41. Käpernick

    Vielen Dank für die zahlreichen Kommentare.

    Mila, es geht letztendlich nicht um die Qualifikation an sich, sondern wie oft – ums Geld. Qualifizierte nach § 87 b werden in Bezug auf Personalkosten gefördert.

    Jacky, niemand ist für Ihre Berufswahl verantwortlich. Es gibt Möglichkeiten sich fortzubilden und auf vorhandene Ausbildungen aufzubauen. Leider fördert das Konkurrenzdenken nicht die Betreuungsqualität, denn in einem Punkt sind wir uns ja wohl einig: Es kann nicht genug helfende Hände in diesem Bereich geben. Ich empfehle Ihnen die Fortbildung zu machen, ggf. können Einrichtungen sich diese fördern lassen (Wegebauprogramm der Arbeitsagentur). Dann sind Sie bei der Personalauswahl immer in der ersten Wahl, aufgrund der Erstausbildung.

    Was die Diskussion über die Bezahlung angeht: Die liegt immer im Ermessensspielraum der Einrichtung und ist wirklich sehr sehr unterschiedlich.

  42. Hübner

    Ich habe i ca.4 wochen meine Prüfung als Betreuungskraft,mache zur zeit ein Langzeitpraktikum von 8 Wochen.Die Schulung bei der Akademie belief sich auf 6 Monate,schöner Beruf.Gut das der jetzt erfunden worden ist.Wollte mich mal erkundigen ob man auch andere Möglichkeiten hat woanders dann mit dem Schein Eingesetzt zu werden,habe auch schon in der Pflege gearbeitet.

  43. alexandra

    Ich habe imMai 2009 meine Prüfung zur Pflege-und Betreuungsassistentin nach § 87b erfolgreich abgeschlossen.Seit September 2009 arbeite ich in Teilzeit in einem Pflegeheim.Derzeit betreuue ich 20 Bewohner davon sind 7 imobil d.h sie liegen ausschließlich im Bett.Ich war vorher 13 Jahre Kinderpflegerin und ich sehne mich nach den Kindern zurück.Die Bewohner sind wirklich ganz tolle und ausergewöhnliche Menschen ,aber dieser Beruf ist eine einzige Heuchelei.Wenn man gut im Schleimen und Duckmausern ist, also ein ja ja Sager und vorallem gut darin ist die Augen zuschließen und dieDefizite ,,übersieht” dann ist man ideal für diesen Job. Motivation und Individuallismus sind nicht gefragt. ES wird geredet von Nähe und Distanzverhalten ha… aber gemeint ist Steif sein zumüssen und den Schein zu wahren. Was die Bewohner wirklich wollen sollten sie selbst entscheiden dürfen , aber sie sind ja dement… Aber weckt man in ihnen das Leben und vielleicht auch wieder ihre Selbstbestimmung dann ist man nicht teamfähig und wird darüber aufgeklärt das man ersetzbar ist… Ich mag die Menschen ,aber nicht die Art wie man mit ihnen Umgeht. Ich bin ein Patriot ein Freidenker und ich finde auch alte Menschen haben ein Recht auf Freiheit und Selbstverwirklichung das sollte unsere Aufgabe sein. Ihnen ihre Wpürde zu erhalten und dafür zukämpfen… Aber das will keiner sehen und in seinem Team haben.
    Es tut mir leid für meine Bewohner aber ich werde nicht mehr lange dort arbeiten dürfen… Ich verdiene 8.50 Euro netto die Std. Neheme sogar Arbeit mit nachhause ( Dokus Pflegeplanung usw.) Bereite Angebote zuhause vor weil ich einfach zuwenig Zeit habe für die Bew.
    Ich arbeite Ssmstags und Sonntags und demnächst auch in den Abendstunden in Wechselschichten. In den tgl. 4 Stunden bekomme ich Arbeiten die man norm. in 8 Std. erledigen kann. Dieser Beruf ist nicht leicht. Körperlich und psychisch eine sehr große Belastung vorallem wenn man selber Familie hat. Das Sterben und die tgl. Probleme nimmt man mit nachhause vor allem wenn man seine Augen nicht verschließt…. Probiert es aus aber verschließt niemals eure Augen…. Ja wir sind alle ersetzbar , aber laßt euch nicht desswegen als Ja Sager ummogeln.. Die Senioren brauchen Kämpfer die sich fürsie einsetzen,denn viele von ihnen haben bereits aufgegeben
    Ich wünsche euch viel Glück , Mut und die Gabe den intensiven Augenblick mit dem Bewohner zugenießen ,denn das macht vielen Ärger wieder wett.

  44. alexandra

    Es gibt Fortbildungen in unserem Bereich,eskommt nur darauf an was einem Interessiert…..

    ZB.Bereich Basale Stimmulation ( Grund-Weierbildungskurs mit Zertifikat 250 €
    oder Aromatherapien,10 Min.Aktivierungen,Ernährung Bobath,Kinnestätihk…..
    Das Problem jedoch ist :,,Wenn man vorerst nur befristete Arbeitsverträge bekommt ist es mit der Kostenübernahme durch den Abeitgeber etwas schwierig. Man kann die Kosten aber auch selbst tragen und sie dann von der Steuer absetzten .Auch als 20 Std.Kraft ist das möglich.Allerdings kann es passieren das das Job Center ,wenn man dort noch zusätzl. Bezüge bekommt,die Steuernachzahlung mit den Bezügen verrechnet obwohl wir das von unserem Geld bezahlt haben… Naja,aber trotzdem mal den Arbeitgeber fragen vielleicht lässt er sich ja darauf ein.Passendes findet man im Internet…..

  45. alexandra

    Hallo Manuela

    Alle sind richtig. Ich habe 6 Monate gelernt dabei noch die Pflegeassistentin gemacht.Andere nur 160 Std. und sind Altagsbetreuuer. Die sind sich ja noch nicht mal im klaren darüber wie wir denn jatzt beruflich heißen sollen… Betreuungsassistent,Altagsbetreuuer,Altagsbegleiter usw…
    Wir bekommen alle ein Zertifikat das wir eine Schulung genossen haben.Was ich gut finde ist das zB.in Oberhausen ,das vor Beginn der Weiterbildung ein psy.Eignungstest gemacht wird.Bei uns in Essen gab es das nicht,und ich war erschrocken wer so alles Betreuuer werden konnte….

  46. Claudia

    Ich habe heute einen Vorstellungstermin hinter mir, war sehr aufschussreich, was das Gehalt betrifft, bei halber Stelle ein Bruttogehalt von 750,00 € plus Zuschläge fürs Wochenende. Also entweder ich bin hier im falschen Film oder aber diese neuen Betreuungskräfte werden von den Heimen verbal ausgenutzt.

    Nun, man möchte dem Arbeitsamt nicht auf der Tasche liegen, aber mit solch einem Bruttogehalt kann ich doch zu Hause bleiben!!!.
    So gern wie ich mit alten Menschen arbeiten würde, aber nicht mit Lohndamping.

  47. Silvia

    Hallo,
    ich arbeite seit 11/09 in einem Seniorenheim als Betreuungsassistentin und es macht mir viel Freude. Ich bin geringfügig beschäftigt und erhalte 8,50 Euro die Stunde. Dafür arbeite ich 10 halbe Tage á 4 Stunden und ein Wochenende á 5 Stunden.
    Ich finde das diese Bezahlung angemessen ist,weil man ja auch bedenken muss was die Einrichtung von der Pflegekasse pro Patient bekommt, da wir uns nur aus diesem Topf finanzieren.
    Ich kann in dieser Einrichtung sehr selbstständig arbeiten bekomme aber sehr viel Hilfe und Unterstützung von der angestellten Ergotherapeutin, die meine Anleiteren ist.

  48. Hanna

    Hallo alle zusammen,

    ich fang jetzt mal so an…
    ich bin seit 1jahr staatl. anerkannte Ergotherapeutin, ich habe 3 Jahre meines Lebens verbraacht diese Ausbildung abzulegen…ich hatte 5 tage die woche schule à 8 Stunden..mich hat diese Ausbildung insgesamt 17.000 Euro gekostet…Ich arbeitet momentan in einem Seniorenheim und habe unteranderem 3 Betreuungskräft nach §87b als Kollgene, ich schätze deren Arbeit sehr….allerdings macht es mich wütend wenn ich hier lese das sich Betreuungkräfte nach §87b abgespeist fühlen mit einem gehalt das selbst ich nicht verdiene…HALLO ICH HABE 3 Jahre GELERNT, Ihr 3 MOnate!!!!
    Ich wurde in 24 Fächern geprüft!!
    grüße Hanna

  49. Sylvie

    Ich arbeite seit knapp zwei Jahren in einem Seniorenheim in NRW.
    Vor einem dreiviertel Jahr musste ich den Kurs nach §87b absolvieren, denn sonst hätte ich nicht weiter in dem Haus arbeiten können.
    Also, es waren schon vorher diese Kräfte in den jeweiligen Häusern vertreten, nur eben ohne diese Zusatzausbildung.

    Übrigens habe ich jetzt wirklich das Gefühl, völlig unterbezahlt zu sein, wenn ich lese wieviel andere Betreuungskräfte verdienen.
    Lohnsteuerklasse III, 75% Stelle (bei uns sind das 30,75 Stunden in der Woche) 966,-€ Brutto im Monat. Keine Wochenendzuschläge, allerdings seit Kurzem auch keine Schichtarbeit mehr.

    Die Betreuungskräfte dürfen nur als Zusatzkräfte eingestellt werden, was bedeutet, für jedes Haus ist es Pflicht für eine bestimmte Anzahl Bewohner entweder Altentherapeuten oder Sozialpädagogen einzustellen. Wir Bereuungskräfte nehmen damit niemandem der höher Qualifiziert ist, die Arbeitsstelle weg. Das ist Blödsinn.
    Ich wollte es nur mal geschrieben haben.

    Übrigens, ich liebe meine Arbeit, bin sehr engagiert und wie ganz oben irgendwo schon geschrieben wurde, ist es für mich eine Berufung und nicht irgendein Job um mich über die Runden zu bringen.
    Ich habe drei Kinder, wobei die Älteste schon 20 ist. Ich glaube, ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass ich damit schon einiges an Ausbildung (Vorbildung) hinter mich gebracht habe. Ich glaube auch, nicht jeder kann in diesem Beruf arbeiten. Dazu gehört ein bisserl mehr als einer dieser Kurse, die variabel von 6 Wochen bis 6 Monaten angeboten werden.
    Ich habe vollzeit vier Monate absolviert mit Prüfung und allem drum und dran und kann nicht behaupten, dass es super einfach war. Ich musste von meiner Schule aus eine Menge lernen und auch in meiner Freizeit einiges tun.

    Das ist sicher von Schule zu Schule verschieden aber ich möchte schon behaupten, für diese Arbeit qualifiziert zu sein, zumal ich immer mehr hinzu lerne, jeden Tag wärend meiner Arbeit.

    Lieben Gruß
    Sylvie

  50. Katja

    Erst einmal ist es sehr interessant hier zu lesen. Da ich im Moment auch so ein Angebot vom Arbeitsamt bekommen habe so einen Lehrgang mit zu machen, bin ich erst auf diese Seite gekommen.
    Verstehe nur nicht so ganz den Vergleich mit den Pflegekräften, da die Betreungskräfte garnicht für die Pflege vorgesehen sind. In einem kurzem Praktikum, daß ich gemacht habe um überhaupt mal in diesem Bereich rein zu schauen (kann ich auch wirklich jedem Empfehlen die nicht aus dem sozialen Bereich kommen), wurde auch keine Pflegetätigkeiten durch die Betreuungskräfte gemacht, dafür gibt es ja die ausgebildeten Pflegekräfte. Habe dort auch eine Praktikantin nach 87 b getroffen, die vorher 7 Jahre in der Pflege tätig war, aber schon während diesem Praktikum wußte, daß sie wieder in die Pflege gehen wollte weil die Betreuung ihr nicht lag, so hat jeder eben seinen Lieblingsbereich.Außerdem fehlte ihr das nötige Einfühlungsvermögen.
    Wer sich sonst noch für diesen Bereich interessiert, sollte auf jeden Fall noch eine ruhige und geduldige Art mitbringen.

  51. steph

    zur zeit nehme ich an einem 6wöchigem kurs zur betreungskraft teil.
    der kurs ist auf gebaut in 2 wochen theorie dann 2 wochen praktikum dann wieder 2 wochen theorie.

    es werden themen aus der kommunikation, psychologie, und recht angesprochen. und themen wie sucht, usw.

    in meinem 5tägigem vorpraktikum wurde ich von einer 22jährigen ergotherapeuten angeleitet. die meiste zeit ging drauf für das anreichen von nahrung. so das mir bei einem 6 std. tag max. 2 std blieben mit den bewohnern etwas zu machen, wie mensch ärger dich nicht zu spielen. das pflegehilfspersonal sah die betreuungsassistenten als störfaktor und unqualifiziert an und meinte sagen zu müssen, ach so die bekommen genauso viel wie ich und bespassen hier nur die bewohner! ok ich schule um… die sind der meinung das könnten auch 1 euro kräfte machen. was für eine frechheit, ich hatte mir ein bein für die bewohner ausgerissen und musste mich so deklassifizieren lassen. Mal ganz zu schweigen sie das pflegepersonal die bewohner behandelt hat… wenn sie nicht aufessen fr.xxx dann machen sie keinen mittagsschlaf oder einem sedierten bewohner, der mit geschlossenen augen und halb geöffnetem mund da in seinem rolli sass, denn brei bzw. pampe in den mund zu schieben und zu sagen … nun schlucken sie mal.

    mehr habe ich nicht zu sagen.. sicherlich sind die 6 wochen ein wenig kurz gehalten, aber weiterbildung ist immer wichtig egal was man macht..

  52. Iris

    Ich finde das ist ja das Übel. Die meisten in der Pflege dieser Menschen gehören nicht in diesen Beruf. Es ist schon übel wenn man hört, ich bin eigendlich vom Bau und das Arbeitsamt sagt, ich soll halt in die Pflege. Es ist einfach traurig und Leute die sich um diese Menschen kümmern wollen und auch das Einfühlungsvermögen haben werden rausgeträngt. Ich habe vor kurzem auch hören müssen das meine Ausbildung auf die ich stolz bin ja keinen wert in einem Heim hättee Ich frage mich warum lernen wir eigendlich noch?

  53. Klaus

    Also – meine Lieben,

    ich mache im Moment den o.g. 1-EURO-Job als Betreuer von der ARGE vorgeschlagen.

    Bin 59 Jahre alt und seit 2006 ohne Arbeit – habe aber 40 Jahre ununterbrochen gearbeitet!

    Habe früher (70er Jahre) bei den Maltesern meinen Ersatzdienst über 10 Jahre als Pflegediensthelfer ausgeübt. Von daher – und auch durch die Pflege meiner erkrankten Eltern – hatte ich keine Scheu die Aufgabe anzunehmen. Ich bin in einem Pflegeheim tätig – 100 Std. / Monat, welches sich auf Alzheimer-Kranke spezialisiert hat. Ich bekomme 1,60 € /Std. Aufwandsentschädigung, davon gehen 80.00 € für die Busfahrerei drauf – da ich mein Auto abgemeldet in die Garage stellen mußte.

    Es gibt in diesem Heim solche und solche – am schlimmsten sind die aus den östlichen Ländern beschäftigten Hilfskräfte – die meinen unsereins als Störfaktor schikanieren zu können.
    Aber auch nicht alle!!!
    Bei den examinierten Mitarbeiter mit gesundem Menschenverstand, merkt man, dass man als angenehme Entlastung angesehen wird. Bei weiten nicht alle sind aber so eingestellt. Manchmal meint man, es wäre eine vom Richter abzuarbeitende Strafe für ein Vergehen, welches man gemacht hat.

    Beim Anreichen der Nahrung lasse ich mir nicht reinreden, man hat mir das gezeigt – das war sinnig – und andere – die meinen – man müsse mit “Gewalt” das Essen einverleiben, prallt bei mir als unqualifiziert ab.

    Bin jetzt soweit, dass ich gerne eine Ausbildung zur Betreuungskraft gem. § 87 SGB XI absolvieren möchte. Suche im Raum Wetzlar – Gießen eine Institution , die diese Ausbildung anbietet.

  54. Charlotte

    Ich arbeite seit einem Jahr als zusätzlicher Betreuer in einer Pflegeeinrichtung für chronisch psychisch Kranke. Mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 30 Std. im Früh- und Spätdienst und alle 14 Tage Wochenenddienst, bei einem Verdienst von 840,00 Euro Brutto.
    Ist das eigentlich in Ordnung??

  55. Ajna

    ich Arbeite auch als Betreuungsassistentin und verdiene bei 20std pro woche knapp 500E Monat.Es macht mir sehr viel freude, meine
    Gruppe zum lachen zu bringen und zu beschäftigen. Mein lohn ist auch zu gering, hörte ich kürzlich. Von mir wird jetzt verlangt, mit den Bewohnern toilettengänge zu machen, und auch ich sorge mich um deren sicherheit, weil ich das nie zuvor gemacht habe.darf ich mich weigern oder dafür höheren stundenlohn verlangen? Noch etwas: Diese Senioren brauchen uns Betreuungskräfte, denn viele beginnen wieder, gespräche untereinander zu führen.

  56. Edith

    bin noch in der Qaulifizierungsmaßnahme zur Betreuungskraft nach $ 87 b,
    ich habe dann eine 7-monatige Ausbildung hinter mich gebracht mit Pflegehelferschein. Es macht mir total Freude.
    Mein Praktikum war 1 mal 1 Woche und jetzt vor kurzem 5 Wochen Praktikum in einem Seniorenheim.
    Schade ist es das unser Beruf/Berufsfeld noch nicht sehr bekannt ist.

    Aber was ich zu sagen habe dazu ist das man fast nur 50% Stellen in unserem Job bekommt. Und wenn einer alleine lebt ist das so eine Sache.
    Bin jetzt bei Bewerbungsgesprächen.

    Aber das Arbeiten mit alten dementen Menschen macht mir wahnsinnig viel Spaß und die Freude die mir begegnet bei meinen Beschäftigungsangeboten ist sehr groß.

    Kann mir jemand verraten wie die Prüfung bzw. die Prüfungsfragen sind für die Betreuungskraft?

    Und für den Pflegehelferschein?

    Übrigens wir als Betreuungskräfte brauchen keine Toilettengänge mit Bewohnern durchzuführen.

    Liebe Grüße
    Edith

  57. Susanne

    Hallo an Alle,
    ich habe mir eure Berichte alle durchgelesen.Ich mache das gleiche als 1 € Job.Wie ich feststellen musste,sind die Bezahlungen sehr unterschiedlich.Die arbeit nach § 87b wird von den Pflegekassen bei dementkranken bezahlt.Meine kollegin,die das zertifikat hat,verdient bei uns in teilzeit,20 stunden die woche,genauso viel,wie anderswo für vollzeit bezahlt wird.das liegt daran,das user Heim das Geld ja von den Kassen bekommt und sich daran nicht bereichern darf,da es ein kirchliches Heim ist und die anderen Heime Privat.Das heisst also,das die Privaten sich auch noch an der Tätigkeit auf Kosten der Betreuer nach § 87b bereichern.Mir macht meine Tätigkeit spass und war mir nie zu schwer,weil ich diese menschen mag.Im September finde bei uns der nächste Kurs nach $87b SGB XI statt und ich habe mich dort angemeldet.Aufmerksam darauf hat mich meine Beraterin bei der Arge gemacht.Ich bin übrigens 48 Jahre und hatte Krebs,kann daher nicht mehr alles arbeiten.Ich hoffe das ich nach meinen kurs auch eine anstellung mit guter Bezahlung finde,in useren Heim sind leider die stellen besetzt.Sollte eine frei werden,bin ich mit sicherheit drin,denn ich beweise mich ja schon seit einem haben Jahr.Die chefin des Hauses hat gesagt,es sei ein Beruf mit Zukunft,da alle Heime jetzt gefordert werden,Betreuungskräfte einzustellen.
    Ich wünsche euch allen alles Gute für eure Zukunft
    lg Susanne

  58. Manuela

    hallo, über das Arbeitsamt kann ich ab April eine 5monatige Ausbildung machen.Ich habe 2Wochen Schule, dann 3Wochen Praktikum und das immer so im Wechsel und in den Sommerferien durchgehend Praktikum. Was mich nur etwas stört, ist, dass ich in der Zeit keinen Urlaubsanspruch haben soll,die Schulung läuft in Vollzeit ab.
    Ich hatte jetzt auch ein 2wöchendliches Praktikum absolviert, was mir auch sehr viel Spaß gemacht hatte. Das Anreichen von Speisen, oder jemanden zum essen anregen,ist nicht immer einfach. Wir haben uns dazu gesetzt und zusammen mit den Bewohnern gegessen, oder auch viele andere schöne Dinge mit ihnen gemacht.Also ich kann mir diese Arbeit für mich sehr gut vorstellen, da ich ja auch aus dem Pflegeberuf komme.
    Mich stört hier bei vielen Kommentaren, das es hier nur um den Verdienst geht und nicht um das Gefallen an dem Beruf. Manche sollten doch die Finger davon lassen, was den Umgang mit Menschen zu tun hat.

