Wiedereinstieg in die Berufswelt – Der Lebenslauf machts!

von Yvonne am 30. Januar 2009 | Kategorie: Richtig Bewerben

Wenn man für einen längeren Zeitraum arbeitslos war, ist der Einstieg in die Berufswelt umso schwieriger. Je nachdem, wie lange man arbeitslos war, haben sich die Anforderungen an Bewerber oder Tätigkeitsfelder verändert. Um nicht ins kalte Wasser geworfen zu werden oder gar zu riskieren, dass die eigene Bewerbung keinerlei Beachtung findet, haben wir hier einige Tipps zusammengestellt.

Zunächst einmal ist wichtig, dass Sie Ihren Lebenslauf auf den Empfänger abstimmen. Vermeiden Sie es also nach Möglichkeit, für jede Stelle den gleichen Lebenslauf zu verwenden. Am besten ist, wenn Sie sich zunächst einen Lebenslauf mit einem maximalen Datenumfang zusammenstellen. So können Sie dann Passagen, welche für die offene Stelle nicht relevant sind, streichen. Der Lebenslauf lässt sich damit relativ schnell und leicht an die Forderungen des künftigen Arbeitgebers anpassen.

Was die Länge des Lebenslauf betrifft, sollte man sich nicht an starre Regeln halten. Wer versucht, seinen Lebenslauf auf ein oder zwei Seiten zusammen zu quetschen, riskiert nur, dass dies beim Empfänger ziemlich unkoordiniert und ungeordnet wirkt. Die Länge des Lebenslaufes hängt immer vom Verlauf Ihres bisherigen Lebens ab. Um eine gute Lesbarkeit zu gewährleisten, sollten Sie eine ausreichend große Schrift, idealerweise zwischen 10 Punkt und 12 Punkt verwenden. Ebenso wichtig sind die Zeilenabstände, welche bei 1,3 bis 1,5 liegen sollten.

Seine Chancen auf die angebotene Stelle kann man bereits durch Lebenslauf beeinflussen. Achten Sie deswegen darauf, jede Firma, in welcher Sie gearbeitet haben, zu charakterisieren. Gehen Sie hierbei auf die Branche, die Produkte, das Tätigkeitsgebiet, die Umsatzgröße und die Mitarbeiterzahl ein. Außerdem sollten Sie Platz für Ihren jeweiligen Verantwortungsrahmen, Ihre Aufgaben, Ergebnisse und Erfolge finden. Um den Text trotz dieser vielen Informationen lesbar zu halten, sollten Sie dies am besten im Telegrammstil tun und jeden Punkt Ihrer Aufzählung mit einer neuen Zeile beginnen. Hierbei gilt, dass Sie länger zurückliegende Berufs- oder Ausbildungsstationen weniger ausführlich schildern als die Stationen jüngeren Datums.

Wie die anderen Bewerber auch, sollten Sie auf die Auswahl des richtigen Bewerbungsfotos achten. Verwechseln Sie hierbei Bewerbungsfotos nicht mit Passfotos, diese sind nämlich mit 6×8 cm größer. Sie können auch Schwarz-Weiß-Aufnahmen oder Bilder im Querformat verwenden. Entscheidend ist allein, dass das Bewerbungsfoto hochwertig ist, immerhin ist der erste Eindruck entscheidend. Absolut tabu sind Fotos, welche Sie im Automaten machen lassen. Bei der Kleidung achten Sie darauf, dass diese dem Stil entspricht, indem Sie auch zum Vorstellungsgespräch erscheinen würden.

Um sich und Ihre Bewerbung perfekt zu präsentieren, sollten Sie dem Umfang Ihrer Bewerbung angepasste Bewerbungsmappen und perfekt darauf abgestimmte Versandmaterialien benutzen.

3 Kommentare zu “Wiedereinstieg in die Berufswelt – Der Lebenslauf machts!”

  1. torben

    Ah, ok danke für den Hinweis, dass man auch schwarz-weiß Fotos verwenden kann. Ich bin seither davon ausgegangen, dass man nur Farbfotos verwenden sollte. Wenn ich mir das aber recht überlege, wirken schwarz-weiß Fotos noch eine Ecke eleganter und hochwertiger, als so manches Farbfoto!

  2. Jacqueline

    Ein Foto ist mittlerweile im Lebenslauf keine Pflicht mehr. Auf europäischer Ebene wurde entschieden, dass Bewerbungen ohne Foto gegenüber einer Bewerbung mit Foto nicht benachteiligt werden dürfen. Mindestens die Hälfte aller Bewerbungen werden ohne Foto losgeschickt.

  3. Ramona Maler

    Eigentlich gehören schwarz-weiße Fotos nach wie vor eher in Bewerbungen für den Marketing-Bereich bzw. für gestalterische Berufe. Für eine normale Bewerbung ist immer noch das normale Bewerbungsfoto aus dem Fotostudio maßgeblich. Es kann aber sein, dass sich diese Abgrenzungen allmählich auflösen.

Einen Kommentar hinterlassen