  59. Amalie

    Hallo Jacky,

    bin absolut Deiner Meinung!

  60. Judith

    Hallo! Wieviele zu betreuende Bewohner sind einer zusätzlichen Betreuungskraft in Teilzeit (1/2 Stelle) “zuzumuten”?

  61. Sylvia

    Hallo, ich habe auch an einer dreimontagen Trainingsmaßnahme zur Betreuungskraft teilgenommen und stehe gerade in Verhandlungen wegen einer Teilzeistelle.
    Ich möchte zunächst mal etwas zu der zuletzt gestellten Frage sagen, wie viele zu betreuende Bewohner einer 50%-Kraft zuzumuten sind. Meiner Meinung nach ist dies individuell. Es sind abends nicht weniger Demenzkranke als morgens und man betreut ja normalerweise nicht alle 25 auf einmal. Nicht alle haben die gleiche Demenzstufe oder dieselben Fähigkeiten, z.B. beim Basteln. Man muss einfach versuchen, möglichst jedem Bewohner gleichermaßen gerecht zu werden – zum einen in der Gruppe und zum anderen mit Einzelaktivierung.
    Was den Punkt betrifft, dass die eine oder andere examinierte Pflegefachkraft sich degradiert fühlt:
    Hierzu möchte ich sagen, dass nicht Hinz und Kunz zu einer Trainingsmaßnahme als Betreuungskraft zugelassen wird. Meines Wissens ist eine abgeschlossene Berufsausbildung eine der Bedingungen – und die hat auch 3 Jahre gedauert! Ich war sogar bereit, mit 50 den Beruf des Altenpflegers nochmal von Grund auf zu lernen, kann es aber rein körperlich leider nicht und bin froh, dass ich mich nun als “fertige” Betreuungskraft bewerben kann.

  62. Telse

    Hallo,
    ich möchte die Ausbildung zur Betreuungskraft nach §87b gerne machen.
    Da ich aber Arbeit habe, ist eine Schulung in Vollzeit nicht möglich.
    Gibt es diese Ausbildung auch in einer anderen Form?
    Ausserdem habe ich das Problem, dass ich keinen Zuschuss bekommen soll, da ich ja nicht arbeitslos bin.
    Ich wohne in Schleswig-Holstein.
    Ich habe bis jetzt den Kurs “Senioren-tandem-Betreuung” absolviert sowie an einem Seminar für dementiell Erkrankte teilgenommen. Das fand jeweils abends und am Wochenende statt.
    Wäre schön, wenn mir jemand weiterhelfen könnte.
    Euch allen eine schöne Zeit
    Telse

  63. Peter Kraus

    Hallo,
    Ich fange demnächst mit der Ausbildung zum Betreuer nach §87b an.
    Das Vorpraktikum habe ich absolviert und es hat auch riesig Spass gemacht.
    Kann mir jemand sagen, wieviel ich in diesem Bereich, bei fünf Stunden täglich verdienen kann? Und, ist das vom Pflegeheim abhängig oder gibt es einen Tariflohn ?

  64. steph

    Hallo liebe Mitstreiter,

    so nun habe ich mein Zertifikat seit Mittwoch in der Tasche. Hatte ein Bewerbungsgespräch in dem Haus wo ich mein Praktikum absolivert hatte, für das Schwesternhaus. Die Dame mit der ich sprach, konnte verstehen, dass ich erst am 1.05.2010 anfangen wollte, da mir hier in meinem Bundesland ein Zuschuss rein netto von 125 Euro für Teilzeit gewährt wird + 30 % Erwerbstätigkeitsbonus. Die 125 Euro hätte auch der Arbeitgeber erhalten zwar nur für 10 Monate aber immerhin. Jedoch die Heimleitung des Hauses hätte da eine Dame die sofort anfangen könnte. Das Fatale ist das die Zuschüsse vor Vertragsunterzeichung bei der Arge beantragt werden müssen. Somit musste das Haus mir leider vorerst absagen.

    Was mir und meinen Mitstreiern im Kurs aufgefallen ist, dass die privaten Häuser Stellenausschreibungen schalten, teilweise bis zu 4 Stellen, aber noch gar nicht die Kostenübernahme durch den MDK gesichert ist. Ich habe mir mal die Mühe gemacht und ausgerechnet was die privaten an uns verdienen. Nehmen mir mal :

    1200 Euro Brutto für eine 30 Std. Woche, wären vom AG noch der AG.Anteil mit 231,90 zusätzlich zu leisten,von dem wir aber rein netto nichts haben, denn das geht ja für die Sozialversicherung drauf. Wäre also ein Gesamtbrutto mit 1431,90. Bei 1500 Brutto + AG Anteil von 289,86, wären es dann 1789,86.
    Da die Pflegeversicherung aber je nach Pflegestufe zwichen 100 und 200 Euro am Tag zahlt wären das bei 20 AT bei 100 Euro 2000 Euro rein netto,pro Bewohner mit dem Status 87 B, da ja keine “Mehrwertsteuer” obendrauf kommt. Bei 200 Euro wären das dann schon 4000 Euro rein netto. Also ist doch ganz klar zu definieren, das die privaten sich über uns, salopp gesagt, die Taschen voll machen. Wir werden abgespeist mit einem Gehalt, wo wir nur für die Fixkosten arbeiten gehen und uns noch einen Zuschuss von der Arge holen müssen. Ein andere sozialpolitischer Faktor ist, dass wenn man gefragt wird, was stellen sie sich den für ein Gehalt vor und man sagt 1700 Brutto was Tariflohn wäre kommt die Aussage.. sie hören von uns. Wir wissen doch gar nicht, was unsere Vorgänger in ihren Gesprächen für ein Gehalt angesagt haben? Somit wird leider Gottes der Verdienst durch die AG’s so massiv gedrückt, dass man schon jetzt sehen kann, dass wir auf Dauer gesehen, irgendwann nur noch für 400 Euro als Minijob arbeiten gehen werden.

    Wenn ich dann noch in Betracht ziehe, das die Arge bundesweit diese Kurse finanziert mit durchschnittlich 1000 Euro für einen 6wöchigen Kurs, wird auch hier in den nächsten Jahren, kein guter finanzieller Schnitt für uns rausspringen verdienen werden nur wieder die anderen.

    Wenn jemand sagt, es wird nur vom Gehalt gesprochen und nicht der Spaß an der Arbeit, finde ich es ganz schön vermessen. Dann könnten wir ja auch wenn uns die Arbeit spaß macht, nur für die Anerkennung arbeiten – für einen warmen Händedruck.

    LG Steph

  65. Biggi

    Hallo, habe mit großen Interesse alles gelesen. Auch ich habe seit kurzen meinen Abschluss §87 Betreuung, mein Kurs ging über vier Monate. Muss sagen das ich schon bei der Schule das Gefühl hatte dass das Angebot überteuert war, vieles wurde doppelt durchgenommen, schlechte Dozenten die selber von Demenz keine Ahnung hatten. Wenn ich überlege wie hart ich hier in Berlin für meinen Bildungsgutschein kämpfen musste und was ohne Kontrolle an Steuergeldern sinnlos verschleudert wird, jeder ohn e Gewissen kann zur Zeit sich die Taschen voll machen!!!!!!
    Hatte bis jetzt einige Vorstellungsgespräche sollte pflegen putzen betreuen in drei Schichten, für na wenig Geld.
    Diese Aufgabe ist eine Berufung bestimmt nicht für jeden geeignet, alte demente Menschen werden nicht kleine Kinder und möchten nicht so behandelt werden, nur weil sie immer mehr in der Vergangenheit leben bekommen sie alles um sich herum noch mit. Auch ich habe mein Praktikum in einem sehr neuen schicken Pflegeheim gemacht,
    auf einer geschützten Station für demenz erkrankte Menschen, leider habe ich sehr viel schlechtes gesehen, keine Ruhe, eher den Tag irgendwie abarbeiten. Pflegehilfskräfte sind mit dieser Krankheit überfordert und sehr schlecht bezahlt.

  66. Biggi

    noch kurz auf die Bezahlung, ich finde es beschäment so zu tun als könnte man von Luft leben, das was die Pflegekasse bezahlt sind im Schnitt die 100 Euro Pro Patient Demenz, die meisten Betreuer bekommen im Schnitt ihre 17-25 demenziell Erkranten zugeteilt und dafür nur die Hälfte von dem Geld was Ihnen zusteht, das werde ich so nicht akzeptieren diese Aufgabe ist schwer mehr als verantwortungsvoll und erfordert jederzeit Verständinis, Emphatie, Beziehungsfähigkeit, Menschlichkeit usw.

  67. Beate

    Kurzer Einwand zu Steph`s Mühe in Bezug auf Zahlen und Fakten. Wenn solche zum Diskurs herangezogen werden sollten diese korrekt widergegeben werden. Woher die Information stammt, dass 100/200 pro TAG!! bezuschusst werden ist nicht erkennbar (Quelle?).Eine Recherche in gesicherten Quellen sollte aber die Bedingung sein wenn man etwas “(…)ganz klar definieren (…)” (zit. n. Steph) möchte.
    Die Bezahlung der im Pflegebereich Tätigen, ungeachtet ihrer Qualifikation/Berufsbild, sehe ich persönlich auch als grundsätzlich unangemessen.
    MfG, Beate

  68. Uta

    Hallo zusammen,
    bin seit 3 Mon. als Beschäftigungskraft in einer Einrichtung für Demenzkranke tätig. Habe vorher im gleichen Haus als Pflegekraft selbständig in einer Wohngruppe mit 8 Bew. gearbeitet. Zum Umgang mit Demnzkranken muß ich nichts weiter sagen. Es ist einfach selbstverständlich, ihnen Wertschätzung entgegen zu bringen. Mir macht meine neue Aufgabe viel Freude, doch davon allein kann man nicht leben. Da ich keinen Kurs besucht habe, kenne ich nur die Richtlinien die herausgegeben wurden. Habe eine 20 Std./Woche, Früh- u. Spätdienst sowie alle 14 Tage Wochenenddienst. Arbeite 4 std. täglich. Auf meiner Ebene leben 32 Bewohner. Mein Grundgehalt beträgt 860,00€ brutto.
    Nun meine Frage: Ist es richtig, dass ich mich täglich um alle 32 Bew. kümmern muß? Dann hätte ich pro Bew. nur ca. 7 Min. Diese zeit benötigen meine bettlägrigen Bew. um sich auf mich einzustellen, wenn ich sie besuche. In der Gruppe erreiche ich natürlich mehr, doch ich kann niemanden zwingen dran teil zu nehmen. Auch ich reiche Nahrung an und im Notfall begleite ich mobile Bew. zur Toil., doch das ist die Ausnahme. Ich hatte eine Praktikantin für 14 Tage an meiner Seite, die ganz klar erklärte, dass sie keine pflegerischen Tätigkeiten, Nahrung reichen am Bett, Toi-Gang, durchführen darf. Von mir als ehemalige Pflegekraft wurde das erwartet. Die Akzeptanz dieses neuen Berufsbildes ist noch nicht ganz vorhanden.
    Das Lesen der Beiträge war sehr interessant. Die unterschiedlichen Vergütungen machen mich stutzig.
    Gruß, Uta

  69. Lydia

    Erstmal Hallo an euch alle!
    Ist ja enorm, wie viele hier was gepostet haben. Ich bin über Suchmaschine hier gelandet, hab alles brav gelesen und könnt jetzt 1000 Sachen schreiben und viele Kommentare hinterlassen. Da mir dazu aber doch ein wenig die Zeit fehlt, komm ich mal gleich zum Thema.
    Ich bin seit Dez 09 als Zusätzliche Betreuungskraft eingestellt, musste keinen Q-Kurs machen, studiere noch Sozialpädagogik und Soziale Arbeit bzw. bin grad an meiner Diplomarbeit. Die trägt den Titel: “Zusätzliche Betreuungskräfte – Ergänzung oder Konkurrenz zur Sozialen Arbeit?” Da hier ja so viele Leute aus dem ZBK-Bereich sind, würd ich euch gern um kurze Statements bitten. Wär echt klasse, wenn ihr eure Meinung zu meinem Thema kundtut!
    Herzlichen Dank und liebe Grüße,
    Lydia

  70. Tanja

    Klingt ja alles ganz gut.
    Hätte mal eine Frage dazu:
    Wie läuft so ein Tag als Betreuungskraft ab? Und wie wird die Biographiearbeit gemacht?

  71. Hanna

    Hallo,

    habe ein Zertifikat gemacht und habe nun eine Stellenausschreibung gefunden, kann mir jemand sagen wieviele Stunden in VZ so üblich sind? Hier ist nämlich die Rede von 42 Stunden/Woche flexibel, also auch am Wochenende und Schicht. Bekommt man da nicht eine Grundvergütung nach Tarif, egal ob 40 oder 42 Stunden?

  72. eileen

    suche nach gaaanz vielen jobadressen bertreungskräfte in HH.
    kann man auch ambulant (also zuhause bei den senioren) als betreungskraft arbeiten?

    ;)

  73. Schlaumeier

    hallo,
    die Pflegekassen vergüten keine 100 oder 200 €/Tag sondern pro Monat, d.h. max. 1200€ bzw. 2.400€ pro Jahr, je nach Schweregrad der Demenz des Betroffenen!!! Pflegeheime verhandeln hier mit den Kassen die tatsächliche Höhe im Einzelfall, erfahrungsgemäß liegt sie dann bei ca. 100€/Kopf/Monat. Die maximale Anzahl Bewohner pro Betreuungskraft liegt bei 25. D.h. die Einrichtung kann dann mit max. 2500€/Monat und pro Betreuungskraft kalkulieren – wenn denn überhaupt soviele Bewohner zusammenkommen (deshalb ja häufig auch nur die Teilzeit Variante). Da kann sich jeder ausrechnen, wieviel der Arbeitgeber dann verdient (Lohnnebenkosten nicht vergessen). Material für die Betreuung muss ja auch gekauft werden.

  74. Smartie

    Wer von Euch arbeitet den als Betreuunskraft nach §87 b mit geistig behinderten Menschen (z.B. in einem Pflegeheim)?

    Gruß

    Smartie

  75. Gitta WIESNER

    Bin 87b Betreung Zertifikat in Köln gemacht .Von Sitztänzen bis Basteln alles gelernt .2jahre Betreungshelferin. das was ich gelernt habe kann ich zur Zeit nicht anwenden .Werde eingesetzt wo not am Mann ist .Das andere machen Leute (1.50) Mitarbeiter . Wozu war ich dann in Köln .Ist der Titel nur für das Heim wichtig ,das sie eine (87b) haben? Habe zwar einen Arbeitsvertrag aber noch keinen Stl gesagt bekommen.Ich denke es ist von Heim zu Heim unterschiedlich oder es macht jeder seinen eigenen Tarif. Arbeitsmaterial muss ich selber zahlen . Auf Nachfragen Antwort ; wir haben kein Geld ;Ich werde eigentlich von den BW bezahlt.Es ist schade für die Ausbildung und das ich diese sachen mit meinen BW nicht ausüben kann.Werde wen es so weiter geht das Heim verlassen .Den man rennt gegen Wände wen man jemanden der oberen anspricht ,Schade und traurig .Man geht mit wenig Freude auf die Arbeit Gruss Gitta

  76. Nadja

    Hallo zusammen!!
    ich wollte jetzt mich hier mal erkundigen was die quallifikationsprüfung angeht die am ende eines kurses gemacht wird.
    ich fang zwar jetzt erst am 7.6.10 den kurs an aber ich will mich voll darauf vorbereiten um diese prüfung zu schaffen,
    wäre sehr nett so wie ihr hier schreibt oder per email, wie ihr das fandet oder wie das so ist

    liebe grüße Nadja

    Nadjamichi@freenet.de

  77. Michaela

    Hallo Ihr Lieben!!!!!!!!!

    Mein Bauchgefühl war mir immer sicher und darum habe ich auch ein gutes Bauchgefühl gehabt als ich mich bei Dem Bildungswerk Esta Blumenstrasse in Duisburg bei Frau Frau Roscher vorgestellt habe .ich bin seit dem 1.4.10 dort und habe schon soviel gelernt und kann nur sagen das dieser Weg der allerbeste war .Ich habe auch mein Praktikumsvertrag unterschrieben und bin auch sehr positiv eingestellt mit einem Arbeitsvertrag nach der Schule.Der Kurs ist auch so intensiv…..Soviel Lernstoff …. soviel in 2 Monaten denke ich lerne ich bestimmt nicht woanders !!!!!! Ich bin wirklich froh das ich durch meinen Bildungsgutschein von der Arge mein Zukunft in die richtige Bahn leiten konnte aber ic spreche glaub ich auch für die Ganze Klasse…Und ich denke es werden wirklich in einigen Häusern Präsenzkräfte gebraucht….Lieben Dank and Esta Bildungswerk-Duisburg

  78. Meike

    Hallo,
    Jezt möchte ich auch mal was dazu sagen, ich bin gelernte Gartenbaufachwerkerin , aber leider ohne Job. Da meine Schwester eine Ausbildung zur Altenpflegerin macht,habe ich überlegt so eine Schulung zur Altagsbegleterin zu machen, bin aber aufgrund einiger Komentare hier doch zimlich verunsichert, wer sagt das die Alltagsbegleiter den Examinierten die arbeit weg nehmen, finde ich nicht, wir unterstützen sie lediglich dabei. Ein Gartenbaufachwerker nimmt dem Gärner ja auch nicht die Arbeit weg. Meistens ist es doch eher so das lieber Altenpfleger genommen werden. oder seh ich das falsch? Auserdem würde mich Interessieren ob, diese qualifizierung auch bekannt ist? Da es beim Gartenbaufachwerker nicht wirklich so ist!

  79. Stefanie

    Hallo
    Ich bin zusätzl. Betreu. und unsere examierten Kräfte sind total begeistert. Ich helfe auch beim Anreichen bei den Mahlzeiten und nehme ihnen somit Arbeit ab, die sehr zeitraubend ist so dass sie selbst sich mal wieder um die Bewohner KÜMMERN können. Das geht im Personalmangel und im ganzen Pflegekonzept nämlich für die Fachkräfte ansonsten verloren. Außerdem sind wir kein Ersatz sondern wie der Name es schon sagt ZUSÄTZLICHE Betreuuer.
    Mach dir keinen Kopf, den Menschen denen es in erster Linie um die zu Pflegenden geht, die werden die Notwendigkeit erkennen und sich für die Bewohner über diese Bereicherung freuen.
    Ganz liebe Grüße,
    Steffi

  80. Gabi

    hier geht es nicht um Konkurrenzkampf sondern um die demenzerkrankten Bewohner…keine zusätzl.Betreuungskraft nimmt einer Pflegekraft die Arbeit weg denn wir Zusätzlichen sind für die seelischen Belange zuständig , ihnen das Gefühl von Sicherheit und Wertschätzung zu geben was sie meistens dringend brauchen, in einem Maße für die die Pflege überhaupt nicht die Zeit hat.
    Wie schon weiter oben gesagt wurde ,im Umgang mit Dementen wird jede Hand dringend gebraucht und die Pflege sollte lieber froh sein dass die Gesetzgebung diese Hilfe bietet und nicht schon wieder einander anfeinden sondern MITEINANDER die Aufgabe angehen
    denn zb Bewohner die durch Validation betreut werden sind viel leichter in der Pflege und das kommt doch auch den Pflegekräften zugute.

    Vor allen sollte man sich erstmal selber richtig informieren bevor man Urteile abgibt, viele Kommentare werden abgegeben obwohl diejenigen nicht die geringste Ahnung von Arbeit und Alltag einer Betreuungskraft haben.

  81. reni

    hallo an euch,
    die diskussion, ob alltagsbegleiter anderen den job wegnehmen ist schlichtweg unsinn.

    die alltagsbegleiter sind sehr willkommen, da sie die notwändige zeit aufbringen, die pflegekräfte leider nicht haben.

    ich bin gelernte ergotherapeutin, habe zusätzlich den alltagsbegleiter gemacht.

    kein alltagsbegleiter ersetzt den therapeuten, aber er/sie bringt viel lebensfreude und lebensqualität in den heimalltag, und das ist meines erachtens das wichtigste überhaupt.

    da muss man auch mal beim verdienst abstriche machen.

    es wird wegen der höheren lebenserwartung immer mehr demente menschen geben,
    und diese sollten nicht nur medizinisch/pflegerisch/therapeutischversorgt werden sondern auch sozial mitmenschlich, damit ihr leben trotz demenz noch lebenswert bleibt.

    liebe grüße von reni

  82. Frank

    Ich habe den Kurs Betreuunskraft nach §87 b vor 2 Monaten erfolgreich abgeschlossen und mich bei 15 Heimen im Umkreis von Hannover beworben,da ich in der Nähe wohne.1 Absage, weiter keine Rückmeldungen.Liegt es am Lebenslauf, der aussagt, dass ich oft die Stellen wechselte oder schreib ich zu viel in die Bewerbungen,was ich alles in dem Job vorhabe ? Oder brauch ich noch Geduld.12 Bewerbungen
    waren nach Anfrage im Heim,3 durch Stellengesuche.

  83. Inge

    Hallo
    Mein Name ist Inge, meine Tochter lernt gerade diesen Beruf als Sozialbetreuuerin.
    Jetzt les ich da des öfteren das man das als Kurs von 2 – 4 Monaten machen kann, meine Tochter hat jetzt dann das erste Jahr hinter sich und muß noch ein zweites machen. Kommt mir jetzt schon ein bißchen spanisch vor, überhaupt klingt ja alles nicht so toll, mit der Akzeptanz, der Bezahlund und so ????

  84. Claudia

    Inge, Sozialbetreuerin ist ein anderer Beruf! Die Ausbildung dauert 2 Jahre und endet mit der staatlichen Prüfung. Es ist ein gutes Sprungbrett in andere soziale Berufe. Aber in der heutigen Zeit ist er vielleicht tatsächlich überflüssig, wenn es jetzt diese Betreuungsassistenten gibt, die ziemlich im selben Gebiet eingesetzt werden!:-(

  85. Marina

    Hallo ihr Lieben,

    es ist nie überflüssig, eine staatliche Ausbildung zu absolvieren, da man damit in unserer Gesellschaft (leider) immer besser angesehen ist.
    Ausserdem kann man darauf aufbauen. Trotzdem finde ich Spezialschulungen wie z. B. DemenzbetreuerIn gut, mit denen man einen Job finden kann. Allerdings sollte er so bezahlt werden, dass man auch ohne die Arge davon leben kann.

    L. G.
    Marina

  86. Sylvia

    Hallo,

    auch ich (weibl., 51, allein lebend, arbeitslos, da man mich bisher in meinem erlernten Büroberuf nicht mehr hat haben wollen) habe mich als Betreuungskraft nach §87b qualifiziert. Ich schlage mich schon recht lange mit Minijob und Ehrenamt bei einem sozialen Dienst sowie Unterhalt von meinem Nochman so durch, Hauptsache kein Hartz4.

    Jetzt hatte ich in einem Sanatorium einen Probetag – da gibt es Demente und psychisch Kranke -, der Chef sagte mir allerdings gleich, dass er nur 100 % einstellt. Ich habe letztes WE hin- und her überlegt, bin zu dem Schluss gekommen, dass mir das körperlich zu schwer wäre (ich hatte schon woanders Probearbeitstage). Habe dann angerufen und ehrlich gesagt, dass ich das so nicht kann. Plötzlich ist man auch bereit, mich als 50%-Kraft nach 87b einzustellen. Was sie zahlen, weiß ich immer noch nicht, sollte schon was rauskommen, da ich 27 km Anfahrtsweg hätte. Da bin ich nun mal gespannt…

    Wollte aber nochmal was sagen zu denen, die sich hier beschweren, dass sie 3 Jahre “umsonst” gelernt hätten, im Gegensatz zu uns, die wir nur ein paar Monate geschult wurden. Abgesehn davon, dass hierfür u.a. eine Ausbildung vorausgesetzt wird (ich habe z.B. auch schon 3 Jahre lang einen Beruf erlernt) – der Beruf der Betreuungskraft WIRD in der Zukunft eine DREIJÄHRIGE AUSBILDUNG ERFORDERN! So habe ich das aus sicheren Quellen gehört. Momentan ist halt die Situation so, dass man dringend gebraucht wird, weil die Dementen in dieser Beziehung immer vernachlässigt wurden, und uns “Älteren”, die man uns im Büro nicht mehr haben will, ist das gerade gut gekommen.

    LG Sylvia

  87. Sylvia

    Nachtrag:
    Ich meinte natürlich meinen Nochmann – welcher leider Gottes auch schon seit längerem schwer psychisch krank ist und in einer geschlossenen Anstalt lebt.
    Körperlich zu schwer wäre mir eine Vollzeitstelle als Pflegehilfe, da ich Knieprobleme habe. Jetzt bin ich mal gespannt auf das Angebot. ;-)

  88. Rosi

    Habe mit großem Interesse all die Einträge gelesen. Ich bin 49, seit Juli 2010 arbeitslos und würde gerne auch diese Qualifikation machen, da ich im Büro keine Zukunft mehr für mich sehe und mir solch eine Arbeit im sozialen Bereich gut vorstellen kann. Meine Arbeitsvermittlerin hat sich noch nicht endgültig geäußert, ob die 6-monatige Qualifizierung bezahlt wird. Mir ist klar, dass ich ein Orientierungspraktikum machen muss. In meinem erlernten Beruf finde ich ganz sicher keine Stelle mehr, und diese Tätigkeit als “Alltagsbegleiterin” könnte ich auch noch in 10 Jahren machen.

  89. Sylvia

    @Rosi: Die Maßnahme dauert nur 3 Monate (halbtags) und da sind Hospitation und Praktikum mit inbegriffen. Die Anzahl der Stunden für den praktischen und den theoretischen Teil sind gesetzlich festgelegt.

    LG Sylvia

  90. Chii

    HI, ich habe jetzt auch das §87b zertifikat angefangen bin mit einem monat durch und bin gerade in der 3ten woche meines praktikums…
    der kurs dauert insgesamt 3monate und der theoretische teil geht von montags bis freitags von 8:30-17:00Uhr
    es ist also eine ganz schöne aufgabe ^^
    das praktikum geht im frühdienst von 6-15 und spät von 13-20uhr(ist aber von einrichtung zur einrichtung verschieden)….und ich habe eine stunde fahrt bis zu meiner stelle^^
    ehrlich gesagt finde ich, das es eine frechheit ist, wenn man behauptet das man so ein geschultes personal nicht braucht, leider haben die pflegekräfte keine zeit sich um die wichtigen sachen zu kümmern… und zwar um den punkt, das die bewohner sich wieder gut fühlen, sich nicht nutzlos fühlen… das man sie braucht, wertschätzt und und und… das sind wichtige grundlagen die man im leben braucht…auch das die selbstständigkeit gefördert wird ist ein wesentlicher bestandteil meiner arbeit…das geht nicht, wenn nur eine pflegekraft da ist… :( (leider)
    ich bin ehrlich gesagt sprachlos, was manche menschen denken…. alte menschen sind in dieser zeit und vor alledingen im altersheim ein imenser umsatz also es geht in vielen heimen wie in einer fabrik zu, wenn man mal ehrlich ist :-\
    wir die leute mit 87b oder auf den weg dahin tragen viel dazu bei, das sich die pfleger ein wenig entspannen können, das die bewohner beschäftigt werden um so mehr lebensinhalt zu sehen…
    Ich bin 20 Jahre jung, und mache diese arbeit gerne… sie ist sehr sehr anstrengend, vorallem im demenz bereich, und ich habe gleich 12 bewohner, denen ich aber alle gerecht werden kann mit meiner arbeit… anstrengend ab und zu aber es lohnt sich, wenn ich die menschen wieder mobilisieren kann und sie mich mit einem lächeln belohnen… es gibt meiner meinung nach nichts schöneres :D
    Oft wird gesagt Betreuuen und pflegen kann jeder… aber wer diese einstellung hat, hat sie nicht mehr alle… das kann nicht jeder, das sieht man schon an falschen lagerungen, hämatomen dekubitus und vorallem an diesem keine zeit nehmen für die probleme,wünsche und träume der bewohner halt dieses fabrikmäßige arbeiten… deshalb wünsche ich mir auch , das so viele menschen wie möglich, zusatzqualifikationen machen… aber wie gesagt nur leute, die auf alles geprüft wurden, und die nicht gleich genervt sind wenn mal brote oder becher nach einem geworfen werden….menschen, die menschen lieben… und nicht nur an geld kommen wollen…
    danke

  91. nele

    Hallo alle miteinander,

    was hier geschrieben steht, stimmt. Die Arbeit ist wichtig und macht Spaß, die Leute wachsen einem ans Herz, allerdings empfinde ich die Arbeitsbedingungen nicht gut. Ich habe 28 zum allergrößten Teil schwer dementkranke BWs, die sich gar nicht auskennen und sehr verwirrt sind. Jeden von ihnen muss ich jeden Tag sehen. Sie sind zum Teil in Gruppen eingeteilt, wobei man aber nur von einer mit 9 BWs als richtiger Gruppe sprechen kann, alle anderen sind mehr oder weniger Einzelbetreuungen mit Esseneingeben. Da bleibt nicht viel Zeit für den Einzelnen, aber irgendwie schaffe ich es einen Kontakt herzustellen.

    Ich habe eine 50%Stelle angenommen – 20Std die Woche, eigentlich sind wir 3 im Team der zusätzl. Dementenbetreuung, im August war eine von uns im Urlaub, die andere musste die Leiterin der Soz. Betreuung vertreten, so daß ich mehr oder weniger eine Vollzeitstelle hatte, die letzten 3 Wochen habe ich 125 Std gearbeitet, jedes Wochenende durch, 3x einen Tag frei, einmal war ich dann krank.

    Nun hoffte ich auf den September, aber wie toll, eine hat gekündigt, die andere hat 2 Wochen Urlaub, dh. es geht so weiter.

    Ich bekomme 716 Euro brutto -591 netto, muss also ganz klar noch dazuverdienen, das war mit der Chefin auch so besprochen, nun sagt sie achselzuckend: “Ja, mei, es sind halt keine Bewerbungen da.” Es tut mir wahnsinnig leid, ich hab Zeit und Engagement in die Ausbildung investiert und bin mit vollem Herzen bei der Arbeit und v.a. bei den alten Leuten, die mich sehr mögen, aber ich werde kündigen müssen. Ich brauche die Auszeiten um von der anstrengenden Arbeit regenerieren zu können und eben nicht 08/15 Arbeit zu leisten und zum JAJA-Sager zu werden, wie weiter oben schon beschrieben. Die Gefahr sehe ich durchaus.

    Zu meinen Kollegen vom Pflegedienst möchte ich noch sagen, daß sie alle sehr nett sind und ich mich gut mit ihnen verstehe, wir arbeiten gut zusammen.

    Alles in allem fühle ich mich im Moment recht resigniert, vielleicht bin ich auch nicht die richtige für den Job. Aber ich denke, wir sind wichtig!

    Viele Grüße

  92. Sylvia

    Ja, bei mir hat es dieses Mal geklappt, ich arbeitet inzwischen seit mehr als 2 Wochen in einer Einrichtung mit Dementen und psychisch Kranken – letztere überwiegen. Insgesamt 107 Bewohner, 30 davon mit 87b, die allerdings nicht alle dement sind, sondern wohl Einzelbetreuung nötig haben. Leider habe ich momentan für diese BW nicht viel Zeit. Die Ergotherapeutin hat mich wenige Tage ein wenig eingearbeitet, ging dann in Urlaub und kommt nicht wieder, weil sie was besseres gefunden hat. Ein anderer Kollege wird jetzt in Urlaub gehen und ich muss mich um das Nötigste kümmern, da vorübergehend außer dem Pflegepersonal niemand sonst da ist für die Leutchen. Mir gefällt wiederum, dass ich nicht nur mit Senioren zu tun habe. Die Bezahlung ist genauso schlecht wie bei euch, bekomme 1500 bei Vollzeit, allerdings keine Schicht und keine WE-Arbeit, was ich wieder gut finde. Erstmal bin ich froh, dass ich aus der Arbeitslosigkeit raus bin, verbessern kann man sich ja möglicherweise immer noch.
    Wünsche euch und mir, dass die Bezahlung besser wird… ;-)

  93. Vielen Dank für die regen Kommentare unter diesem Artikel. Zusammenfassend kann man sicher sagen, dass die Arbeit unheimlich wichtig ist.

    Das examinierte Pfleger und Ergotherapeuten in Konkurrenzdenken verfallen, ist bedauerlich. Keine ZBK nach § 87 b SGB XI kann einen Pfleger ersetzen (das ist auch überhaupt nicht Inhalt der Qualifizierung!!!) und auch keinen Ergotherapeuten. Sie können deren Arbeit unterstützen.

    Allen, die in irgendeiner Form die Qualifizierung der zusätzlichen Betreuungskräfte abwerten sei gesagt, dass es Richtlinien gibt, nach denen die Qualifizierung durchgeführt werden muss. Selbst ein Studium von mehreren Semestern qualifiziert aber niemanden für diese Arbeit, wenn er nicht Empathie mitbringt und mit Herz an diese Arbeit herangeht.

  94. Ich würde gerne die Qualifizierung nach §87 b erwerben um mit dementen und psychisch kranken Mänschen arbeiten und Hilfe leisten zu können.
    Leider macht mein Arbeitsberater Schwierigketen. Ich kann kein Bildungsgutschein bekommen, bevor ich eine Zusage einer Pflegereinrichtung vorlege, die mir sofort nach meiner Schulung eine Arbetstelle sichert. Ist diese Aussage meines Beraters beim Arbeitsamt
    RICHTIG ?? Bin gelernte Bürokauffrau seit einem Jahr arbeitslos, besitze ganz große soziale Ader, würde vieles dafür tun, wenn ich in dem Beruf der Berteuerin gebraucht werden könnte. Kann mir jemand mit einem Rat helfen ?

  95. Sylvia

    Das hört sich nach Hartz4 an, ich fürchte, das wird schwierig. Ich bin nur nicht in Hartz4 gewesen, weil ich verheiratet bin und mein Mann – der Frührentner ist – eine Zusatzrente bekommt, waren also ziemlich lange hart am Limit, aber Unterstützung bekamen wir keine. Ich war arbeitslos gemeldet ohne Leistungen. Meine Beraterin sagte bezüglich der Schulung nach §87b, bei der ARGE gäbe es dieses Angebot nicht. Ich würde wirklich alle Heime abklappern @sylvia, der Berater macht sicher auch nur seinen Job… Hoffe, es klappt!

  96. Alexandra

    Hallo, was 1500 euro ohne we ohne schicht das ist doch supper, da gibt es nichts zu bemengeln finde ich.Ich fang au bald an habe schon ein platz und hoffe ich scgaff das ganze… :)

  97. Frank 196

    Ich bin 52 Jahre alt und arbeite seit 18 Monaten als Betreuungskraft § 87b in einem Seniorenheim. Ich bin sehr froh, dass ich diese Möglichkeit bekommen habe. Als gelernter Kaufmann war ich für den Arbeitsmarkt einfach zu alt. Hier in dieser Tätigkeit ist das Alter eher ein Vorteil, Lebenserfahrung und eigene Erinnerungen ist bei der Betreuung von Dementen sehr hilfreich. Auch wenn die Arbeitszeit (Früh- Spät- und Wochenenddienste) und die Bezahlung (1175 brutto bei 75%) nicht so berauschend sind, bin ich froh mit meiner Arbeit meinen Lebensunterhalt zu bestreiten und keine Ämter nötig habe.

  98. Lina

    Hallo zusammen,
    ich bin seit fünf Monaten in einem kirchlichen Seniorenheim angestellt, mein Verdienst liegt bei 870,- Euro netto/ 25 Std. pro Woche, Steuerklasse 1, Kinder (dafür zahlt die Einrichtung zus. 120,- Euro p.M.). Nur alle zwei Wochenenden frei, was für mich, eigentlich Industriekauffrau, ungewohnt und ziemlich anstrengend ist.

    Ich wurde leider überhaupt nicht eingewiesen, sollte mich selbst einarbeiten. Hätte das bedeutet, dass ich nach meinen eigenen Vorstellungen arbeiten kann, wäre ich zufrieden gewesen. Leider sah es so aus, dass die Bereichsleitung (von meiner Station) völlig andere Vorstellungen von meiner Arbeit hat als meine direkte Vorgesetzte (Sozialarbeiterin, studiert!!!), eigentlich hat sie (die WBL) die gleichen Ideen wie ich, nur ist meine Vorgesetzte wohl in Sorge, dass ich, mit viel niedrigerem Verdienst als sie, die gleiche Arbeit leisten könnte. So tat sie anfangs einige meiner Ideen als lächerlich ab (“das können die sowieso nicht mehr”), als aber die WBL genau diesen Vorschlag machte, stellte sie es so dar, als hätte ich das nur nicht machen wollen. Ich stehe dazwischen, die beiden Damen reden immer superfreundlich miteinander, hintenrum wird dann gelästert. Jede neue Idee von mir wird von der Sozialarbeiterin belächelt, kurze Zeit später dann von ihr selbst (leicht abgewandelt) angewendet. Leider nur existieren im Haus so viele Vorschriften, dass ich einfach gezwungen bin, im Vorfeld einige Dinge abzuklären, so dass der soz. Dienst stets frühzeitig über meine Ideen informiert ist…Hinzu kommt noch, dass das Pflegepersonal mir gegenüber gern das Examen erwähnt, frage ich aber nach einfachen medizinischen Begriffen, weiß kein Kollege eine Antwort (wird aber nie zugegeben, sondern schnell gegoogelt, sobald ich das Zimmer verlasse). Ich werde oft behandelt, als ob ich verblödet wäre, nur weil ich über kein Examen verfüge. Meine Vorgesetzte geht ähnlich mit mir um, immerhin hat sie studiert (ich auch, das weiß sie nur nicht und ich werde mich hüten, es zu erwähnen). Der Hammer ist allerdings, dass sie total verärgert ist, wenn ich darüber spreche, welche Freude mir die Arbeit macht, denn ihrer Ansicht nach kann es keine Arbeit sein, wenn man Spaß daran hat! Wer nach einem harten Arbeitstag noch immer geduldig mit den Bewohnern umgehen kann, verwechselt Arbeit mit Ehrenamt, meint sie. Vor allem, da ich in meiner Freizeit viel vorbereite (andererseits habe ich auch im Heim keine Zeit hierfür).

    Genug geschimpft: Ich bin froh, die Qualifizierung gemacht zu haben, da die Arbeit wirklich ganz viel Freude macht und mehr Zufriedenheit schafft als ein Bürojob. Ich habe vor meiner Familienzeit im alten Job sehr gut verdient, trotzdem verschafft mir diese Tätigkeit mehr Befriedigung. Man gibt viel, der Job ist anstrengend, man bekommt aber auch sehr viel zurück von den Bewohnern. Wenn ich mich auch häufig blöd behandelt fühle vom Pflegepersonal und meiner Vorgesetzten, die alten Leutchen schätzen mich und meine Betreuung sehr, und auf deren Wertschätzung kommt es schließlich an, oder?

    Und eine Frage noch: Weiß jemand hier, wie lange der Gesetzgeber überhaupt den Bedarf für uns sieht? Mein HL begründet die befristeten Verträge nämlich damit, dass unsere Finanzierung nicht längerfristig gesichert sei.

  99. Claudia

    Hallo ! Ich bin bereits 45 Jahre und habe Anfang des Jahres das Zertifikat zur Betreuung nach § 87 b gemacht.Ich bin froh das ich dies getan habe,denn das Alter der Menschen steigt und das Pflegepersonal hat nicht die Zeit sich intensiv um diese Menschen zu kümmern.Die Arbeit macht sehr viel Spaß und man bekommt viel zurück.Ich kann nur jedem raten der die Möglichkeit hat dieses Zertifikat zu machen und die Chance zu nutzten.Der Arbeitsmarkt in dem Berufszweig wächst.

  100. Claudia

    Mein Lehrgang war im Mai zu Ende seit Juni arbeite ich in einer kirchlichen Einrichtung.Also sieht man doch das der Beruf gefragt ist.

  101. Torsten

    Qualifikation für Zusätzliche Betreuungskräfte in der stationären Altenhilfe nach § 87 b SGB XI

    wie funktioniert denn die Ausbildung genau ? Nebenbei? Abends? ich bin noch in ungekündigter Stellung als Kaufmann, wie erlerne ich das ? Muss ich dann meinen jetztigen Beruf kündigen um den Schein machen zu können? Hab ne Bewerbung am laufen, weis aber nicht was genau Sache ist ob die mich gleich voll einstellen trotz ohne den “Schein” wer bezahlt was? will ja nicht komplett Unvorbereitet dort hin gehen ? Kann mir jemand gute Seiten im WWW sagen wo ich mehr erfahre ?
    Danke schon mal

  102. Gaby

    ich habe eine frage ich kann eine qualifizierung machen für 6 monate demenz und pflege was kann ich dann damit machen bringt mir das überhaubt was und bekomm ich damit eine anstellung für 8 stunden

  103. Tasche

    Ich wohne in Bremen,arbeite 28 Std Woche und habe Brutto 1063,- Euro, das sind Netto dann ca. 860,- und dann eben plus Schichtzulagen. Arbeite seit Mai diesen Jahres als Betreuungsassistentin aber bis jetzt habe ich noch keinen Schein, aber denn muss man ja haben… Ich weiss nicht wann unser Chef dies vor hat, denke wenn mal der MDK kommt und hört das ich den Schein immer noch nicht habe gibt es für den Chefe bestimmt ärger? Das dumme ist das wenn ich mich wo anders bewerben will gerade keine chance habe echt doof.

  104. silke

    Ich kann ehrlich gesagt, so manchen Anspruch,den ich hier gelesen
    habe,nicht nachvollziehen. Ich bin examinierte Ergotherapeutin,
    arbeite auch in einem Seniorenzentrum und mein Vollzeitbruttogehalt
    liegt bei 1.800 Euro,was dem durchschnittlichen Einkommen meiner
    Berufsgruppe entspricht. Ich gönne wirklich jedem ein leistungsgerechtes Einkommen,aber einen Einkommensunterschied sollte es doch geben,
    denn an mir hängt eine ganze Menge mehr an Verantwortung und
    Aufgabenbereich und ich habe damals 3 Jahre Vollzeitausbildung gemacht. Ein bischen mehr sollte schon differenziert werden.

  105. silke

    Ich sehe eine(n) Alltagsbetreuer(in) nicht als Konkurrenz für uns Ergos,sondern als zusätzliche Unterstützung,denn man kann nicht allenBewohnern gleichzeitig gerecht werden. Ich bedaure es dann fast,dass ich als Ergo,mich überwiegend mit den Nebenbeschäftigungen unseres Jobs (Dokumentation,allg. Schriftlichkeiten,Veranstaltungen etc,) abgeben muß und weniger mit dem Menschen selbst zu tun habe,was der eigentliche Kern meines Berufswunsches war. Wenn ich dann feststelle,dass das Einkommen als 87b-Kraft über meinem liegt,frage ich mich ernsthaft,ob ich nicht lieber auf den Status verzichten,somit mehr am Menschen und höherem Einkommen arbeiten sollte und künftig eben in dieser Form (87b) weiterarbeite…

  106. Frank 196

    Ich arbeite seit gut 1 1/2 Jahren in einer kirchlichen Einrichtung als Betreuungskraft nach §87 b mit befristeten Arbeitsverträgen als 75% Kraft. Ich habe nun schon von mehreren Seiten gehört, dass diese Stellen nach $ 87b generell zeitlich bis Ende 2012 befristet seien. Genaues aber konnte mir keiner was sagen. Weiss von Euch jemand, ob das stimmt, oder ob da was dran ist. Liebe Grüße Frank

  107. Miri

    Da würde ich mir keine Sorgen machen, die Betreuungskräfte werden gebraucht, es gibt immer mehr demente alte Menschen, die nach § 87b versorgt werden müssen.
    Von dieser Befristung bis Ende 2012 habe ich auch noch nichts gehört.

  108. Ich arbeite sei einem Jahr als zertifizierte BK und liebe meine Arbeit.
    Meine Frage: Seit neustem möchte mein Chef das wir jeden Bew der den & 87b hat 6 mal die Woche betreuuen.
    Dh für uns BK kräfte einen Tag in der Woche frei, egal ob Feiertag in dem Monat. Dh auch übergreifend zu den anderen Stationen wenn eine Kollegin Urlaub hat. Und es bedeutet auch das wir(an verschiedenen Tagen) für den einzelnen Bew nur noch ca 10 Min Zeit hätten, weil ja auch noch alles dokomentiert werden muss.
    Stimmt es das der MDK verlangt das jeder Bew 6 mal in der Woche betreut werden muss ?
    Freue mich über eine Antwort
    LG
    Anne

  109. sunshine

    Tja wir werden darauf gerade geschult und ich kann Euch sagen,das es einen wirklich nicht einfach gemacht wird.Wollte nur mal so am Rande erwähnen,das die Zertifikate erst wirklich nach einer Eignungsprüfung ausgestellt werden und nicht eher.
    Zumindest ist es aber wirklich sehr interessant was da einem eingepaukt wird.

    Und es hat überhaupt nichts mit Pflege zu tun,sie werden nur betreut.
    Finde das auch sehr gut,da zum einen die Pfleger ein bissl entlastet werden und sich somit intensiver den älteren und dementen Menschen widmen können.
    Zum anderem haben die Betreuer auch eine gewisse Aufgabe und vor allem genauso Verantwortung und können ebenfalls intensiv auf den Menschen eingehen.

    Hat schon alles seinen Sinn und wie gesagt ich finde es gut….

    Lg Sunny

  110. Frank 196

    Ich bin jetzt seit20 Monaten als Betreuungskraft $ 87b in einer kirchl Einrichtung beschäftigt. Es fällt mir auf, dass wir Betreuungskräfte immer mehr in den allgemeinen Betreuungsdienst eingespannt werden, der ja eigentlich Aufgabe des sozialen bzw. psychosozialen Dienstes ist. Darunter leidet natürlich die Betreuung gerade der schwer dementen Bewohner, die einen erhöhten Zeitaufwand benötigen. Auf meine Nachfrage bei der Leitung wurde mir gesagt: wir wären eben alle ein Team. Geht es jemandem ähnlich??

    lg Frank

  111. Regina

    Ich weiss garnicht was das hier soll, wenn man Pflegearbeit als Drecksarbeit tituliert , frage ich mich allen ernstes , warum macht man dann diese Arbeit ???!! Ich finde diese Weiterbildung als Betreuungsassistentin sinnvoll únd für die an Demenz erkrankten Menschen sehr wichtig vernünftig betreut zu werden. Ich möchte schon anmerken dass man ein gewisses Potenzial an Empathie haben muss alles andere ist Halbherzigkeit und das geht garnicht und hilft den Menschen nicht.In verschiedenen Einrichtungen wird man auch benutzt als Mädchen für alles , das sollte man aber von vorneherein auch abklären was man noch zusätzlich für Aufgaben hat und schauen ob es für einen selber stimmig ist.
    Noch etwas ..Pflege und Betreuungskräfte kommen meist nie auf einen Nenner und das finde ich schade. Ich bin auch Btereuungsassistentin nach § 87b seit kurzem aber ich arbeite auch schon seit 10 Jahren in diesem Bereich und man erlebt sehr viel. Es macht mich sauer wenn ich ständig höre , wir Pflegekräfte sind die die den Leuten den Hintern abwischen und ihr Betreuungskräfte habt einen lauen Job . Unmöglich finde ich das , denn jeder ist für sich selbst verantwortlich und hat sich seinen Beruf selber ausgesucht.Das musste ich jetzt mal loswerden.

    Gruß Regina

  112. Regina

    6 x 10 Min Betreuung ist richtig, 10 Min Aktivierung

  113. Moin moin,

    ich habe mich jetzt auch gerade eingelesen und bin erstaunt und verwundert über so manche Ausführung bzw. Meinung hier!
    1. Unterschiedlicher Verdienst
    Die Schwankungen im Lohnbereich unterliegen grundsätzlich den Verträgen der Einrichtungen mit den Pflegekassen.
    2. Pflege/Therapeuten/§87b
    Der Pflegebereich hat seit Jahren einen Personalnotstand, was sich in den hier beschriebenen Kommentaren ja schon wiederspiegelt. In Schleswig-Holstein ist es so, dass die §87b-Mitarbeiter grundsätzlich weder pflegerische noch therapeutische Arbeiten übernehmen sollten und eigentlich auch dürfen. Das regelt eigentlich der Vertrag mit der Pflegekasse. Wenn es hier dann dazu führt, dass man als Pflegefachkraft oder Therapeut Angst bekommt, dass zusätzliche Betreuungskräfte die Arbeit wegnehmen, läuft in der Einrichtung definitiv etwas schief. Hier fehlt es wohl gehörig an Kommunikation bzw. liegt es aus meiner Sicht an falscher Arbeitseinteilung der Vorgesetzten bzw. Einrichtungsleitern.
    3. Zukunft §87b
    In allen Bundesländern werden die Gelder für derartige Qualifizierungsmaßnahmen drastisch gekürzt. Dies bedeutet, dass alles was man mühevoll in die Wege geleitet hat mit zusätzlichen Betreuungskräften im ambulanten un stationären Bereich, auf der Kippe steht. Vor dem Hintergrund des Wegfalls der Grundwehrdienst- und Zivildienstpflicht eigentlich nicht gut überlegt. So sind es doch nicht nur Wohlfahrts- und Sozialverbände die das nicht gut heißen, sondern vielmehr nahezu jede Einrichtung die auf Zivis angewiesen war/ist. Diese Arbeit könnten, frei nach U. von der Leyen, ja nun Senioren übernehmen. Also Fahrdienste usw. Ohne Vorbildung? Halte ich für nicht tragbar. Selbst wenn sich Senioren finden, die noch was hinzuverdienen wollen oder gar müssen, halte ich dies für nicht tragbar.
    Zurück zum §87b. Ich denke, wenn die Mehrzahl der Einrichtungen die Verhandlungen mit den Pflegekassen hinter sich haben, werden hier Stellen in diesem Bereich frei sein. Nur wenn weniger Menschen qualifiziert werden, ist es eine Frage der Zeit, bis man wohl wieder mit derartigen Maßnahmen beginnt. Alternativ dazu steht ja noch die Idee, Kurz- und Langzeitarbeitslose direkt zur Pflegehilfskräften auszubilden. Noch stößt dies hier auf Gegenwehr – eine Frage der zeit wielange.
    4. §87b/§45 überhaupt
    Diese Qualifizierungsmaßnahmen dienen dazu, überwiegend Langzeitarbeitslose (keine Ausbildung, Kinderzeit etc.) in Arbeit zu bringen und somit weg von der ARGE. Das dies mit Verdienstchancen um 500€ noch nicht sofort gelingt ist klar. Aber es ist eine Chance, die man vorher wohl nicht hatte. Somit sollte sie jeder nutzen! An Arbeit wird es absehbar sicherlich nicht mangeln. Zudem kann man, wenn man möchte, auf diese Qualifizierung aufbauen sprich weitere Aus- und Fortbildungen machen.
    5. Fortbildungen
    Bislang sind mir wenig Fortbildungsangebote für §87b bekannt – eigentlich keine. Aromatherapie und Validation klingt nach allgemeinen Fortbildungen im Pflegebereich, aber nicht speziell für Betruungskräfte. (Hat nichts damit zu tun, dass ich o.g. Fortbildungen gut oder schlecht finde!)
    Ich habe gehört, dass es hier in Schleswig-Holstein in diesem jahr noch was geben soll. Bin mal gespannt….

    Ich wünsche jedem wirklich viel Spaß an der Arbeit, Erfolg und vor allem – lasst die Köpfe nicht hängen! Ihr habt eine tolle Ausbildung hinter/ vor euch, die Chancen eröffnet, die es so nicht gegeben hätte!
    Ihr seid wer

  114. Lady-Starlight

    Hallo!
    Auch ich hab vor über einem Jahr eine solche Ausbildung zur Betreuerin nach §87b gemacht und arbeite seit Sommer in einer Einrichtung. Meine Arbeit ist jeden Tag aufs neue eine Herausforderung für mich. Und liebe ich meine Arbeit, auch wenn ich manchmal danach echt ko bin, und erst mal eine Stunde lang nichts hören und sehen will.

    Nun bin ich auf der Suche nach einer Fortbildung, weiß aber leider nicht, ob dies über meinen Arbeitgeber veranlasst werden sollte, oder ob ich mich selbst darum kümmern muß.
    Vielleicht hat ja jemand von Euch diesbezüglich schon “Erfahrung” und kann mir da weiterhelfen.

    LG

  115. Alexandra

    Hallo

    Also ich arbeite nun schon fast 2 Jahre als Betreuungskraft. Mir macht die Arbeit sehr viel Spaß. Nur in letzter Zeit muss ich feststellen, das es immer noch viele gibt die gar nicht wissen was wir eigentlich tun. Gerade da wo ich arbeite gibt es immer wieder Diskusionen darüber.
    Die einen meinen sie müssten mich als billigen Handlanger missbrauchen, andere wieder die mich das auch tun lassen wofür ich da bin. Meiner Meinung nach ist viel zu wenig Aufklärung in den Heimen gemacht worden. So wie jetzt gerade die Erfahrung mache, wird das was man tut nur belächelt. Ich werde bei Sachen eingesetzt die mit dem was wir tun sollen gar nichts zu tun hat.
    So soll ich bei der Aok Sturzprophylaxe als Co- Trainer fungieren, oder den Frühstücksdienst übernehmen, dann Toilettengänge absolvieren usw. All das wöfür ich gar nicht da bin… Klar macht mal so manches mit weil die Pflegekräfte keine Zeit haben, aber das sollte dann nicht zur Selbstverstänlichkeit werden. Doch es gibt viele die das dann schamlos ausnützen und tut man das nicht wird hintenrum gelästert oder sogar dann eine Beschwerde eingelegt bei der PDL.

    LG

  116. acy

    arbeite in einem pflegeheim in niedersachsen habe einen brutto lohn von 9,33 und finde ein betreuuer hat viel zu wennig zeit für die bewohner auch meine sonntags zuschläge von 2,40 in der stunde sind ein witz kann mir jemand sagen ob der sonntags zuschlag correkt ist !!!

  117. Alexandra

    Hallo acy

    also normal sind 50% Zuschlag das heißt deine gearbeiteten Std an dem Tag geteilt durch den Bruttolohn….bei 9,33 wären das etwa 4,68 die std ungefähr….also an einem Sonntag wenn du 5 std da bist ist das der Grundlohn + ca 20 € extra…
    So ist es zumindest bei mir…

  118. ISI SP

    Hallo !

    Super finde ich es wie Ihr euch für die Älteren Menschen einsetzten tut , Sie brauchen uns Junge Menschen ,sie freuen sich wenn wir für Sie dasein dürfen. Habt Ihr euch mal Gedanken darüber gemacht? Sie werden auch bald von uns gehen müssen,und wir stehen da mit den tränen im Gesicht .Wir wissen nicht wie wir damit umgehen sollen. Wir stehen da wie einen verwurzelten Baum. Und schauen geschockt ,hilflos und ratlos aus . Was machen wir nun?

    Mein nächstes Ziel ist Die Sterbebegleitung ,damit können wir sie mit unsere Liebe und erfahrungen ,weiter bis sie von uns gehen begleiten, sie haben sich an uns gewöhnt und würde sich freuen wenn wir sie liebevoll bis ans Licht bringen würden. Da schenken wir ihnen Wärme und geborgenheit ,sie würden sich auch wohl und sicher fühlen.

  119. hallo habe mich mal bei meiner pflegedienstleiterin erkundigt die sagte mein sonntags zuschlag von 2,14 euro sei rechtens da er über eine ande3re firma laufen würde ,der witz an der sache ist das ich 68 stunden im monat arbeite und gar nichts von zuschlägen sehe die sagten das wird mit freien tagen abgegolten

  120. an andrea köhler ich als ehemaliger würzburger arbeite in hannover in einem senioren heim und bekomme dort für 67 stunden im monat 632 euro brutto plus wochen end zuschläge die aber mit 2,16 für sonntag und 87 cents für samstag sehr niedrig sind !!!

  121. ISI

    Hallo Ich höre immer nur EURO,EURO.Das ist schlimm , muss man so viel darüber reden wer was, was bekommt oder nicht . Ich frage mich warum Lernt ihr denn so einen Beruf ? Ihr wisst doch alle das dies ein niedrige bezahlbarer Beruf es ist .Entweder macht ihr diesen Beruf aus überzeugung oder lasst es einfach sein und geht studieren zum beispiel als Informatiker , Arzt. Professor unsso – weiter und da könnt ihr euro Eoros verdienen .Wer mehr macht kann mehrer erwarten.

  122. acy

    isi weiss ja nicht was du für probleme hast ich mache diesen job mit leidenschaft und bin immer für die senioren da aber bezahlung gerechte gehört halt dazu; man muss ja auch leben wahrscheinlich gehts dir so gut das das du mit geld kein problem hast; ausser dem verdienen die heime nicht schlecht an den senioren da ist es nur mehr als gerecht wenn man für seine arbeit auch die selben rechte wie andere arbeitnehmer fordert !!!

  123. Mieze

    Betreuung dementer Menschen

    Pflegeheime Richtlinie über zusätzliche Betreuungskräfte

    Der GKV-Spitzenverband hat die Richtlinien über die zusätzlichen
    Betreuungskräftein Pflegeheimen veröffentlicht,
    nachdem das Bundesgesundheitsministerium diese am 25. 08. 2008 genehmigt hat.
    Die Richtlinien regeln die Aufgaben und die erforderlichen Qualifikationen der zusätzlichen Betreuungskräfte.
    Das ist der Start für die Bildungseinrichtungen,
    entsprechende Qualifizierungsmaßnahmen zu konzipieren und anbieten. Die Pflegekassen werden ebenfalls beginnen,
    mit den Trägern der Pflegeeinrichtungen
    Vergütungszuschläge für die zusätzliche Betreuung
    der betroffenen Heimbewohner/innen zu verhandeln.
    Nach ver.di-Prüfung der Anforderungsprofile und Aufgaben
    sind diese zusätzlichen Betreuungskräfte nach TVöD
    (TarifVertrag öffentlicher Dienst) mangels neuer Entgeltordnung
    in die Vergütungsgruppe 3a einzuordnen. Dies bedeutet
    eine monatliche Einstiegsvergütung von 1.675,38 Euro brutto (VZ)
    und nach Bewährungsaufstiegen in der Endstufe 2.197,06 Euro brutto.

    Einrichtungen erhalten gesetzmäßig /Dementen Bewohner
    160 – 200 Euro mehr, dieser Betrag soll für die erbesserte
    Beschäftigungstherapie eingesetzt werden !

    Die Richtlinien nach § 87b Abs. 3 SGB XI zur Qualifikation und zu den Aufgaben
    von zusätzlichen Betreuungskräften in Pflegeheimen stehen beim GKV-
    Spitzenverband () als Download zur Verfügung.

    Die in diesem Zusammenhang ebenfalls wichtigen und aktualisierten Richtlinien
    stehen hier als Download zur Verfügung. Richtlinie zur Feststellung von Personen
    mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz und zur Bewertung des Hilfebedarfs
    :Richtlinien (PDF, 97 kB)
    Umsetzungsempfehlungen zur Feststellung von Personen mit
    erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz
    und zur Bewertung des Hilfebedarfs
    im ambulanten Bereich und zur Feststellung eines erheblichen Bedarfs
    an allgemeiner Beaufsichtigung und Betreuung bei Heimbewohnern:
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    Ich würd gern mal wissen wo VERDI das Gehalt durchsetzt ?
    Ich denke die hohen Gehälter werden im Süden bezahlt
    und die niedrigen im Norden , dann wärs Realistisch !
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    *schreibt doch Bitte mal eure Arbeitsstunden zu euren Gehältern*
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    an die Erghotherapeuten ; klar habt ihr die lange Ausbildung gemacht
    aber WIR Betreuungskräfte mussten das meiste dieser langen Ausbildung in kürzester Zeit erlernen + unterstehen daher ebenso off.
    den Ergotherapeuten weil es ebend diese Arbeit ist und keine PillePalle
    Arbeit , denn hinter jedem Arbeitsschritt steckt eine Therapie ! ! !

  124. Die ersten Aufbauseminare für Fachkräfte §87b in Norddeutschland!
    Hier die Info:

    Praxisorientierte Fortbildungen/Aufbauseminare für Fachkräfte nach §87b Abs.3 SGB XI

    Die Qualifizierungen zur Betreuungskraft nach §87b Abs.3 SGB XI laufen schon seit geraumer Zeit. Nach dieser Qualifizierung kommt dann die Arbeit in der Praxis.
    Am 28.03.2011 starten die ersten praxisorientierten Fortbildungen für die Zielgruppe Fachkräfte nach §87b in Norddeutschland.
    Ziel der Fortbildungskurse ist es, vorhandene Kenntnisse aufzufrischen, Erfahrungen aus der Praxis zu reflektieren und weitere Möglichkeiten im Umgang mit demenzkranken Menschen aufzuzeigen bzw. zu vertiefen. Die Fortbildungen sind das Ergebnis vieler Gespräche mit Einrichtungsleitern/Fachkräften sowie eigenen Erfahrungen und sind allesamt in der Praxis empfohlen und /oder vorgeschrieben.

    Übrigens: Nach § 4 Abs. 3 der Betreuungskräfte-Richtlinie müssen die qualifizierten Betreuungskräfte mindestens zwei Fortbildungstage jährlich absolvieren, um die Refinanzierung über die Pflegekassen zu erhalten.

    Die Fortbildungen können sowohl einzeln, als auch komplett gebucht werden. Aufgrund der wiederkehrenden Thematik ist ein laufen der Einstieg in die gesamte Fortbildungsreihe möglich. Weitere Themen sind in Planung.

    Auf Anfrage sind auch Inhouse-Schulungen möglich.

    Einen Auszug finden Sie unter:
    http://www.ihr-pflegenetzwerk.de/cms/dateien/Fortbildung%20§87.pdf

    Für weitere Fragen: pflege@ihr-pflegenetzwerk.de

  125. Hanna

    Mal zu den Leuten die die Bezahlung für nicht so wichtig halten: es ist ohnehin nicht viel Verdienst und in den meisten Heimen kommt man mit dem Budget im Monat garnicht aus, so das selbst noch was dazu aus eigener Tasche investiert werden muß. Wer also Geld im Überfluß hat kann das ganze natürlich auch auf Ehrenamtlicher Basis machen, es spricht ja nichts dagegen, wobei viele Ehrenamtliche da ohnehin die geschaffenen Arbeitsplätze belasten, weil dann wieder eine Betreuungskraft eingespart werden kann…

  126. Stefanie

    hallo ihr

    zurzeit wird das projekt noch von den kassen getragen was ist aber wenn der geldtopf ausgeschöppft ist werden dann alle entlassen
    denn ich denke irgendwann wird es das nicht mehr geben denn jeder weiß das die kassen ständig bangen

  127. Renate

    Hallo alle zusammen
    Ich bin 51 Jahre alt und gelernte Buchhändlerin.Leider bin ich seit Okt. 2010 arbeitslos.
    Auch ich finde wegen meines Alters nichts mehr in meinem Beruf.
    Ich habe den Tip zur Betreungskraft nach §87B durch eine Bekannte bekommen und inerresiere mich sehr dafür.Da meine Eltern beide schon weit über 80 Jahre sind helfe ich dort von Zeit zu Zeit und habe festgestellt ,daß es mir sehr viel Spaß macht.Außerdem denke ich man wird ja selbst einmal alt und ich wäre froh ,wenn es solche Kräfte gibt.
    Nun zu meine Frage: Muß ich mich erst mit dem Arbeitsamt in Verbindung setzen? Oder kann ich mir schon vorab eine Praktikumsstelle suchen?
    Für eien Antwort wäre ich dankbar.

  128. Uwe

    Ích bin 55 Jahre und von Beruf Steuerfachangestellter, Dipl-Kfm.,
    Personalreferent mit Ausbilderprüfung, Sicherheitsbeauftrager etc.

    Nach meiner Arbeitslosigkeit bin ich nun als Betreuungskraft tätig.
    Der Lehrgang war sehr einfach und liegt natürlich weit unter meinem
    geistigen Niveau.

    Die Arbeit macht mir Spass.

    Also Rita, es gibt eine Menge Leute, die trotz einer guten Ausbildung
    (Lehre, Studium) auf der Strasse liegen.

    Aber im sozialen Bereich wird echt miserabel gezahlt.

  129. ISI

    Ich bin auch sehr gerne
    auf meiner Arbeit , und wünsche mir auch ein wenig Glück wie jeder von euch auch !Aber das herum nörgeln das nutzt doch gar nichts .Man sollte sich fragen wie kann man das Geldproblem Lösen ? Wir Betreuern und auch die im Seniorenheim arbeiten müssten sich irgendwie zusammen tun und etwas mehr Lohn fordern können . Wir müssten alle zusammen halten und mind. 11,00 fürs erste verlangen dürfen ,
    (Pfleger/rin sollten etwas mehr bekommen aber ohne das die Betreuer /in Eifersüchtig werden , Pflege ist Knochen Arbeit ,wir Betreuern haben auch Stress aber auch viel Spass dabei )
    und das müsste verboten werden 6 euro brutto man kann davon nicht Leben . Alles wird teuerer und man bekommt nur noch ein mini Lohn , es geben Menschen die uns auslachen ,He ihr seid ja sowas dumm wieso geht ihr noch arbeiten ,zb . Ich bekomme 370 euro und bekomme die Miete bezahlt und brauche nicht zu arbeiten Also 370 vom Amt ca 600 oder mehr an Miete das macht zusammen ca zb.1000 euro, he da gehste noch arbeiten – hihi hihi ,ich kann in meinem warmen Bett herum kuscheln und du musst um 5 uhr früh aufstehen ,jo und um ca. 7 musste auf der Arbeit sein da schaffst du ca 8 std und hast im mon. ca 1000 Euro . Wo ist denn da die Gerechtigkeit und die Würde eines Menschen .Wir werden ja noch bestraft das man Arbeiten geht . Ja und wir Lieben es für die Älteren Menschen dazu sein . Da müssten Arbeitgebern zu sich selbert sagen – ich finde es eine Ehre das ich euch Mitarbeiter gefunden habe und werde euch mehr Geld geben , es ist auch schön das es Euch überhaupt gibt ,denn ich als Arbeitgeber wäre ohne euch eine 0 ohne euch verdiene ich auch kein Geld , ohne euch würde ich es nicht mal schaffen ein seniorenheim zu führen .
    Ihr seid mir so wichtig und ich danke Euch allen das Ihr da seid ,das ich davon Leben kann und Ihr solltet es auch-man kann später nix ins Garb mit nehmen .

  130. @ISI
    Also eine “Bestrafung” ist das sicherlich nicht. Über den finanziellen Anreiz streitet man seit Jahren. Dennoch ist es eine Chance, wenn der Beruf Spaß macht, weiter zu machen (Altentherapeut, Ergotherapeut, Pflegehilfskraft usw.)
    Diese Chance bekommt man beim “kuscheln im Bett” eben nicht – das ist Fakt. Auch Aufstiegschancen in einer wachsenden Branche bekommt man nicht. Also – laß sie doch reden.

    Der Lohn für die Arbeit als Fachkraft nach §87b ist eben von den Verhandlungen mit den Pflegekassen abhängig. So kann es eben sein, dass man in der Einrichtung nebenan mehr Stundenlohn bekommt – zugegeben jedoch nicht so erheblich, dass man von “mehreren” Euros sprechen kann.

    Ich ziehe den Hut vor allen Menschen, die als Betreuungskraft oder in der Pflege arbeiten. Normal ist das mit Geld eh nicht zu bezahlen….

  131. Hanna

    @ ISI

    Also wenn ich die ewig alte Leier von den angeblich faulen Arbeitslosen die das Geld geschenkt bekommen schon höre*würg*

    1. Weißt du garnicht wovon ein Arbeitsloser lebt
    2. Sind Arbeitslose die sich sagen: Arbeit muß sich hier in Deutschland wieder lohnen, garantiert nicht dumm!
    3. Ist jede Situation eines Arbeitslosen unterschiedlich!

    11 Euro finde ich eigentlich zuviel, dafür sollte man die Leute mal mehr Stunden arbeiten lassen und nicht nur auf 20 Std. beschränken, DANN würden die Betreuungskräfte die sich um die Menschen WIRKLICH kümmern möchten auch kümmern können! Und jeden wäre damit geholfen, oder glaubst Du etwa jemand der von irgendwoher “Geld geschenkt bekommt” von einer 20 Stunden Stelle leben kann und dann aus der “Geschenkzentrale” raus wäre? Aber dann könnten die Arbeitslosen ja schließlich den Rest ihres Lebens zusätzlich Harzten, stimmts?

    Versuche es doch mal mit dem Herzen, wenn es schon nicht mit dem Verstand klappt, wäre im sozialen Bereich durchaus angebracht, auch als “AG”

    Noch mal ne Frage: Wie behandelst Du denn die Bewohner, die auch in ihrem Leben schon mal mehr mal weniger arbeitslos waren, würde mich mal interessieren

  132. Liesel

    Hanna!

    11 euro das wäre fair für den heutigen Lebsnsstand ,Isi hat nicht unrecht.

    Mir wurde auch schon vorgehalten:” Wie Du gehst Arbeiten hast du einen Macken .”

  133. Theo

    Soweit ich weiss wird die finanzielle Leistung für Betreung nach §87b in den Heimen von den Pflegekassen bezahlt, und nicht von den Heimen.
    Das ist dann eine Entlastung für allen: Bewohnern, Pflegepersonal, Leitung.
    Ich verdiente als Pflegehelfer als 51-Jähriger in 2007 netto €4,50 die Stunde.
    Ich verdiente als Betreuer §87b als 54-Jähriger in 2011 netto €6,- die Stunde.
    Beim Vorstellungsgespräch fragt die Heimleitung dich auch noch scheinheilig was du für Gehaltsvorstellung hast.
    Ich antworte da immer, ob sie mir 5,6,7,8,9 Euro bezahlen wollen, ich bleibe eh abhängig von Hartz IV..
    Und dann ruft Frau Merkel vor dem Fernsehen, “hauptsache man hat einen Job”.
    Die Politik in Deutschland und die Betreiber vieler Seniorenheimen sollten sich schämen! Aber ich glaube das die selbst das verlernt haben…

  134. Theo

    Nachschrift:
    Je nachdem wo du arbeitest kannst du auch noch deine Fahrkosten selber bezahlen, weil du so wenig verdienst, das du nicht von der Pendlerpauschale profitieren kannst, weil du keinen Lohnsteuer bezahlst wegen zu niedrigem Lohn.

  135. nancy

    gesetzeslage betreffend gehalt:
    es ist genau geregelt in §§ 45 und 87 sgb XI, dass das heim pro bewohner mit erhöhtem betreuungsbedarf 100-200euro monatlich von der pflegekasse erhält. und zudem ist festgeschrieben, dass pro 25 bewohner eine vollzeitstelle zu besetzen ist. das macht 2500-5000euro monatlich für eine stelle. materialien und ausgaben für veranstaltungen sind jedoch noch abzuziehen.
    das bringt viel unmut. ich denke, da könnte man auch in einen altenpfleger investieren, der genug von rückenschmerzen und schichtarbeit hat und würde ihn so über durchschnittliche 9jahre hinaus mal in der pflege halten. denn fakt ist, eine studie ergab:
    Ein Drittel eines Ausbildungsjahrgangs denkt bereits während der Ausbildung bzw. im ersten Berufsjahr an einen Berufsausstieg, ein Viertel steigt bereits im ersten Berufsjahr tatsächlich dem Beruf aus. da zeigt sich, dass altenpfleger zwar ausgebildet werden, aber nicht gehalten werden können. aus verschiedensten gründen. u.a. auf grund kritik an unqualifizierten und motivationlosen kollegen. denn pflege ist die größte branache mit hilfsarbeitern. auch beides ergebnisse einer studie und keine wilde meinungsäußerung.

  136. Michaela

    Ich arbeite als Demenzbetreuerin, 5 Stunden am Tag. Leider sieht meine Arbeit so aus das ich nur maximal eine Stunde betreuung mache am Tag, meistens sind es so om die 45 Minuten, und die andere 4 Stunden bin ich nur dabei um essen und trinken an zu reichen, Bewohner im Rollstuhl richtung Speisesaal oder auf ihrem Zimmern zu fahren und viceversa. Darf das den so ueberhaupt, ich komme mich ziemlich verarscht vor und bin eigentlich mehr Pflegehelferin wie Demenzbetreuerin. Mir wuerde vieles versprochen aber jetzt habe ich das messer im Ruecken bekommen……Dabei wenn ein Festtag auf einen Sonntag faellt bekommt man nur extra Geld fùr den Sonntag und nicht weil es dann ein Festtag ist, darf denn so etwas…..

  137. Michaela

    Noch etwas wichtiges,
    Mein Gehalt ist fùr 25 Stunden in der Woche etwa Netto 720 Euro. Ich arbeite in Niedersachsen in Lùchow.

    Michaela

  138. Sonja

    Hallo Ihr lieben,

    Auch ich habe von der Agentur für Arbeit empfohlen bekommen evt. einen 3 Monatige Schulung zur Betreuungshelferin zu machen. Bin mir aber ehrlich gesagt noch ziemlich unschlüssig. Bin alleinerziehende Mutter, 28 Jahre alt und arbeiter derzeit als Stationshelferin (1, 50 Job). Was mir eigentlich auch ziemlich Spass macht. Auch wenn es die meiste zeit wirklich sehr stressig ist und ich nur am rumrennen bin. Ich fange morgens an das Frühstück zu richten und zu servieren, einige muss ich auch die Nahrung reichen( füttern). Die Stationsküche sauber machen gehört natürlich auch dazu. Dann gehts auch schon weiter, Wasserflaschen und Glässer in den Zimmer der Bewohner auszuwechseln. Die Bettwäsche und Handtücher zur Wäscherei zu bringen. Bei Personalem Engpass auch selbst mal Betten frisch überziehen. Die Pflegewägen desinfizieren und aufzufüllen. Des Weiteren muß ich eintragen welcher Bewohner wieviel Getrunken hat. Die Tische eindecken fürs Mittagessen und wieder Essen servieren. Bin froh wenn ich zwischendurch zeit finde ein paar Worte mit den Bewohnern zu wechseln, die sich natürlich freuen wenn man sich mal bißchen zeit für sie nimmt. Hatte schon oft die Situation das einer der Bewohner mal auf Toilette musste ( die meisten sitzen im Rollstuhl) und mich fragten ob ich sie aufs klo bringen kann. Leider muss ich das verneinen das ich das nicht darf und rufe dann eine Pflegefachkraft. Wenn ich dann sowas höre wie ” da muss sie jetzt noch warten” finde ich das immer besonders schlimm. Die Pflegekräfte sind oft total unter besetzt, fehlt jemand wegen Krankheit oder so, bricht oft die totale Hektik aus. So, das zu meinem 1 Euro job. Meine Frage ist ob es nicht eine möglichkeit gibt diese qualifikation zu Betruungshilfe mit der Pflege zu kombinieren oder ob es da auch sowas wie ne Schulung gibt.

  139. Benny

    Hallo, ich bin fast 33 Jahre alt, angelernter Pflegehelfer mit 3 Jahren Berufserfahrung, insbesondere mit Demenzkranken, aber ohne Abschluss. Ich werde Anfang Mai den Pflegeassistenten beginnen, damit ich eine Qualifikation habe, sonst stellen hier in Schwaben die Altenheime nicht ein. Ich habe alle Dienste mitgemacht, Früh, Spät und Nacht. Ich bin es gewöhnt, als Pflegehelfer morgens 8-9 Leute komplett zu versorgen, vom Aufwecken bis zur Hilfe beim Frühstück. Dafür habe ich bisher 1200-1400 € verdient. Seit 2010 ist es aber scheinbar verboten, Helfer ohne Ausbildung einzustellen, zumindest waren über 80 Bewerbungen erfolglos. Ich hoffe, durch die Qualifikation besser eingesetzt und fair bezahlt zu werden und bin sehr gespannt darauf.

  140. juergen

    Erstmal etwas vorweg zur Klarstellung:
    - Die Entlohnung der 87b-Kräfte halte ich für angemessen.
    - Der Tätigsbereich ist klar definiert.
    - Die 87b-Betreuung kann lange nicht von jedem geleistet werden.
    - Geeignet sind Menschen mit hoher Sozialkompetenz und
    Lebenserfahrung.

    Klar ist, das die 87b-Betr. eine entlastende Zusatzleistung ist und
    nicht in Konkurenz zur übrigen Pflege steht!
    Da ich seit fast 2 Jahren auf dem Gebiet nebenberuflich tätig bin,
    ermöglicht es interessante Einblicke in die Altenpflege allgemein.
    Da ich die Möglichkeit habe in verschiedene Einrichtungen zu schauen
    und mich interessiert informiere und mit vielen Kollegen in Kontkat stehe, bietet sich mir folgendes Bild:

    Die Altenpflege ist in einem Erschütternden Zustand.
    - weil zu wenig Personal zur Verfügung steht.
    - weil es eine Frauendominierte Branche ist.
    - weil oft ein sehr schlechtes Betriebsklima besteht.
    - weil Kleinkrieg zwischen Personal und Pflegedienstleitung tobt.
    - weil sich eine Behördenmentalität etabliert hat.
    - weil oft wegen “Unpässlichkeiten” Krank gefeiert wird.
    - weil hochqalifiziertes Personal oft keine Ahnung hat.
    ( vor allem in Bezug §87b)
    - weil oft durch falsch verstandenem Ehrgeiz die Bewohner
    überfordert werden.
    - weil Kankenhausabiente herrscht.
    - weil Kindergartenton vorherrscht.

    Diese list könnte ich fortführen.

    Es ist erschütternd, wie Senioren von qualifiziertem Personal
    wie unmündige Kinder behandelt werden. Diese Personal ist
    eindeutig überforderet und sollte besser Erzieher im KIGA sein!

    Ich hoffe nur das der MDK bald anders überprüft…
    Beruhigend ist, das der MDK bald mehr Gewicht auf die 87b-Geschichte legt. Leider ist es so, das die 87b-Betreuuer
    oft als Hilfs-Hilfskräfte mißbraucht werden, und das erschreckender Weise oft aus Unwissenheit.

  141. Bernd

    Hallo,
    Also ich ahbe mir nun einmal ein paar Beiträge durch gelesen.Ich bin leider etwas erschüttert mit welchen Gedanken hier einige standpunkte nieder geschrieben werden.
    Ich selber bin seit September 2010 Betreuer §87 b und in Anstellung.Zuvor habe ich 14 Jahre als Man in einem Altenheim als Dauernachtwache gearbeitet ( Pflegehelfer)
    Durch meinen Unfall kann ich nicht mehr in der Pflegearbeiten aber zu Jung um mich auf die Ruhecouch zu setzen,soweit nur dazu mal.

    1.Es wird Zeit das Pfleger und Pflegerin dadrüber nach Denken wie man MIT den Betreuer zusammen Arbeiten kann und dieser Konkurenzkampf aufhört.
    Kein Betreuer darf weder in der Pflege arbeiten noch anderer Pflegerische Arbeiten vollrichten.

    2. Die Betreuer sind wichtige Kettenglieder in einem Stationsablauf in der Pflege und man sollte Betreuer nicht immer nur sehen : ach schon wider ein Arbeitsloser der in der Pflegearbeitet.

    3.Ob die Betreuer ausreichent bezahlt werden? Ich denke nicht, denn gerade in diesem Bereich mit Demenz erkrankte Menschen die gerade unsere nähe und Vertrauen dringend benötigen müssen mehr Geistigearbeit und Nervenbelastung aushalten als manch Pflegerin.
    Die nähe zu den Betroffenen Menschen ist viel größer als die der Pflegerin die oft mals nur sehr wenigzeit haben.
    Ich spreche hier wirklich auserfahrung und in meinem Nachtdienst hab eich oft sagen müssen ” Es tut mir leit HerrXXX, ich muss wieder und habe leider jetzt keine Zeit,vielleicht später noch mal dann können wir noch mal reden!!!! Kommt das jemadn bekannt vor???
    So ist es auch im Tagdienst.
    Und da kommen die Betreuer ins Spiel die, die Zeit haben Zu zuhören, gespräche führen können und auf die Sorgen, Ängste und andere Belange eingehen können.Ich gehe sogar noch ein schritt weider,Betreuer sind ein wenig wie ein Pädagoge den gerade das erhalten alter gewohnheitne und wider erlangen bestimmter Tätigkeiten der Demenzerkrankten Menschen die oft mals nciht einmal mehr wissen warum sie jetzt ein Löffeln benutzen sollen.
    Welche Pflegerin oder Pfleger hat dazu Zeit 30 minuten sich hin zusetzen und das diesen Menschen zu erklären? Keiner
    Aber die Betreuer.
    ich finde es gut das es uns gibt. Nur leider Unterbezahlt und oftmal svon Heime und Heimleitungen ausgenutzt als billige Arbeitskräfte.

  142. Lara Selina

    Wenn ich hier so lese das die Betreuungskräfte doch viel zu viel verdienen im Verhältnis zu den Pflegern, bin ich nicht sicher ob ich weinen oder lachen soll. Das hört sich schon genauso an wie die Debatte das Harz 4 Empfänger im Gegensatz zu den Niedriglöhnern viel zu viel Geld bekommen würden.
    Solche Sprüche lassen das Arbeitgeberherz doch immer wieder höher schlagen. Anstatt darüber nachzudenken das die Reallöhne in den letzten 10 Jahren immer weiter gesunken sind während die Lebenshaltungskosten immer mehr gestiegen sind, macht man sein Gehirn aus und schimpft auf die Betreuungskräfte oder die Arbeitslosen, das die doch viel zu viel Geld verdienen / bekommen.
    Letztlich trägt aber jeder eine Mitschuld das sich die Löhne so zum schlechten entwickeln konnten, denn es hat sich fast keiner gewehrt. Wenn ich in meiner Einrichtung, in der ich seit einem Jahr für einen Hungerlohn als Betreuungsassistentin nach §87b arbeite, herum höre wer in der Gewerkschaft ist, muss ich feststellen das von ca. 50 Leuten vielleicht 3 in der Gewerkschaft sind.
    Da wundert es mich dann allerdings nicht mehr das man in der Pflege so schlecht verdient und solche schlechten Arbeitsbedingungen herrschen. Aber es ist ja einfacher und billiger, die Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft kostet je nach Verdienst ca. 5 – 20 Euro im Monat, auf die Betreuungskräfte zu schimpfen oder auf die Arbeitslosen, als sich selber zu engagieren und für angemessene, bessere Löhne und Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Solche Arbeitnehmer hat man als Arbeitgeber natürlich sehr gerne, da geht denen natürlich das Herz auf, weil deren Geldbeutel durch die Bequemlichkeit der Arbeitnehmer immer voller wird.
    Das gilt in den letzten Jahren natürlich inzwischen für alle Bereiche, nicht nur für die Pflege, allerdings scheinen gerade dort tatsächlich sehr wenige in einer Gewerkschaft organisiert zu sein.
    Aber nur ja nicht zusammenhalten oder sich engagieren, es könnte sich ja etwas verbessern und dann hätte man ja nichts mehr worüber man meckern könnte. ;-)

  143. Corinna Schulenburg

    Moin-Moin,

    ich lebe in der Nähe von Husum, habe einen Job als Schulbegleitung eines Autisten und leider keine Ausbildung; nun möchte ich aber gerne die Ausbildung zum Pflegehelfer machen am liebsten Job-begleitend……kann mir jemand einen Tip geben wie man das anstellt ohne die Ausbildung selbst zahlen zu müssen ?

    Conny

  144. Anke

    Hallo Ihr Lieben , auch ich will mich hier zu dem Thema mal äussern

    Ich arbeite seid 2 jahre beim DRK als Altenbetreuerin und Haushaltshilfe , leider wurde mein Vertrag aus Arbeitssparmassnahmen nicht verlängert, auf 400 Euro Basis hätte ich sofort weiter arbeiten können. Ich habe nie in dieser Richtung etwas gelernt , sondern eine Ausbildung als Verkäuferin.Da ich ein sehr kreativer Mensch bin und voller Ideen sprühe wollte ich gerne zur Altenbetreuerin nach 87B umschulen bzw das Zertifikat machen.. als Haushaltbetreuerin könnte ich sofort im anderen betrieb wieder eine Einstellung bekommen…leider wird dieses doch sehr ausgenutzt und man ist den ganzen Tag nur am putzen , fühle mich da echt unterfordert weil der Mensch an sich überhaupt keine Rolle spielt . Mir liegen alte Menschen sehr am Herzen und ich finde auch grade zu Demenzkranken einen guten Draht. Unser Arbeitsamt vor Ort lehnt so eine Weiterbildung ab , mit der Begründung solche Kräfte würden nicht gesucht .. hat jemand einen Tip für mich ? was ich machen kann… ich will arbeiten. aber auch in etwas wo ich mit Spass hingehe… denn vor mir liegen als alleinerziehende noch 20 Jahre mind. die ich arbeiten gehe…

    Lieben Gruss Anke

  145. Tanja

    Hallo,
    auch ich mache gerade den Alltagsbegleiter nach § 87 b. Mein Kursus geht vom 21.02.2011 – 19.07.2011, ich persönlich finde kürzere Kurse für nicht gut. Denn es ist wirklich wichtig, zu wissen ob man diese Qualifizierung wirklich machen möchte. In 6 Wochen kann man es nicht wirklich wissen, es sei denn man hat vorher schon Erfahrungen in diesem bereich gesammelt.
    Nun habe ich es fast geschafft und freue mich wahnsinnig das Zertifikat zu bekommen.
    Lieben Gruß Tanja

  146. Sabine

    Hallo allen Betreuungsassistenten nach § 87 b des SGB für demenz kranke, psychisch kranke und geistig behinderte Mensch.
    Und auch nur mit Zertifikat.
    Ich dachte ja die ganze Zeit, ich habe diesen Beruf. Mein Chef meinte heute, ich hätte garnix..nur eine Hilfstätigkeit.

    MIr ist nämlich nach fast 3 Jahren Gutgläubigkeit aufgefallen, dass ich nicht in der Pflege eingestuft bin, sondern bei Reinigung und Hauswirtschaft.
    Ich mache neben Aktivierung, Beschäftigung, Spaziergängen usw. auch
    Toilettengänge, Grundpflege eben was ansteht, wenn die anderen echt keine Zeit haben, und das eben für den Bewohner sehr wichtig ist um sich wohlzufühlen. Ich reiche auch Essen und gebe Medikamente nach Vorgabe, wie oft schlucken Demente Ihre Medis nicht und spucken sie einfach weg. Natürlich helfe ich auch bei Notfällen, wenn sonst niemand da ist.
    Ich habe leider nur eine 50 % stelle, muss aber 12 Tage kommen, 2 Tage frei, 12 Tagen kommen, 2 Tage frei..das heißt nur 4 freie Tage im Monat. Nebenjob klappt nicht, weil ich immer mittags bis abends arbeite.
    Noch dazu muss ich jeden Tag 30 km fahren, so hab ich mir einen halbtagsjob nicht vorgestellt.
    Ich bin mit Leib und Seele bei der Arbeit, aber nach der Aussage meines Chefs und der miesen Bezahlung, von 709 euro netto, steuerklasse 2, 2 Kinder, da bekommt ja die ungelernte Altenpflegehelferin mehr, und ich hab nicht mal zeitzuschläge bekommen.
    Caritas ist gut zu Menschen…..

  147. Sabine

    noch ein Nachtrag..er meinte, ich könne ja versuchen, ob ich woanders eine anstellung finde, was er nicht glauben würde. Kurz voher wurde ich noch über den grünen Klee gelobt.
    Ich schau mich jetzt schon mal um und schicke Bewerbungen, andere nehmen mich gerne, hab ich ja gesehen, als ich einen Nebejob gesucht habe in der Pflege. Nur mit den Zeiten, war es nicht zu vereinbaren.

    Für dumm lass ich mich nicht verkaufen.

    Lieben Gruß an alle

  148. Sabine

    hallo,

    also nochmal. lest doch mal im bundesgesetzblatt mal nach. das ist ein pflegeberuf mit betreuung nach § 87 b sgb 11. eben auch zugelassen ohne staatl. anerkennung. ob das jetzt den Pflegekräften passt oder nicht. da müssen die sich bei politik und gkv beschweren. die haben sich das einfallen um die pflege zu verbessern.
    und natürllch sind auch unsere aufgaben genauestens festgehalten. ist keine andere da, müssen wir auch mal toi und so weiter machen. aber eben nur in ausnahmefällen, aber schlißlich haben die betreuungsassistentin ja auch pflege gelernt. steht ja auch drauf auf dem abschlußzertifikat.
    sucht euch mal selbst das bundesgesetzblatt 20 und was weiß ich, da steht alles und auch im Pflegeweiterentwicklungsgesetz.
    tut den hirnzellen auch mal gut. smile.

    lieben gruß

  149. Alfred

    Zu Sabine:
    du schreibst “…aber schlißlich haben die betreuungsassistentin ja auch pflege gelernt”.
    Ich habe vor 2 Jahren den Betreuer nach §87b gemacht und habe über Grundpflege nicht gelehrnt. Denn man hate uns gesagt, dass Betreuungskrafte die Betreuung machen, und dass die Grundpflege zu Pflegekräften gehört.
    Leider wird erwartet, dass die Betreuer jede Zeit bereit sind die fehlende Pflegekräte zu vertretten, als dies unsere Hauptaufgabe wäre.
    mfg
    Alfred

  150. JuliKind

    Rätselhafte Vergütungsberechnungen bei Betreuung nach § 87b, SGB XI:
    Nimmt man einmal 100,- € erhöhtes Pflegegeld pro dementiell erkranktem Bw an und weiterhin die erforderlichen 25 dementiell erkrankten Personen an, die Voraussetzung zur Vollbeschäftigung sind, so ergäbe sich nach “Adam Riese” ein monatliches Bruttogehalt von 100,-€ x 25 Pers. = 2.500,-€ daraus. Rechnet man dieses einmal (zugegebener Maßen nur laienhaft) auf 160 Std. (bei einer 40-Std-Wo) pro Monat herunter, so ergäbe sich ein Brutto von 15,625 € pro Std.!
    Dieses nun auf eine 3/4-Stelle angewandt (also 30 Std./Wo und 120 Std./Monat) würde in etwa folgender Maßen gerechnet werden müssen: 15,625 € x 120 Std. = 1.875,-€ brutto, ca. 1.260,- € netto pro Monat (lt. Brutto-Netto-Rechner 2011 für Berlin).
    Nun bleibt wohl die Frage offen, warum es dieses Gehalt nicht gibt, sondern für eine 3/4-Stelle Beträge zwischen 800,- und 1.000,- € netto. Es könnte daran liegen, dass die Betreuungskräfte evtl. die Arbeitgeberanteile für sich selbst mitzahlen (oder zahlen diese entweder Pflegekasse oder Einrichtung für uns ?), evtl. auch das Urlaubs- und Weihnachtsgeld (sofern dies überhaupt bezahlt wird) aus dem Geld der Pflegekassen und evtl. auch einen Teil des Anschaffungsbudgets der Einrichtungen darstellt.
    Wenn also ca. 1.875,- € für eine Betreuungskraft bei 30 Std./Wo gezahlt werden, warum und wie kommen dann diese großen Diskrepanzen in den tatsächlichen monatlichen Auszahlungsbeträgen zu Stande ?
    Weiß jemand,
    a) warum die Einrichtungen es für sich selbst als vorteilhafter empfinden, fast nur 30-Std.-Kräfte statt Vollzeitkräfte einzustellen
    b) warum man als Betreuung häufig tatsächlich 25 dementiell erkrankte Bw betreuuen darf, aber das Gehalt dafür nicht bekommt
    c) weiß jemand, ob es im Sinne der Pflegekassen läge, dass z.B. die besagten 25 dementiell erkrankten Bw auch in 30 Std./Wo betreut werden, wenn sie doch selber die Betreuung von 25 dementiell erkrankten Personen als Vollzeit deklarieren ?!-
    d) weiß jemand, ob den Pflegekassen diese Umstände bekannt sind (in Bezug auf die Reduzierung der Arbeitsstunden pro Woche und -in Konsequenz daraus- die Betreuung von zu vielen Bw in zu wenig zur Verfügung stehenden Zeit ?)
    e) weiß jemand, warum die Pflegekassen nicht auch eine Kontrollinstanz für die Betreuungsassistenten beschäftigen (wie z.B. der MDK für die Pflege ?), denn schließlich wäre es ihr gutes Recht, sich über die Arbeit “ihrer” Einsatzkräfte zu informieren, wie die Einrichtungen mit ihnen umgehen, bzw. sie Arbeit machen lassen (oder auch nicht) oder einfach nur nach ihrer “Investition” schauen, wie es jedes Unternehmen in der Freien Wirtschaft auch macht ?!-

    Viele Fragen und evtl. auch viele (oder keine) Antworten hat
    JuliKind

  151. Wow, die vielen Kommentare zeigen mir, wie relevant dies Thema ist. Leider finde ich nicht die Zeit, auf alle zu antworten. Aber mir ist aufgefallen, dass das Thema Bezahlung in vielen Beiträgen wichtig ist. Vor allem im letzten Kommentar von Juli Kind geht es um konkrete Zahlen.

    Der Betrag, den ein Pflegeheim aushandelt ist nicht fix. Es ist reine Verhandlungssache, was die Pflegekasse einer Einrichtung für die Betreuung zahlt. (So erklärte mir ein Heimleiter)

    Wenn Sie jetzt 100,00 Euro zugrunde legen/ Dementen, dann sind in diesen 100,00 Euro auch Kosten für die Betreuung enthalten (Material, Eintrittsgelder für Veranstaltungen usw.) also kann man diese Kosten nicht 1:1 an die Betreuungskräfte weitergeben. Dazu kommt: Eine examinierte Pflegekraft bekommt ja kaum mehr und hat eine 3 Jährige Ausbildung gemacht und ein Examen abgelegt. Die Qualifizierung der ZBK dauert unterschiedlich lang, wird von verschiedenen Bildungsträgern gern mit “unnützem” Zeug aufgebläht, wie Bewerbungstraining und Wor/Excel. Vom GKV vorgegeben ist eine Dauer von etwa 10 Wochen (inklusive aller Praktika).

    Warum gibt es so selten Vollzeitstellen? Das hat sicher mehrere Gründe: Zum Einen ist diese Arbeit aus meiner Sicht in Vollzeit gar nicht zu leisten. Es ist sehr anstrengend, mit Dementen zu arbeiten. Wenn hier nicht für einen optimalen Freizeitausgleich gesorgt wird, läuft man schnell Gefahr, ein Burn Out zu bekommen. Zum Anderen sind die Fähigkeiten einzelner Betreuender unterschiedlich. Der Eine kann gut singen, der andere ist eher handwerklich kreativ. Ich kenne Einrichtungen, in denen sind die Fähigkeiten ein Auswahlkriterium. Nicht zuletzt zu vergessen: Eine Kraft wird mal krank, hat Urlaub… Dies kann man bei geteilten Stellen oft gut ausgleichen. Denn wenn Demente für die Dauer eines Jahresurlaubs nicht betreut werden, haben sie unter Umständen sehr viel vergessen.

    Vielen Dank für die rege Diskussion unter diesem Artikel.

  152. Hilde

    Guten Tag alle zusammen:

    ich habe die vielen Beiträge auch gelesen und weiß jetzt auch nicht mehr so recht weiter. Nehme gerade an einer Fortbildung zur:”Sozialpflegerischen Assistentin” teil. Der Kurs dauert insgesamt 11 Monate und beinhaltet auch §87 B. Dieser Kurs wird von der ARGE bzw. Jobcenter gesponsert.

    Ich habe das Glück in einer guten Einrichtung mein Praktikum zu machen. Habe in den ersten Wochen als Präsent-Kraft gearbeitet und bin nun in der Pflege. Im Januar ist mein Kurs beendet und ich möchte auf jeden Fall danach nicht mehr von der ARGE abhängig sein.
    Kann mir sogar durchaus vorstellen, weiter in der Pflege zu arbeiten. Die alten Menschen sind so dankbar und lieb (die meisten jedenfalls) und man hat in der Pflege mehr Zeit mit den älteren Menschen ein Gespräch aufzubauen.

    Das Schlimme ist nur, dass man weder in der Pflege noch als 87 B-Kraft nicht genug Geld verdient um seinen ganz normalen Lebensuntehalt zu bestreiten.

    Ich wünsche mir, dass sich diese Situation recht bald ändern wird.
    Aber wem sage ich das, es wird schlimmer und nicht besser.

    Hoffentlich wird…..alles gut…

    Es sei noch zu bemerken, dass ich für dieses Praktikum keinen müden Euro bekomme, es werden nur Fahrtkosten erstattet, das macht mich manchmal schon sehr traurig.

    Bin aber zuversichtlich, dass ich einen guten Job bekommen werde.

  153. gitt1

    ich arbeite seit 3 jahren als betreuungsassistentin und frage mich manchmal was eigentlich meine aufgabe ist wofür ich bezahlt werde ?? meine frühschicht beginnt um 8.00 uhr mit der vorbereitung zur essen ausgabe also küche das nimmt meine arbeitszei 2 stunden in anspruch danach kann ich mich einem meiner 22 klienten widmen und dann muß ich mich schon wieder den vorbereiotungen zur mittagsausgabe widmen, danach komme ich eventuell dazu mich noch einem klienten zu widmen. denn um 14 uhr muss ich schon wieder eindecken für die kaffetafel und dann ist meine schicht zu ende. das verstehe ich aber nicht unter zusätlicher betreuung älterer menschen. so was macht mich traurig. meine cheffin meint ich solle gruppenbetreung machrn wie bitte soll ich das realiesieren zumal das klientel zwischen 75 und 99 jahre alt ist.

  154. reni

    hallo gitt1,

    gibt es bei euch keinen sozialen dienst, der dir zur seite steht?
    Essensausgabe und eindecken der tische gehört nicht zu deiner aufgabe! das ist sache des pflegepersonals.
    in ausnahmefällen kann man da mal einspringen.
    deine hauptaufgabe ist die beschäftigung mit den bewohnern.

    Bei uns regelt das der soziale dienst. die angebote für die bewohner sind festgelegt, auch die zeiten für einzelbetreuung.

    das heisst z.b. im frühdienst 1,5 stunden einzelbetreuungen, dann 1 stunde dementengruppen, dann hilfestellung bei nahrungsaufnahme.
    im spätdienst 2 stunden einzelbetreuungen, danach tagesgruppen mit angeboten wie vorlesen, singkreis, kreativangebote, gedächtnistraining, bei schönem wetter ausflüge usw., am wochenende gehts raus in die natur oder den garten.
    so sollte betreuung aussehen.
    da kann ich ja von glück reden, dass ich in solch einer einrichtung gelandet bin. als gelernte ergotherapeutin kann ich mich voll und selbstverantwortlich einbringen. die vorgabe des sd gilt als rahmen, den ich mit eigenen ideen und kreativität ausfüllen kann. da werden mir keine steine in den weg gelegt. so habe ich mir den beruf des alltagsbegleiters vorgestellt———-fazit :zufriedene mitarbeiter…zufriedene bewohner

    lasst euch nicht verheizen!

    liebe grüße reni

  155. reni

    hallo, ich bins nochmal

    thema geld: ich bekomme 800 euro brutto für 20 wochenstunden, bei uns gibt es 4 betreuer für 50 demente menschen. das heisst mein klientel liegt bei 12 bis max. 14 bewohner,
    Vollzeitbetreuung ist psychisch sehr anstrengend und führt schnell zum burnout.
    ich finde eine halbe stelle ok.
    wenn man mehr geld vedienen möchte, sollte man sich etwas anderes suchen. ein ergotherapeut verdient auch nicht das gelbe vom ei.
    habe mal 3 jahre in einer demenz-wg gearbeitete inklusive pflege, betreuung, kochen, waschen usw. das ganze programm und habe für 93 stunden 750 brutto bekommen, kein urlaubsgeld oder weihnachtsgeld und nur 24 tage urlaub.

    tja, wenn man in der pflege oder anderen sozialen berufen arbeitet, bekommt man nie das, was man verdient :) traurig aber realität

    liebe grüße reni

  156. Yvi

    Also ich habe mir hier einiges durchgelesen. Ich kann nur den Kopfschütteln und einige male Kopfnicken, wenn ich lese 6 Wöchige Kurze die echt hart sein sollen. Ich habe einen 6 Monatigen kurz gesessen um Betreuungsassistentin in der häuslichen Pflege zu machen, nach § 87b. Wir mussten 4 Prüfungen ablegen die alle mit mindestens einer 4 geschrieben werden mussten, um an der IHK Prüfung zugelassen zu werden. Die IHK Prüfung bestand aus einer Mündlichen und einer schriftlicher Prüfung. Ich kann Euch sagen das waren nicht einfache Prüfungen. Wir haben sogar 5 Prüfungen geschrieben, weil es unter den Dozenten einige Unstimmigkeiten gab. Neben dem ganzen lernen, gab es einige die in dem Kurs auch noch den Führerschein machen konnten. Das alles unter einem Hut zu bekommen ist wirklich nicht einfach. Ich selber gehörte zu denen die den FS machten. Auch in der Ersten Hilfe sind wir Ausgebildet worden. Ein Aufbaulehrgangs in der Ersten Hilfe entsprechen der SanA Ausbildung. Praktikum von 4 Wochen war auch dabei. Ich hatte mein Praktikum in einer Einrichtung wo unterschiedlichsten Behinderungen, psychischen Erkrankungen und sozialen Anpassungsstörungen in verschiedenen Altersstufen. Dort wurde ich in der Pflege, Betreuung eingesetzt. Es war nicht immer einfach, aber sehr schön dort zu Arbeiten.

    Ich schreibe mal dazu in was wir alles Ausgebildet wurden.

    Vollkost
    Service für behinderte Menschen
    Aktivierende Pflege
    Geriatrie, Gerontologie (Pflege, Assistenz)
    Gerontopsychiatrie (Pflege, Assistenz)
    Grundpflege
    MS-Pflege
    Schwerstkrankenpflege
    Ältere Menschen (Betreuung ect)
    Behinderte Menschen (Betreuung ect)
    Demenz Patienten
    Geistig behinderte Menschen (Betreuung ect)
    Körperbehinderte Menschen (Betreuung ect)
    Mehrfachbehinderte Menschen (Betreuung ect)
    Psychisch behinderte Menschen (Betreuung ect)
    Schlaganfall Patienten
    Sehbehinderte Menschen, Blinde (Betreuung ect)
    Pflegehilfe (Alten-, Kranken-, Behindertenpflege)
    Ambulante/mobiele Pflege
    Kommunikationsfähigkeit (Soft-Skills)

    Das alles haben wir in einem halben Jahr gelernt.

    Wir haben echt alle hart gearbeitet um das Zertifikat von der IHK zubekommen, ich kann sagen es haben alle Kurzteilnehmerin bestanden.

    Das ganze wurde vom Arbeitsamt bezahlt.

    Lg Yvi

  157. Sabrina

    Hallo! ich hätte mal eine Frage braucht man das Zertifikat zur Betreuungskraft § 87 auch wenn man schon examinierte Altenpflegefachkraft ist??? Wer weiß das???
    würde mich sehr freuen eine antwort zubekommen ! danke!

  158. Marie

    Ich bin 21 jahre alt und ich mache gerade quailifizierte Betreuungsfachkraft
    wenn ich mit der Qualifikation fertig bin habe ich auch schon arbeitsplatz da wo ich jetzt zurzeit meine Praktikum absolviere
    diesen beruf macht mir sehr viel spass und die senioren freuen sich immer auf was neues wir haben immer spass mit einander…. ich arbeite pro tag 4-5 std frühschicht und spätschicht und das 5 mall in der woche auch in am wochenende ich verdine pro monat 1,950.-€

    meine aufgaben sind für Senioren
    spatzieren gehen
    Backen & Kochen
    Lesen
    sport (sturzvorbeuge)
    witze erzählen
    Biograpfie arbeiten
    Tanzen
    Malen & Basteln
    zur Toilette begleiten
    Essen anreichen
    Zeit nehmen für die einzelne Senioren
    U.v.m

  159. uwe

    Hey!!!
    Auf deine frage zurück zu kommen ja mann brauch ein Zertifikat für Betreuungskräfte auch wenn mann im Altenpflegebereich gearbeitet hat.
    l.g. uwe

  160. Alfred Panek

    Hallo Marie,
    dein Lohn für 4-5 Stunden/Tag ist sehr bemerkenswert. “pro monat 1,950.-€” schreibst du. Aber ist das wirklich so, hast dich nicht irgendwie vertippt? Denn mir scheint es zu viel für eine Halbtagsstelle.

    Ich habe bei 20 Stunden/Woche (auch am Wochenende) 880,00 Euro brutto verdient. Und da sagte man mir, das ist ein sehr gutes Lohn.

    Liebe Grüße
    Alfred
    PS
    Bei welcher Firma kann man so gut verdienen, wenn ich fragen darf?

  161. Rosi

    Also ich bin Betreuungskraft nach § 87 B
    und liebe meinen Beruf
    er ist sehr anstrengend denn man muss immer die Ruhe bewahren
    immer freundlich immer nett das zehrt an der Substanz deswegen ist es ganz wichtig mit vollem Herzen dabei zu sein ….
    ich bin 48 Jahre alt habe vorher Pflegediensthelfer gelernt um bei der Betreuung zu wissen was ich mit wem tun kann (zumuten kann)
    leider habe ich nur eine 50% Stelle befristet auf 1 Jahr bekommen (hoffe auf Verlängerung bzw Festvertrag)
    mein Verdienst bei 19,5 Std. und alle 14 Tage samstag 851,50 Euro Brutto macht nach Abzug aller Kosten 660 Netto ich finde das zu wenig für die Arbeit ……….Lg Rosi

  162. Walter Merkl

    Hallo, meine Lieben !

    Bin 56 Jahre alt, gelernter Kaufmann und habe vor 2 Monaten meine
    Qualifizierungsmaßnahme zur Betreuungskraft gem. § 87b (Lehrgangsdauer 3 1/2 Monate inclusive zweier Praktikas) mit sehr gutem Erfolg abgeschlossen. Es ist tatsächlich so, daß einem im Unterricht nichts geschenkt wird, 4 schriftliche Prüfungsarbeiten sowie 1 Projektarbeit im Team verlangen einem schon ziemlich was ab. Trotzdem war es für mich als einziger männlicher Lehrgangsteilnehmer unter 15 weiblichen Kolleginnen ein sehr schönes Arbeiten in der Gemeinschaft, was für mich interessante Aspekte brachte.
    Die Realität nach erfolgter Qualifizierung sieht aber so aus, daß in
    unserem Raum (Ostbayern) kaum offene Stellen im Betreuungsbereich derzeit vorhanden sind, sei es aufgrund mangelnder Finanzlage der Einrichtungen, fehlender Plan-bzw. Haushaltsstellen oder ähnlichem.
    Lediglich auf Geringverdienerbasis (EUR 400) sind bei verschiedenen
    Trägern (Johanniter, Lebenshilfe etc.) derzeit Möglichkeiten gegeben, ebenso im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes. Vollzeitstellen kaum bis ganz selten, wobei Betreuungsassistent 87b in Vollzeit (40-Std./Woche) extrem anstrengend ist und durchaus nach einer gewissen Zeit zweifelsohne durch diese enorme Belastung besonders bei Männern zum Burn-Out-Syndrom führen kann. Damit wäre dann Ende der Fahnenstange ! Deshalb meinen tiefsten und innigsten Respekt vor allen § 87b-Kräften, denn es ist wahrlich keine leichte Aufgabe, vor allem, wenn man seine Arbeit mit vollem Engagement verrichten will. Eine faire und angemessene Entlohnung für diesen anspruchsvollen Dienst wäre wirklich wünschenswert !

    In diesem Sinne, liebe Grüße an Euch alle.
    Walter Merkl

  163. Heyy,
    ich persönlich bin mal wieder ein wenig geflasht, von den Teilnehmern in der aktuellen Qualifizierung an der ich teilnehme.
    Die Menschen dort sind hochmotiviert, verstehen es sehr gut, auch die Arbeitssituation nach der Maßnahme anzunehmen.
    Ich ziehe nicht nur den Hut vor den Teilnehmern, sondern muss erneut feststellen, dass diese Qualifizierung für manche Teilnehmer ein gutes Sprungbrett ist, sich in der Pflege zu etablieren. Die unterschiedlichen Vorgaben in den Einrichtungen werden nahezu kommentarlos akzeptiert. Da wird auch mal Essen gereicht oder jemand ins Bett gebracht. Laut Verordnung ist dies nicht Teil der Tätigkeitsbeschreibung, umso faszinierender finde ich die Aussagen aller! Teilnehmer, dass sie ja im Team arbeiten und selber sehen, dass sie die Kollegin unterstützen. Außer mit Medikamentenausgabe sind sie so vorsichtig, dass sie dies verweigern – gut so.

    Ich bin wirklich begeistert, fast 20 motivierte, einfühlsame und nette Teilnehmer zu haben, dass ich das mal los werden wollte.

  164. Sandra Witte

    Ich habe auch das Zertifikat, doch leider giebt es bei uns keine freien Stewllen. Ich bin in diesem Job aufgeblüht, habe viele Ideen und bin sehr Hilfbereit. Ich vermisse die Arbeit mit den Leuten und an mir, denn auch ich habe jeden Tag dazu gelernt. Ich würde gerne in diesem Beruf weiter machen, als Teilzeitkraft oder auch Vollzeit, dann aber ohne schichten. Denn das kann ich nicht, da ich einen drei Jährigen Sohn habe. Was mich Imponiert hat, das es auch einige Menschen gab, die mich erkannt haben, trotz Demenz. Das war schon toll.

  165. Hallo zusammen,

    ich suche für ein Telefoninterview einen oder mehrere Betreuungskräfte §87b!
    Ich möchte gerne ein ausführliches Interview führen über Wunsch und Wirklichkeit. Dabei steht nicht im Vordergrund, alles rosa-rot zu schreiben, vielmehr so wie es ist. Dieses Interview wird dann auf verschiedenen Blogs und Presseportalen verteilt – somit wird eine Freigabe erforderlich sein.

    Wer Lust hat kann sich gerne melden!

    P.S.: Ich hoffe, dass war nichts unerlaubtes hier?

  166. Ria

    Hallo,
    es wird immer so betont, daß die Betreuungsassistenten den examinierten Pflegekräften nicht die Arbeit wegnehmen. Aber was ist mit Kollegen vom Sozial-Kulturellen Dienst? Wird hier nicht versucht, diese durch preiswertere Betreuungskräfte zu ersetzen?

    Grüße, Ria

  167. Pia

    Hallo,
    ich habe 15 Jahre in der ambulanten Pflege gearbeitet als
    Pflegehilfe.Ich würde gerne den Kurs als Betreuungskraft
    nach 87b machen da ich ab Jahresende aus meinem Betrieb
    ausscheide.Das Arbeitsamt sagt aber das würden sie nicht
    befürworten und bezahlen.Ich solle in der Pflege weiterarbeiten
    wegen der langen Berufserfahrung.Finde ich schon seltsam da
    völlig pflegeunerfahrenen Personen (Bürokraft,LKW-Fahrer etc.)
    vom Amt diese Berufssparte empfohlen angeraten und bezahlt
    wird.Ist schon sehr merkwürdig.Werde mich ohne diesen Kurs
    also trotzdem bei den Seniorenheimen bewerben in der Hoffnung
    das man dort Interesse hat.

    Gruss Pia

  168. Uwe

    Habe mich heute einmal wegen eines Praktikums das als Voraussetzung für mich notwendig ist erkundigt. Jetzt brauche ich nur noch die Zustimmung der Arge für den Kurs. Würde diese Tätigkeit gern machen. Habe zweimal vor sehr langer Zeit als Hilfskraft in Pflegeheimen gearbeitet. Könnte mir auch vorstellen als Pflegehelfer zu arbeiten und nicht nur Betreuung. Bin aus einer ganz anderen Branche. Jedenfalls finde ich die Möglichkeit gut, auch wenn es Pflegekräfte gibt, die sich deswegen aufregen.

  169. mysti

    hallo ihr lieben…

    ich bin exam. altenpflegerin und muss sagen, ich finde es phantastisch daß es die zusatzbetreuung gibt. es wird uns viel arbeit abgenommen… wobei ich zugeben muss, daß ich auf die kollegen manchmal schon neidisch bin, sie tun die dinge für die wir fachkräfte die zeit nicht bekommen. wir sind leider unterbesetzt und hetzen von einem bewohner zum nächsten und versuchen jedem gerecht zu werden… wie schön ist es dann wenn die kollegin kommt und sagt: ich nehm dir daß jetzt mal ab.
    es ist müsig sich über den verdienst zu äussern… der tariflohn für eine exam. altenpflegekraft liegt derzeit bei 1800 € brutto, da kann man dann den verdienst für eine 1/2 oder 3/4 stelle für die betreuugskraft runterrechnen. in unserem haus erhalten die betreuungskräfte in etwa dengleichen lohn wie die altenpflegehelfer.

    ich hoffe mal etwas positives aus der sicht einer fachkraft beigetragen zu haben.

  170. Heinz-Rudolf Zent

    Hallo Sabrina.,habe Deine Anfrage vom 14.08.2011 gelesen
    Wenn Du Examinierte Altenpflegerin bist, dann hast Du das fach der
    Gerontopsychtrie im Prüfungsfach gehabt und, brauchs dafür keine extra Ausbildung nach §87b.
    Herzliche Grüße
    Rudi

  171. kat 65

    Hallo alle zusammen,
    ich verfolge schon seit einiger Zeit diesen Blog.
    Wegen Krankheit muss ich meinen Beruf wechseln. Da ich 46 bin und noch einige Jahre vor mir habe, suche ich nach einer sinnvollen neuen Ausbildung.
    Fachkraft für Betreuung finde ich gerade für mich (als gestandene Frau im mittleren Alter ) recht Vernünftig, da man Lebenserfahrung hat und ältere oder kranke Menschen, auf Grund dieser Erfahrungen achtet.
    Nun möchte ich aber auch keinen Fehler begehen. Diverse Beschreibungen und Anforderungen zu diesem Beruf habe ich gelesen.
    Aber wie sieht es in der Realität aus. Wie stark wird man geistig und körperlich wirklich gefordert. Danke euch

  172. tom

    Liebe Kollegen, auch ich qualifiziere mich derzeit nach §87.
    Über die Aufgaben und die Bezahlung habe ich mich VORHER erkundigt!
    Obwohl alleinstehend und mit der Option auf ein Armutsgehalt, habe ich mich für diesen “Beruf” entschieden und denke noch an den Pflegeassistent.
    Die Diskussion um die Gehälter läuft völlig falsch! Jeder, der arbeitet, möchte von seiner Arbeit auch leben können, Rentenansprüche über Sozialhilfeniveau ansparen, usw..
    Verständlich ist wohl, dass hochqualifizierte Kräfte unsere Lohnvorstellungen überzogen finden. Aber wir tragen nicht die Schuld, dass sie für die schwere und verantwortungsvolle Tätigkeit UNTERBEZAHLT werden.
    Wenn wir 87er aber für Dumpinglöhne arbeiten und uns Aufgaben zuweisen lassen, für welche wir gar nicht ausgebildet sind(Arbeit um jeden Preis), wird sich langfristig das Lohnniveau der Vollqualifizierten auch noch nach unten bewegen, so aber werden die Vq.`s Ihre Lohnvorderungen nach oben bewegen können!
    Ich möchte meinen Weg gemeinsam mit meinen vollausgebildeten Kollegen gehen und hoffentlich dazu beitragen, dass diese nicht nach durschnittlich 8 Jahren Ihren Job frustriert hinwerfen.
    Zustimmen muss ich aber auch der Aussage, das viele ungeeignete Leute den 87er machen, weil die Argen zufällig enorme gelder bereitstellen: mangelnde Sprachkenntnisse, fehlendes Lese-und Schreibvermögen, fragwürdige psychologische Eignung, fehlende Bildung und Allgemeinwissen. Derzeit ist hier zur Erlangung des Zertifikates blosse Anwesenheit Pflicht. Für mich als lern-und wissbegierigen Menschen eine Beleidigung und eine traurige Vorstellung, dass o.e. Leute womöglich einen Job bekommen.
    Richtig wäre: eine einheitliche Ausbildungsdauer mit abschliessender Prüfung.

  173. Kevin frühling

    hallo ,
    ich hatte angefangen ausbildungzu machen als krankenpflege , leider habe nicht geschaft end zu machen , aber habe 300 stunden theorie und 600 stunden praktikum gemacht . meine fragen ist is es möglisch als pflegekraft arbeiten nach dieses theorie und praktikum zeit ?
    wenn ja was soll ich machen wo soll ich werbung schreiben ? bitte sagt euch idee und was für möglichkeit fur mich ……..
    liebe grüß
    Kevin

  174. Lilly

    Hallöchen,

    ich bin gerde dabei meinen 87b Kurs zu machen und bin im März fertig juhu :-) Meine Dozentin sagte nochmals ganz ausdrücklich zu uns… wir sind Betreuungskräfte und keine Pflegeassistentinen, sollen uns jaaa nicht ausnutzen lassen, schließlich sollen wir ja uns um die Betreuung kümmern, und nicht um die Toilettengänge, Bew, waschen usw… das sei die Aufgabe der Pflege….das sehe ich auch so. Meine Dozentin meinte auch,,, es ist traurig das man so ausgenutzt wird, aber das soll sich wohl alles noch ändern. Der Stundenlohn beträgt zwischen 11,00Eu und 11,50Eu, ich verdiene Mom. 8,79Eu……

  175. Bruni, aus der Nähe von Bonn

    Hallo Zusammen,
    auch ich habe 2009 den Betreuungsassistentin nach § 87b gemacht.
    Davor machte ich beim Malteser Hilfsdienst die Schwesternhelferin Ausbildung und etwas später die Erweiterung zur Behandlungspflege 1.
    Ich konnte mein erlerntes in verschiedenen Pflegeheimen anwenden.
    So konnte ich beide Berufe mit einander verbinden, als ich bei Kunden in privaten Haushalt arbeiten konnte.
    Ich werde nun im April 2012, 62 Jahre und mußte mich im September 2011 entscheiden, wie nun mein weiteres Berufsleben weitergehen soll, nachdem mein Patient verstorben war.
    Ich entschloß mich zu einer 24 Stunden Betreuung bei Kunden, zu der mich meine Firma hinschickt. Das heißt, ich lebe füt 14 Tage bei diesen Kunden mit im Haus, versorge und betreue diese.
    Diese leiden an einer demenzielle Erkrankung oder an anderen schweren Erkrankungen.
    Falls es erwünscht wird, wird auch die Grundpflege von mir erledigt.
    Trotzt meiner Ausbildung, darf ich keine medizinische Pflege leisten, da meine Firma nur sich auf Betreuung spezialisiert hat. Dafür müssen die Kollegen von den ambulanten Dienst kommen.
    Für 208 Std. im Monat verdiene ich 1300 € Brutto und somit wird mir Netto 926 € auf’s Konto überwiesen.
    Ihr seht, das ist nicht viel und umgerechnet verdiene ich noch keine 5 € sondern, wenn ihr es selber umrechnet, sind es 4,25 €.
    Wenn ich nicht Kost und Logis frei hätte in den 14 Tg., könnte ich davon nicht leben. Außerdem zahlt auch meine Firma anteilig Fahrgeld, den ich muß mit meinem Auto zu den verschiedenen Arbeitsplätzen fahren. Das kann pro Einsatz schon mal 100 km sein.

  176. p

    hallo.ich.bin studentin und spiele mit den gedanken eine art praktikum zu absolvieren. es geht dabei darum, menschen gesellschaft zu leisten und ihnen e bisschen freude zu bereiten. wo und bei wemkann ich mich am besten wenden?

  177. Simone

    hallo
    ich beginne voraussichtlich im Sommer die Ausbildung zur Betreuungskraft. kann mir jemand sagen, wie so die Prüfung abläuft????
    schwer oder leicht????

  178. danielam.

    in jedem Bundesland sind die diversen Weiterbildungen für Betreuungskraft nach 87b unterschiedlich.

    ich habe eine absolviert Pflege & Betreuung, sprich man konnte zwei zertifikate erhalten, eines für den pflegediensthelfer oder auch schwesterhelferin genannt und für betreuung nach 87b.

    die Weiterbildung ging von mitte nov.10 – ende july 2012, auch wenn ich am anfang nicht wusste was mich erwartet, hab ich diese Weiterbildung in beiden Bereichen mit sehr gut bestanden, bin auch stolz drauf, das ich das geschafft hatte. es gab drei betriebliche Qualifizierungen (so nennt sich das, nicht mehr Praktikas ;) )die jeweils vier wochen waren. wir hatten zwei schriftliche prüfungen und die 10 min aktivierung als mündlich, man kann grundsätzlich nicht sagen wie etwas abläuft weil jeder Bildungsträger einen anderen Weg geht, der aber auch zum Ziel führt, nur was ich hier gelesen habe aus den jahren davor, muss ich gestehen, in sechs Wochen lernt man nicht wirklich viel.

    Sechs bis neun Monate oder mehr sind besser. Erste Hilfe wird gleich mit angeboten, da man es mit benötigt, ist auch wichtig in dem berufsfeld. es werden viele themen angesprochen und durch genommen, und hier bei uns in niedersachsen (stadt lass ich mal weg) haben es nicht alle geschafft beides zubestehen. und auch hier wurden einige in die weiterbildung vom amt reingedrängt, mussten sie machen, ich fragte freiwillig nach, aber es ist nicht für jeden freiwillig gewesen, mussten sie machen, sonst kürzung. es hies das es mehr stellen mal geben wird, aber ist noch nicht so.

    und auch ein dement erkrankter, hat seine lichten momente und erinnert sich an menschen mit dem er sie zutun hatte, das wird leider sehr unterschätzt von den heimleitung.

    weiss ich aus erfahrung.

    und zum gehalt,das ist auch unterschiedlich, ich weiss das jemand für 20 stunden die woche 700 euro brutto bekam, als single bekam die person 580 euro, ist nicht wirklich viel. somit kann man das auch wieder nicht pauschal sagen.

    für alle die das anstreben, viel erfolg und ganz ehrlich, sechs wochen dafür, ist viel zuwenig.

    gruss danielam

  179. Rosa Mutter

    Hallo,
    Ich habe eine Frage zu der Bezahlung von Schichtdiensten.
    Ich arbeite seit rund 5 Monaten als Betreuungskraft nach § 87 in einem Pflegeheim. Jetzt erst habe ich mitbekommen dass andere
    bei uns arbeitende Personen (z. b. die Pflegekräfte und die Ergotherapeuten) bei uns ihre Schichtdienste, also z. B. die Abendstunden und die Wochenenden mit einer Schichtdienstzulage
    entlohnt bekommen.
    Ich bin wie gesagt Betreuungskraft, arbeite auch mit Schichtdiensten. Ich habe einen nur auf ein Jahr befristeten Vertrag und ich bekomme diesen Zuschlag nicht. Ich fragte mich woran das liegt. Eine Nachfrage meinerseits bei unserem Pflegedienstleiter ergab, dass dies daran läge, dass unserer Bezüge von der Krankenkasse refinanziert würden.
    Frage mich also weiter: warum bezahlt die Krankenkasse nicht die Schichtzulage auch für uns wenn das doch für andere Berufsgruppen in Heimen bezahlt wird?
    Wer kann mir eine Antwort geben? Gibt es hierzu verbindliche und nachlesbare Richtlinien? Wie könnte man argumentieren um eine diesbezügliche Veränderung herbei zu führen?
    Meiner Meinung nach sollten alle Betreuungskräfte die Schichtdienste arbeiten auch diese Zulage bekommen.

  180. Sabine

    Hallo, nur mal kurz zum Verdienst:
    Es geht auch besser. Ich bekomme 11,56 Euro die Stunde.
    Arbeite 20 Stunden die Woche. Mal spät mal früh.
    Arbeitszeiten sind früh von 07:45 ab, mal drei mal vier mal fünf Stunden,
    je nach dem. Spät ist immer von 14:30 bis 19:00 Uhr.
    Jedes zweite WE, was sich natürlich auch beim Gehalt am Ende
    auszahlt.

    Und die Ausbildung: Sie hat 4 Monate gedauert, incl. zwei mal Praktika.
    Und es wahr “”SEHR ANSTRENGEND”” Man ist keine zwanzig mehr und stundenlang still sitzen und alles in den Kopf rein bekommen…. und dort behalten…..

    Lg ;-)

  181. b.Müller

    hi leute,
    ich bin seid 3 jahren betreuungskraft und ich habe noch keine munite es bereut diese tätigkeit auszuführen.
    es stimmt schon, das viele pflegekräfte ausgebildet werden und vorhanden sind, diese möchten aber die arbeit nicht machen, es ist ja nicht nur betreuen, es gehört einfach mehr dazu.
    einfühlungsvermögen, kreatives vorstellungsvermögen und ideeenreichtum u.v.m.
    auch ist der verdienst für´s pflegepersonal nicht lukrativ mache frühdienst von 7:45 -12:00 jedes 2. wochenende manchmal auch jedes wochenende aber ich mache es gerne und ich bekomme einen lohn der ist doppelt wert, ein lächeln und ein nettes wort meiner bewohner

  182. eva

    Hallo Leute,
    auf der Suche nach der Wahrheit und der Klarheit, hat mich diese fast erschlagen…und zwar wegen ihrer, seiner Verwirrheit über alle Maßen…
    Denn was ist der Unterschied zu, bzw. bedeutet was,bzw. das gleiche wie?:

    Pflegehelferin, Schwesternhelferin,Pflegeassistentin, Pflegediensthelfer,Altenpflegehelferin,Behandlungspflegerin,Pflegekraft,sozialpflegerische Assistentin,Pflegebegleiterin…

    Und in der Betreuung:
    Wie erkläre ich der schon betagten Generation, dass ein/eine

    Betreuungsassistentin kein Babysitter ist,
    Alltagsbetreuerin keine von der Sozialstation für tagsüber ist,
    Präsenzkraft keine Hostess ist,
    Berufsbetreuer nicht von der Bundeswehr sind (oder doch?)
    gesetzliche Betreuer nicht auf Kriminelle aufpassen,
    Sozialbetreuer nicht vom Sozialamt sind (oder doch?),
    Alltagsbegleiterinnen nicht vom Begleitservice kommen,
    Beschäftigungskraft keine Arbeit besorgt,
    Gesellschafterin keine deutsche Geisha ist,
    Seniorenbetreuer keine Pflegekräfte sind,
    Betreuungshelferin nicht klar definiert ist,
    und Senioren-Assistentin eine neue, interessante Qualifikation ist…

    Hilfe,Hilfe…wer erklärt mir was ich nicht kapiert habe?
    Wer schafft es?

  183. Pat

    Hallo ,habe nun schon einige Kommentare gelesen und bin auch seit 7 Jahren in einem Altenpflegeheim davon 1 1/2 Jahre nun in der Betreuung .Habe auch den Alltagsbegleiter nach §87b bei Inversa erhalten, mein Arbeitsvertrag ist aber nur für Beschäftigung ausgestellt
    Was einem bei den Kursen aber keiner sagt ,das man eine Weiterbildung braucht um diese Qalifikation aufrecht zu erhalten ,sonst verfällt er angeblich ??? das würde ja bedeuten das ich mich nun nicht mehr als Alltagsbegleiter bewerben könnte ?????

    vielleicht kann mir darauf jemand eine Antwort geben

    lg pat

  184. Diana

    Man muß pro Jahr eine Weiterbildung in diesem Bereich machen. Mindestens 16h!
    Mich würde mal interessieren was der Lohn in Thüringen ist.
    Ich arbeite schon das 5. Jahr als Betreuungskraft.
    Super Arbeit, aber leider viel zu wenig Geld!Es wurde jedes Jahr weniger!

  185. Betreuungskräfte nach §87b wieviel bekomme ich bei weiterbildung für 7 monate muß jede woche 40 std arbeiten erst in schule und dann 2 monte altersheim praktikum wwieviel bekome ich im monat da ich bloß bei bedarfsgemeischat 338 von hartz 4 und fange am 1.6.an.

  186. Pat

    Hallo ,habe den Alltagsbegleiterkurs im Jahr 2010 gehabt ,da mir das erst Ende 2011 gesagt wurde ,habe ich keine Weiterbildung gehabt. Auch der Arbeitgeber hat sich nicht darum gekümmert. Gibt es jetzt noch irgendeine Möglichkeit eine Weiterbildung zu machen und wenn ja welche ???

    Vielen Dank für Antworten

    Pat

  187. Craeck

    Möglichkeiten gibt es glaub ich immer. Ich hab hier mal was gefunden:

    http://www.dewia.de/wordpress/2012/06/fortbildungen-und-workshops-von-ilses-weite-welt/

    Ich kenne das nur so, dass man nur die Refinanzierung für eine Betreuungskraft von der Pflegekasse bekommt, dass diese 2 Tage im Jahr zur Schulung müssen – so wie andere Mitarbeiter aus der Pflege.

  188. Rapunsel

    Ich habe die Ausbildung ein halbes Jahr gemacht und mit einer Note von 2 Bestanden,es wird aber von meinem Arbeitgeber nicht anerkannt,obwohl ich ein sehr Guter Pfleger bin und alles Gelernt Habe,darf ich nur Duschen und Anziehen,für was dann eine Ausbildung?

  189. maria

    weilerlbb@arcor.de

    Ich hatte beim Jobcenter eine Ausbildung als Bus-,Straßenbahnfahrerin beantragt weil hier im Rhein-Maingebiet die Nachfrage in diesem Beruf seit vielen Jahren sehr hoch ist und die Arbeitsplätze bei den städischen Verkehrsbetriebe sicher sind.
    Statt dieser Ausbildung wurde ich zur Ausbildung als Pflegerin mit Zusatzausbildung Betreuung Demenzkranker genötigt.

    Was ich hier lese macht mich doch sehr nachdenklich und vor allem noch unsicherer.
    Ist dieser Beruf ein Beruf und anerkannt oder keiner?

    Ich bin 37 Jahre alt, habe keine Berufsausbildung, noch nie eine Vollzeitstelle gehabt, lebe ständig von Minijobs 400€.
    Morgens geheuert, Abends gefeuert.

    Diese Situation mußt ich ändern und habe mich gegen die Zielsetzung der Eingliederungsvereinbarung gewährt die nie vorsah das ich außer Mini und Teilzeitjob jemals was anderes machen sollte.

    Nun will ich mich nicht gegen eine Ausbildung? wehren von der ich bis zum 31.08.2012 noch nie was gehört habe.

    Ich muß aber auch wissen was auf mich zukommt und ob ich die Nötigung schlucke soll oder mich wehren soll.

    Wie sind die Berufsaussichten mit über 37 Jahre als Berufseinsteiger?
    Wie sind die zu erwartenden Lohneinkünfte?
    Was sollte ein Berufseinsteiger unbedingt berücksichtigen und wissen?

    Ich wende mich ganz gezielt an Personen mit entsprechender jahrelanger Berufserfahrung.

    Über eine zügige Antwort würde ich mich freuen, deswegen habe ich als erste meine Mailanschrift oben öffenlich gemacht. In wenigen Wochen soll die Ausbildung beginnen und ich möchte einfach wissen auf was ich mich einlasse.

    Mit freundlichen Grüßen
    Maria

  190. Nazli Yilmaz

    Hallo liebe tabea,ich mache auch einen Kurs der 8 wochen dauert ich bin gerade in der 2.woche nach §87b wie ich gelesen habe arbeitest du im Personalbüro könnte ich mich den nicht bei euch Bewerben um eine Stelle als Betreuerin.Wenn sie mir die Adresse durchgeben könnten?

  191. nariana

    hallo, ich habe auch den Abschluss zur “Betreuungskraft nach § 87 b” und vorher ein 3-monatiges Praktikum in der Sozialen Betreuung in dem Heim, wo ich nun arbeite, absolviert. Diese Variante finde ich im nachhinein sehr angenehm, da ich 1. in die Arbeit “reinschnuppern” konnte, 2. schon einige Bewohner kennenlernen konnte, 3. auch den Arbeitsalltag und die potentiellen Kollegen in DEM Heim kennengelernt habe…
    bin jetzt 40 Jahre, kein Kind und verheiratet…
    Die Arbeit ist anstrengend, wenn man mit Leib und Seele dabei ist. Wir arbeiten in unserer Soz. Betreuung Vollzeit, 2 Ergo´s und 2 Betreuungskräfte mit jew. 8 Std/Tag und 40 Std/Woche, von 8 bis 17 Uhr mit 1 Std Pause.
    Wir haben unseren festen Tagesplan, der auf die gesetzl. Bestimmungen zugeschnitten ist, also mind. 25 Bew. täglich, jeder 2 Tagesgruppen von ca 10 Bew und viele Einzelbetreuungen, dazu die tägl. Bewohner-Dokumentation im PC.
    Wir 2 Betreuuerinnen übernehmen nur im absoluten Notfall Grundpflege-Aufgaben (kleinere Hilfestellungen oder Gehübungen usw.) ansonsten sind wir mit der Betreuung auch gut ausgelastet.
    Das kurz zur Organisation.
    Die Bew. im (Senioren-) Heim, speziell die Demenzkranken, benötigen einfach ganz viel Freundlichkeit, Aufmerksamkeit, Toleranz und Verständnis. Gespräche, Beschäftigungen und Spaziergänge sind daher nur ein Teil unserer Arbeit, es ist z. T. auch “nur” das Dasein, was zählt.
    Ich bekomme 1300 Brutto, hab netto 970, komme einigermaßen klar damit, aber auch nur weil ich nicht fahren muss zur Arbeit. Somit hätte ich natürlich nix gegen etwas mehr Entlohnung…

    grüße herzlich alle, die für sich diese Arbeit entdeckt haben, die schön UND anstrengend ist…

  192. Liselotte

    Hallo,
    ist eine Betreuungskraft nach § 87 b auch dann in der gesetzlichen Krankenkasse gesetzliche versichert, selbst wenn das Monatseinkommen unter 400 Euro (ab 2013 unter 450 Euro) liegt?

    Ehrlich gesagt, bin ich da stark verunsichert, aber so wurde mir das im Heim gesagt. Vielen Dank für weiterführende Informationen.

  193. Tsoggy

    Also ich bin staatlich geprüfter Ergotherapeut und habe auch die Fortbildung zum Alltagsbegleiter nach 87b absolviert.

    Erstens was ich als Mann immer wieder sehe wie schnell und billig sich manche Frauen abspeisen lassen. Traurig wen Kolleginnen in meiner Alltagsbegleiter zeit bei Vollzeit 1200 € Brutto verdient haben und ich 1900 Brutto im selben Haus…

    Grundsätzlich gilt Vollzeit betreut man 25 Bewohner für jeden Bewohner bekommt das Haus pauschal 100€ von der Pflegekasse. Das bedeutet wen die Verwaltung dieses Geldes auch bezahlt werden muss sind 1600-2000 Brutto eigentlich drin.

    Achja als Ergotherapeut bin ich jetzt angestellt und an meine Kollegen die sich oben über das Gehalt beschwert haben, wenn ihr nicht verhandeln könnt sind nicht die anderen Schuld. 15 Euro die Stunde sind über den Daumen gepeilt durchschnittslohn 13,5 Euro bei Berufsanfängern.Das bedeutet bei Vollzeit 2600 Brutto als Ergo sind locker drin ich bekomm 2800 schulterzuck. Versteh echt nie warum niemand für sowas kämpft und auch mal Stellen liegen lässt wen sie schlecht bezahlt sind. Hab 1 Jahr gesucht und Hartz 4 bezogen weil alle so wenig zahlen wollten.

    Naja was ich sagen wollte kämpft für faire Bezahlung und lasst euch nicht unterkriegen. ;)

  194. Anja

    Also an alle die den Job machen möchten:
    Als zusätzliche Betreuungskraft darf man keine pflegerischen Tätigkeiten erledigen, denn dafür wird man nicht bezahlt. Dies wird auch vom MDK nicht erlaubt und geduldet!!! Deswegen gibt es auch weniger Lohn. Aaaber in dem richtigen Haus bekommt man für die geforderten Leistungen auch ein dementsprechendes Gehalt!!! Man sollte sich vorher erkundigen wie die Bedingungen in dem Haus sind, dafür eignet sich z.b. ein Praktikum!!! Lohnt sich, denn dann weiß man gleich ob einem das Konzept zusagt oder nicht. Hinterher wenn es zu spät ist meckert es sich leicht, vielleicht vorher überlegen!!! Ich wusste durch mein Praktikum ( bevor ich mit dem 6 monatigem Kurs begann) das ich in dieses Haus passe, dank unserer Heimleiterin!!! Logisch ist das von Haus zu Haus unterschiedlich, wie in jeder anderen Firma auch. Man bekommt ja auch z.b. nicht als Verkäuferin überall den selben Lohn!
    Ich bin seit 3 Jahren in ein und derselben Einrichtung! Erst mal zum schnuppern und schauen was liegt mir und was will ich in Zukunft machen, nach 3 Monaten habe ich mich für den 6 monatigen Kurs bei der IHK angemeldet. Diesen habe ich dann mit Auszeichnung bestanden und kurz vor der Prüfung hatte ich meinen Vertrag in der Hand, zunächst jedoch erstmal zu 50%. 6 Monate später hatte ich die Möglichkeit auf 100% aufzustocken, was mich riesig gefreut hat.
    Ich war vorher im Verkauf tätig und irgendwann wurden wir aus Umsatz-gründen immer wieder wegrationalisiert. Deswegen habe ich mich beruflich umorientiert und bereue diesen Schritt keine Minute!!! Ich habe in meiner letzten Stellung als Filialleiterin Brutto auch nicht mehr verdient und bin heute in der glücklichen Situation das ich mit dem was ich verdiene zufrieden bin. Natürlich könnte es mehr sein, aber wer sagt das nicht???
    Wer denkt ich lese den Leuten mal was vor oder gehe einfach mal nur spazieren und kriege dafür auch noch Lohn, liegt komplett falsch!!! Es ist manchmal nicht so einfach und fordert ein komplett. Entweder ich habe die Empathie und lass mich auf die Geschwindigkeit und Stimmung der Bewohner ein oder ich bin falsch in diesem Beruf!!! Das wichtigste : Was du selber nicht willst, dass füge keinem anderen zu!!!
    Wenn ich meinen Dienst anfange und die Bewohner mir zuwinken weiß ich das ich willkommen bin und wenn sie mir zum Feierabend winken und lächeln weiß ich das sie sich freuen mich morgen wieder zu sehen und ich meine Arbeit gut mache!!!
    Also sucht euch eure Einrichtung in der ihr arbeiten möchtet gut aus, die Unterschiede sind riesig!!!
    Wenn ihr nicht zufrieden seit ändert etwas, nur wenn ihr zufrieden seit könnt ihr auch gute Arbeit leisten und die Bewohner haben etwas davon!!!
    Gruß an alle Betreuungskräfte und diejenigen die es mal werden wollen!!!

  195. Anja

    Also an alle die den Job machen möchten:
    Als zusätzliche Betreuungskraft darf man keine pflegerischen Tätigkeiten erledigen, denn dafür wird man nicht bezahlt. Dies wird auch vom MDK nicht erlaubt und geduldet!!! Deswegen gibt es auch weniger Lohn. Aaaber in dem richtigen Haus bekommt man für die geforderten Leistungen auch ein dementsprechendes Gehalt!!! Man sollte sich vorher erkundigen wie die Bedingungen in dem Haus sind, dafür eignet sich z.b. ein Praktikum!!! Lohnt sich, denn dann weiß man gleich ob einem das Konzept zusagt oder nicht. Hinterher wenn es zu spät ist meckert es sich leicht, vielleicht vorher überlegen!!! Ich wusste durch mein Praktikum ( bevor ich mit dem 6 monatigem Kurs begann) das ich in dieses Haus passe, dank unserer Heimleiterin!!! Logisch ist das von Haus zu Haus unterschiedlich, wie in jeder anderen Firma auch. Man bekommt ja auch z.b. nicht als Verkäuferin überall den selben Lohn!
    Ich bin seit 3 Jahren in ein und derselben Einrichtung! Erst mal zum schnuppern und schauen was liegt mir und was will ich in Zukunft machen, nach 3 Monaten habe ich mich für den 6 monatigen Kurs bei der IHK angemeldet. Diesen habe ich dann mit Auszeichnung bestanden und kurz vor der Prüfung hatte ich meinen Vertrag in der Hand, zunächst jedoch erstmal zu 50%. 6 Monate später hatte ich die Möglichkeit auf 100% aufzustocken, was mich riesig gefreut hat.
    Ich war vorher im Verkauf tätig und irgendwann wurden wir aus Umsatz-gründen immer wieder wegrationalisiert. Deswegen habe ich mich beruflich umorientiert und bereue diesen Schritt keine Minute!!! Ich habe in meiner letzten Stellung als Filialleiterin Brutto auch nicht mehr verdient und bin heute in der glücklichen Situation das ich mit dem was ich verdiene zufrieden bin. Natürlich könnte es mehr sein, aber wer sagt das nicht???
    Wer denkt ich lese den Leuten mal was vor oder gehe einfach mal nur spazieren und kriege dafür auch noch Lohn, liegt komplett falsch!!! Es ist manchmal nicht so einfach und fordert ein komplett. Entweder ich habe die Empathie und lass mich auf die Geschwindigkeit und Stimmung der Bewohner ein oder ich bin falsch in diesem Beruf!!! Das wichtigste : Was du selber nicht willst, dass füge keinem anderen zu!!!
    Wenn ich meinen Dienst anfange und die Bewohner mir zuwinken weiß ich das ich willkommen bin und wenn sie mir zum Feierabend winken und lächeln weiß ich das sie sich freuen mich morgen wieder zu sehen und ich meine Arbeit gut mache!!!
    Also sucht euch eure Einrichtung in der ihr arbeiten möchtet gut aus, die Unterschiede sind riesig!!!
    Wenn ihr nicht zufrieden seit ändert etwas, nur wenn ihr zufrieden seit könnt ihr auch gute Arbeit leisten und die Bewohner haben etwas davon!!!
    Gruß an alle Betreuungskräfte und diejenigen die es mal werden wollen!!!

  196. Eilert

    ich werde auch diesen 87b kurs machen und finde es sehr gut das es diese möglichkeit angeboten wird ich finde es wichtig das es betreuungsassistenten gibt so können auch die älteren menschen für eine zeit lang den altag in den pflegeheimen vergessen und fühlen sich wieder als mensch

  197. Taschemia

    Hallöchen,

    Ich arbeite jetzt sieben Jahren im Dementenbereich als 87b Kraft, und würde ganz gerne wissen was bei euch Stundenlohn ist, ich bekomme 8,79 ist das nicht traurig? Meine damalige Dozentin meinte ich könnte 11,00€ Brutto verlangen. Das ist echt unfair da war ich neulich bei meinem Chef und fragte ihn ob es nicht angemessen wäre nach so vielen Jahren mal eine Gehaltserhöhung zu bekommen, ich möchte Anerkennung, für meine treuen Dienste und Loyalität,…..er meinte ganz trocken das echt leider nicht ihm sind die Hände gebunden…..da kam ich mir echt ziemlich verarscht vor…..Habt ihr noch Tips oder habt ihr irgendwelche Erfahrungen wie ich Vorgehen kann?
    Tausend Dank

  198. Dubiel

    dubiel,
    Werden diesse Betreuungskräfte(% 87b) nach Tarif bezahlt?
    Oder nach dem Arbeitslosengeld-Tabelle?

  199. larissa60

    Hallo,

    da der letzte Eintrag von April 2013 ist, weiß ich ja nicht, ob hier noch gelesen, bzw. geantwortet wird.

    Ich arbeite als Betreuungskraft nach § 87b und mir wurde damals im Lehrgang gesagt, dass die Einrichtung pro Bewohner 106 Euro bekommt für diese zusätzliche Betreuung und nichts daran verdienen darf. Dieses Geld muss ausschließlich der Abdeckung dieser Betreuung dienen.

    Wie sieht es denn dann mit den Sozialabgaben für mich aus? Muss der Arbeitgeber diese selbst tragen oder werden sie von diesen 106 Euro gezahlt. Wenn man dann den Lohn noch abzieht, kann doch eigentlich für die Betreuung nichts mehr übrig bleiben.

    Kann mir da jemand helfen, der wirklich darüber informiert ist?

    Vielen Dank, wenn sich jemand meldet!

  200. Weiland

    Es wird Zeit für den Mindeslohn 8,50€

    6€ ist sittenwidrig,

    Ich verstehe nicht das es soviel Dumheit auf einmal gibt

  201. Sandra

    Ich bin gerade auch in dem Kurs Sg 87B ,,Hatte ein 3 wöchiges Praktikum und ich liebe es mit älteren Menschen zu kommunizieren und sie zu animieren. Ehrlich gesagt hab ich mir um das Gehalt noch keine GEDANKEN gemacht. Ich denke ganze Zeit nur an meine lieben Bewohner, die ich jetzt nach dem Praktikum trotzdem immer wieder besuche. Ich habe im praktikum viel gelernt und musste keinerlei Aufgaben aus der pflege übernehmen. Habe mit den Bewohnern gebastelt, gemalt , gesungen, gekocht usw. Meine Frage ist jetzt weil ich noch im kurs bin.. WELCHE FRAGEN SIND FÜR DIE PRÜFUNG ODER WER KANN MIR SAGEN, WELCHE FRAGEN DARIN VORKOMMEN:????

    Hab solche Angst die Prüfung nicht zu bestehen.. Bitte um baldige Antwort..Gern auch über meine emailadresse

  202. elli

    Hallo ,wer bittet den die Schulungen an für den Demenzzbetreuer ? Ich wohne in Kreis Unna

  203. Monika

    Hallo,

    ich habe auch ein Zertifikat nach §87b, dazu ein Zertifikat als Pflegehelferin.. Dieser lehrgang ging 8 Monate , mit schriftlichen Prüfungen, sowie mündlich, dazu eine Facharbeit…
    Es war sehr schwierig aber da ich diesen Beruf liebe ,klemmte ich mich dahinter… Zudem musste auch in Einrichtungen Praktikum gemacht werden. Also es ist nicht einfach so leicht diese Zertifikate zu bekommen

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